Herausforderungen

Ralph Ghadban: Islamische Gegengesellschaften in Deutschland

Der Islamwissenschaftler Ralph Ghadban war u.a. Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Berlin und setzt sich in seiner Arbeit vor allem mit islamischen Parallelgesellschaften in Deutschland auseinander. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Arabische Clans: Die unterschätzte Gefahr“ analysiert er islambezogene Herausforderungen sowie Islamisierungstendenzen in Deutschland. Ghadban warnt, dass bestehende islamische Parallelgesellschaften sich künftig zu Gegengesellschaften entwickeln könnten, die Staat und Gesellschaft aktiv bekämpfen. Diese seien aufgrund von multikulturalistischer Ideologie unfähig dazu, sich gegen diese Herausforderung zu behaupten. […]

Kulturelle Erneuerung

Nikolai Berdjajew: Die Krise Europas und das neue Rittertum

Der Philosoph Nikolai Berdjajew (1874–1948) stand der konservativen katholischen Erneuerungsbewegung seiner Zeit nahe. In seinem Werk „Das neue Mittelalter“ setzte er sich 1923 mit der geistig-kulturellen Krise Europas auseinander und suchte nach „Wegen zu einem neuen Rittertum“, das diese Krise überwinden könne. Das Buch übte einen starken Einfluss auf Teile des christlichen Widerstands gegen den Nationalsozialismus aus. […]

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Abendländisches Erbe

Die Himmelsscheibe von Nebra und die religiösen Ursprünge europäischer Kultur

Der Archäologe Harald Meller und der Historiker Kai Michel beschreiben in ihrem Buch „Die Himmelsscheibe von Nebra“ eine bis vor kurzem weitgehend unbekannte Kultur, die auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands vor rund viertausend Jahren neben der Himmelsscheibe auch den ersten bekannten Staat Mitteleuropas schuf. Dabei gehen die Autoren ausführlich auf die religiösen Ursprünge der Kulturen Europas ein, an die das Christentum später anknüpfte. […]

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Herausforderungen

Das Christentum als „Aberglaube“: Thilo Sarrazins antireligiöse Weltanschauung

Der Volkswirt Thilo Sarrazin setzt sich in seinem Buch „Feindliche Übernahme“ mit islambezogenen Herausforderungen für Europa auseinander. Dabei betont er, dass sein Ziel nicht die Bewahrung, sondern die weitere Auflösung des christlichen Erbes Europas sei. Er lehnt alle Religionen als Ausdruck von „Aberglaube“ ab und vertritt eine radikale materialistische Weltanschauung, die volkswirtschaftlichen Erfolg über alles andere stellt. Auf kultureller Ebene treibt er dadurch das voran, was er in anderem Zusammenhang als die „Abschaffung Deutschlands“ kritisiert hatte. […]

Katholische Soziallehre

Martin Wagener: Sichere Grenzen als Beitrag zum Gemeinwohl

Der Politikwissenschaftler Martin Wagener lehrt an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung im Fachbereich Nachrichtendienste in Haar bei München. In seiner jetzt erschienenen Monographie „Deutschlands unsichere Grenze“ analysiert er das Phänomen der irregulären Migration aus sicherheitspolitischer Perspektive und untersucht die Frage, wie Staaten ihre Außengrenzen wirksam schützen können, um das Gemeinwohl sicherzustellen. […]

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Kulturelle Erneuerung

Die Benedikt-Option – Teil 3: Das Licht der Welt

In seinem Buch „Die Benedikt-Option“ entwirft der Autor Rod Dreher eine Strategie für christliches Leben in dem schwierigen Umfeld, das westliche Gesellschaften künftig darstellen könnten. Der dritte und abschließende Teil unserer Serie über das Buch behandelt praktische Aspekte dieser Strategie. Dreher setzt sich in diesem Zusammenhang vor allem mit Gemeinschaftsbildung, dem Aufbau von Netzwerken und der Ausbildung jener auseinander, die unter den künftigen Krisenbedingungen im Sinne ihrer christlichen Berufung als „Licht der Welt“ die Erneuerung und den Wiederaufbau westlicher Gesellschaften leisten sollen. […]

Kulturelle Erneuerung

Die Benedikt-Option – Teil 1: Archen für die dunklen Jahrhunderte

In seinem kürzlich in deutscher Übersetzung erschienenen Buch „Die Benedikt-Option“ entwirft der Autor Rod Dreher eine Strategie für christliches Leben in postchristlichen Gesellschaften. Dreher geht davon aus, dass der westlichen Welt eine Zeit gravierender Verwerfungen bevorstehe, die auch das Christentum treffen würden. Es brauche in dieser Lage „jemanden der Archen baut, die sie und den lebendigen Glauben durch das Meer der Krise tragen können – durch ein Dunkles Zeitalter, das Jahrhunderte andauern könnte“. […]

Kulturelle Erneuerung

Eric Voegelin: Die Apokalypse der modernen Zivilisation

Der Politikwissenschaftler Eric Voegelin (1901-1985) gilt als einer der wichtigsten christlich-konservativen Denker des 20. Jahrhunderts. Er lehrte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er das Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft gründete. In seinem 1952 erschienenen Werk mit dem Titel „Die Neue Wissenschaft der Politik“ setzte er sich mit der kulturellen Krise der westlichen Welt und ihren Ursachen sowie der bevorstehenden „Apokalypse der Zivilisation“ auseinander. […]

Kulturelle Erneuerung

Michel Onfray: Aufstieg und Fall der abendländischen Kultur

Der atheistische Philosoph Michel Onfray setzt sich in seinem kürzlich in deutscher Übersetzung erschienenen Werk „Niedergang“ (frz. „Décadence“) mit dem Aufstieg und Fall der abendländischen Kultur auseinander. Europa habe den religiösen Kern seiner Identität verloren, weshalb seine Kultur sich „im Endstadium ihres Niedergangs“ befinde. Spät- und Postmoderne würden von den Resten christlicher Kultur leben und diese dabei verzehren. Ein Ausweg sei nicht in Sicht: „Das Schiff sinkt. Uns bleibt nur, möglichst elegant unterzugehen.“ […]

Katholische Soziallehre

Parviz Amoghli/Alexander Meschnig: Selbstbehauptung als Voraussetzung des Gemeinwohls

Die Autoren Parviz Amoghli und Alexander Meschnig analysieren in ihrem kürzlich erschienenen Buch mit dem Titel „Siegen“ den Verlust der Fähigkeit europäischer Gesellschaften zur Selbstbehauptung. Die Ursachen dafür seien vor allem geistig-kultureller Art. Gesellschaften, die sich nicht gegen Herausforderer verteidigen wollten, könnten nicht nachhaltig sein. […]

Herausforderungen

Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 4: Perspektiven kultureller Erneuerung

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa. Der vierte und abschließende Teil unserer Serie über die Gedanken Murrays behandelt Perspektiven der kulturellen Erneuerung Europas. […]

Herausforderungen

Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 3: Der Unwille zum Erkennen der Lage

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa. Der dritte Teil unserer Serie über die Gedanken Murrays behandelt den in den politischen und kulturellen Eliten Europas verbreiteten Unwillen zum Erkennen der Lage. […]

Herausforderungen

Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 2: Der Unwille zur Selbstbehauptung

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa und ihre Folgen. Der zweite Teil unserer Serie über die Gedanken Murrays behandelt die postmoderne Ideologie der Selbstverleugnung und den Unwillen zur Selbstbehauptung, die das Europa der Gegenwart prägten. […]

Herausforderungen

Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 1: Die Ursachen der Krise

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa und ihre Folgen. Wir werden die Gedanken Murrays in den kommenden Tagen in einer mehrteiligen Serie vorstellen. Der erste Teil dieser Serie behandelt Murrays Betrachtungen zu den geistigen Ursachen der Krise Europas. […]

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Abendländisches Erbe

Angela C. Contzen: Mythen, Symbole und die Identität Europas

Die Literaturwissenschaftlerin und Philosophin Angela C. Contzen hat sich in ihrer Arbeit vor allem mit der abendländischen Kulturgeschichte und Symbolik auseinandergesetzt. Mit ihrem aktuellen Buch „Die Wurzeln unserer Kultur – Natur, Kunst, Mythologie, Feste und Bräuche im Jahreslauf“ will sie einen Beitrag zur Leitkulturdebatte sowie zu „Erinnerung und Selbstbewusstsein“ leisten. Sie betont dabei die Bedeutung des Christentums als Kern der Identität Europas und sieht in alten Mythen, Bildern und Symbolen Wege, um die Menschen Europas zu sich selbst zurückzuführen. […]

Abendländisches Erbe

Jean Raspail: „Sieben Reiter verließen die Stadt“

Dystopische Literatur kann Themen mit Bezug zu Krisen und extremen Lagen häufig besser beleuchten als dies Sachbücher oder Aufsätze könnten. Manche Studien, die sich der Szenario-Technik bedienen, nutzen deshalb kurze Erzählungen, in denen die verschiedenen Szenare über die nüchterne Aufzählung von Annahmen hinaus beschrieben und mit Leben gefüllt werden. Jean […]