Katholische Soziallehre

Manfred Spieker: Grenzschutz und Migrationskontrolle als Forderungen der katholischen Soziallehre

Der Politikwissenschaftler Martin Spieker lehrte Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück. In einem in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz kritisiert er die Stellungnahmen der katholischen Kirche in Deutschland zum Thema Migration, die mit der katholischen Soziallehre „nichts mehr zu tun“ hätten. Der Schutz staatlicher Grenzen und die Steuerung von Migration seien wesentliche Forderungen der katholischen Soziallehre. […]

Katholische Soziallehre

Francis Fukuyama: Die Zerstörung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch Vielfalts-Ideologien

Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama lehrt an der Stanford University in den USA und gilt als einer der wichtigsten Vordenker des Liberalismus der Gegenwart. In einem in der „Neuen Zürcher Zeitung“ veröffentlichten Aufsatz setzt er sich mit der Zerstörung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in westlichen Gesellschaften durch neomarxistische Vielfalts-Ideologien auseinander. […]

Katholische Soziallehre

Wolfgang Streeck: Patriotismus als Voraussetzung des Gemeinwohls

Der Soziologe Wolfgang Streeck ist Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. In einem aktuellen Aufsatz in der Wochenzeitung „Die Zeit“ beschreibt er Patriotismus als eine Voraussetzung des Gemeinwohls. Kosmopolitische Universalisten seien nicht dazu in der Lage, politische Veranwortung für ein Gemeinwesen zu übernehmen. Es könne „keine gute Politik […] ohne Patriotismus, ohne ein Gefühl verpflichtender Zugehörigkeit zu einer politisch organisierten Gemeinschaft“ geben, „an deren laufender Verbesserung man sich zu beteiligen hat“. […]

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Herausforderungen

Paul Collier: Gemeinwohl, Solidarität und die Schwächen des Liberalismus

Der Ökonom Paul Collier lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Universität Oxford. In einem in der Neuen Zürcher Zeitung erschienenen Aufsatz kritisiert er das Welt- und Menschenbild des Utilitarismus, der eine der weltanschaulichen Grundlagen des Liberalismus ist. Utilitaristisches Denken, das bestimmten Formen der Globalisierung sowie der Forderung nach offenen Grenzen zugrunde liege, führe tendenziell zur Entsolidarisierung mit der eigenen Gemeinschaft sowie zur Vernachlässigung ihrer Sorgen und Nöte und füge dem Gemeinwohl europäischer Gesellschaften dadurch großen Schaden zu. […]