Katholische Soziallehre

Bischof Laun: Der UN-Migrationspakt steht im Gegensatz zur katholischen Soziallehre

Der emeritierte Salzburger Weihbischof Andreas Laun hat den UN-Migrationspakt, der in der kommenden Woche auf einem internationalen Gipfel in Marrakesch angenommen werden soll, auf der Grundlage der katholischen Soziallehre kritisiert. Die aus Sicht der Soziallehre entscheidende Frage nach den Folgen von Migration für das Gemeinwohl der betroffenen Staaten spiele in dem Dokument keine Rolle. […]

Katholische Soziallehre

Martin Wagener: Sichere Grenzen als Beitrag zum Gemeinwohl

Der Politikwissenschaftler Martin Wagener lehrt an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung im Fachbereich Nachrichtendienste in Haar bei München. In seiner jetzt erschienenen Monographie „Deutschlands unsichere Grenze“ analysiert er das Phänomen der irregulären Migration aus sicherheitspolitischer Perspektive und untersucht die Frage, wie Staaten ihre Außengrenzen wirksam schützen können, um das Gemeinwohl sicherzustellen. […]

Katholische Soziallehre

Ludger Schwienhorst-Schönberger: Christentum, Gesinnungsethik und Migration

Ludger Schwienhorst-Schönberger lehrt katholische Theologie an der Universität Wien. In der Maiausgabe der jesuitischen Kulturzeitschrift „Stimmen der Zeit“ setzt er sich mit dem Problem gesinnungsethischer Tendenzen in der Kirche auseinander. Diese hätten die rationale Ethik der katholischen Soziallehre in Deutschland weitgehend verdrängt und in der Migrationspolitik zu falschen Entscheidungen beigetragen. […]

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Katholische Soziallehre

Stefan Reinecke: Offene Grenzen gefährden das Gemeinwohl

Der Politikwissenschaftler Stefan Reinecke ist für das Parlamentsbüro der Tageszeitung „taz“ tätig. In einem aktuellen Aufsatz kritisiert er unter Anknüpfung an Gedanken des Philosophen Michael Walzer die Forderung liberaler und progressiver Akteure nach offenen Grenzen und unkontrollierter Migration. Diese Forderung gefährde das Gemeinwohl. Reinecke zufolge wäre „eine Welt ohne Staaten und Grenzen […] nicht friedlicher und freier, sondern chaotischer und rechtloser.“ […]

Katholische Soziallehre

Papst Franziskus: Migranten müssen die europäische Identität „unbedingt“ respektieren

Papst Franziskus hat in einer aktuellen Ansprache anlässlich des Neujahrsempfangs für das am Heiligen Stuhl akkreditierte diplomatische Korps vor dem Hintergrund der laufenden Migrationswelle nach Europa Migranten dazu aufgerufen, die Identität der sie aufnehmenden Gesellschaften „unbedingt“ zu respektieren: „Wer aufgenommen wird, muss sich den Regeln des Landes, das ihn beherbergt, unbedingt anpassen und dessen Identitätsprinzipien respektieren.“ […]

Kulturelle Erneuerung

Reinhard Merkel: Der Schutz der eigenen kulturellen Identität als Pflicht des Staates

Der Rechtswissenschaftler Reinhard Merkel lehrte Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg. In einem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienenen Aufsatz setzte er sich kürzlich mit den problematischen Folgen offener Grenzen und der Zuwanderung kulturferner Gruppen für das Gemeinwohl europäischer Gesellschaften auseinander. In diesem Zusammenhang betonte er vor allem die moralische Pflicht des Staates, seine kulturellen Grundlagen zu schützen und zu bewahren. […]

Katholische Soziallehre

Kardinal Sarah: Europas Kulturrevolution als Aufstand gegen die Ordnung Gottes

Der aus Guinea stammende Robert Kardinal Sarah gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der katholischen Kirche der Gegenwart. Auf der Konferenz „Europa Christi“, die am vergangenen Wochenende in Polen stattfand, sprach er über die geistige Krise Europas und der westlichen Welt sowie die sich hier gegenwärtig vollziehende Kulturrevolution, die er als Aufstand gegen die Ordnung Gottes beschrieb. […]

Katholische Soziallehre

Johannes Paul II.: „Kontrolle der Zuwanderungsströme unter Berücksichtigung der Erfordernisse des Gemeinwohls“

Dem Christentum wird zunehmend Naivität im Umgang mit dem Thema Migration vorgeworfen. Dazu trägt bei, dass in Teilen der Kirche vor allem in Deutschland im Zuge der jüngst auch von Benedikt XVI. kritisierten aktivistischen Tendenzen eine informierte Auseinandersetzung mit diesem Thema auf Grundlage u.a. der Soziallehre tatsächlich durch naiven Moralismus […]

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Herausforderungen

Christophe Guilluy: Migration, kulturelle Verunsicherung und gesellschaftliche Konflikte in Europa

Der französische Sozialgeograph Christophe Guilluy ist vor allem durch seinen Ansatz zur Erklärung der allgemeinen Krisentendenzen in westlichen Gesellschaften bekannt geworden. In einem Gespräch mit der Tageszeitung Die Welt hat er seine Thesen jetzt präzisiert. Er sagt Deutschland und anderen europäischen Gesellschaften dabei langfristig weiter zunehmende gesellschaftliche Polarisierung und Konflikte in Folge von Migration und Globalisierung voraus. […]

Herausforderungen

Christian Dogs: Nichtintegrierbare Migranten als „Zeitbombe“

Der Psychotherapeut Christian Peter Dogs war Lehrbeauftragter für Psychosomatik an der Universität Ulm und ist derzeit ärztlicher Leiter der Max-Grundig-Klinik im Schwarzwald. Vor einigen Tagen äußerte er sich in einem Gespräch mit dem evangelischen Theologen und Fernsehmoderator Peter Hahne über die Grenzen der Integrierbarkeit von Migranten aus nichteuropäischen Kulturen in Europa und das damit verbundene Konfliktpotential. […]

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Herausforderungen

Paul Collier: Europas offene Grenzen schaden dem globalen Gemeinwohl

Der Migrationsforscher Paul Collier lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Universität Oxford. Zusammen mit dem ebenfalls in Oxford lehrenden Migrationsforscher Alexander Betts beschreibt er in einem vor Kurzem erschienenen Buch, wie die gegenwärtige, auf offenen Grenzen beruhende deutsche und europäische Flüchtlingspolitik dem globalen Gemeinwohl schade. […]

Herausforderungen

Wolfgang Streeck: Willkommenskultur als säkulare Ersatzreligion

Der am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln tätige Soziologe Wolfgang Streeck ist vor allem durch seine Analyse der inneren Auflösungsprozesse liberaler westlicher Gesellschaften bekannt geworden. In einem aktuellen Beitrag in der Wochenzeitung Die Zeit hat er die inneren moralischen Widersprüche der „Willkommenskultur“ in Deutschland untersucht. In diesem Zusammenhang beschreibt er auch die ersatzreligiösen Züge der hinter dieser Kultur stehenden geistigen Strömungen. […]

Herausforderungen

Kardinal Sarah: Der drohende Tod Europas

In einem schon etwas länger zurückliegenden Gespräch, das bislang im deutschsprachigen Raum nur wenig beachtet wurde, äußerte Robert Kardinal Sarah seine Sorge um Europa. Es drohe nicht nur der Kultur, sondern auch den Menschen des Kontinents der Tod durch Trennung von ihren Wurzeln und Abbruch der Weitergabe ihres Erbes. […]

Herausforderungen

Religionsdemographie: Auswirkungen irregulärer Migration auf Deutschland

Der Volkswirt Thilo Sarrazin hat in der Weltwoche eine Prognose über die demographische Entwicklung Deutschlands im Zusammenhang mit irregulärer Migration abgegeben, die indirekt auch die Frage der künftigen religiösen Zusammensetzung Deutschlands berührt. Er geht davon aus, dass insbesondere in den jüngeren Alterskohorten der Anteil der Muslime an der Bevölkerung im Zuge der laufenden Migrationswelle innerhalb kurzer Zeit stark zunehmen werde. […]

Katholische Soziallehre

Papst Franziskus: Migration bei „Gefahr der Nichtintegration“ unterbinden

Papst Franziskus hat Regierungen in Europa dazu aufgerufen, irreguläre Migration zu unterbinden, „wenn die Zahlen untragbar werden“. Eine legitime Aufnahmegrenze sei erreicht, wenn eine „Gefahr der Nichtintegration“ bestehe. Es sei zudem legitim, wenn sich europäische Staaten die Frage stellen, ob es genügend Kapazitäten gebe, um irreguläre Migranten aufzunehmen. […]

Katholische Soziallehre

Thomas D. Williams: Innere Sicherheit und Migration aus katholischer Sicht

Der Moraltheologe Thomas D. Williams ist Professor für katholische Soziallehre am Päpstlichen Athenaeum Regina Apostolorum in Rom. In einem aktuellen Beitrag stellt er Aussagen der Soziallehre zu den Fragen der inneren Sicherheit im Zusammenhang mit der Herausforderung durch Migration vor. Anlass dafür sind Darstellungen in manchen Medien, denen zufolge Papst Franziskus dazu die Position vertrete, dass die Forderung eines Migranten nach Einreise in ein Land Vorrang vor den Sicherheitsinteresse dieses Landes habe. […]

Kulturelle Erneuerung

Ruud Koopmans: Schutz der Mehrheitskultur ist Voraussetzung gelungener Integration

Der Migrationsforscher Ruud Koopmans ist Professor für Soziologie und Migration an der Humboldt-Universität zu Berlin und zudem am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) tätig. Der Deutschlandfunk stellt aktuell Koopmans neues Buch „Assimilation oder Multikulturalismus? Bedingungen gelungener Integration“ vor. In diesem betont Koopmans das Recht der Mehrheitskultur, Migration und Integration so zu gestalten, dass die Kontinuität ihrer eigenen Kultur gewährleistet sei. […]