Katholische Soziallehre

Manfred Spieker: Grenzschutz und Migrationskontrolle als Forderungen der katholischen Soziallehre

Der Politikwissenschaftler Martin Spieker lehrte Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück. In einem in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz kritisiert er die Stellungnahmen der katholischen Kirche in Deutschland zum Thema Migration, die mit der katholischen Soziallehre „nichts mehr zu tun“ hätten. Der Schutz staatlicher Grenzen und die Steuerung von Migration seien wesentliche Forderungen der katholischen Soziallehre. […]

Christlicher Dienst

Bischof Tichon: Katholisch-orthodoxe Zusammenarbeit für die Bewahrung des christlichen Europas

Der russisch-orthodoxe Bischof Tichon ist unter anderem Leiter des Rats für Kulturfragen des Patriarchen von Moskau und gilt als enger Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. In einem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlichten Gespräch geht er auch auf die Zusammenarbeit zwischen russisch-orthodoxem Christentum und der katholischen Kirche ein. Ziel dieser Zusammenarbeit sei es, die christliche Identität Europas zu bewahren. […]

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Herausforderungen

Marco Stahlhut: Der globale „Siegeszug des Islamismus“ und die Illusion eines moderaten Islam

Der Journalist Marco Stahlhut ist mit Schwerpunkt im Raum Südostasien tätig. In einem aktuellen Beitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bewertet er die Folgen der globalen Durchsetzung islamistischer Tendenzen innerhalb des Islams für Europa. Kräfte im Islam, mit denen eine friedliche Koexistenz der Religionen und Kulturen möglich sei, würden parallel zum „Siegeszug des Islamismus“ immer schwächer. Diese Tendenz erfasse auch Europa, und die Vorstellung des Islams als einer von moderaten Kräften bestimmten Religion habe sich als Illusion erwiesen. […]

Herausforderungen

Peter Graf Kielmansegg: Die „Ehe für Alle“ als Symptom kultureller Auflösung

Peter Graf Kielmansegg lehrte Politikwissenschaft an der Universität Mannheim. In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ kritisiert er das Versagen der Parteien beim Schutz der kulturellen Grundlagen des Gemeinwesens im Zusammenhang mit der Einführung der sogenannten „Ehe für alle“. Ein demokratisches Gemeinwesen könne allerdings auch nicht gegen den Willen einer Bevölkerungsmehrheit aufrechterhalten werden, die dies nicht wünsche. Wer für die traditionelle europäische Lebensordnung eintrete, müsse dazu bereit sein, dies künftig auch ohne staatliche Anerkennung tun. […]

Herausforderungen

Christliches Leben im post-christlichen Deutschland: Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Eine katholische Mutter beschrieb kürzlich in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ Herausforderungen, die mit christlicher Lebensführung in Berlin verbunden seien. Sie betonte dabei, dass vor allem Kinder christlicher Familien in einem zunehmend von kulturellen und sozialen Auflösungserscheinungen geprägten Umfeld in immer stärkerem Maße Anpassungsdruck ausgesetzt seien. […]

Kulturelle Erneuerung

Reinhard Merkel: Der Schutz der eigenen kulturellen Identität als Pflicht des Staates

Der Rechtswissenschaftler Reinhard Merkel lehrte Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg. In einem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienenen Aufsatz setzte er sich kürzlich mit den problematischen Folgen offener Grenzen und der Zuwanderung kulturferner Gruppen für das Gemeinwohl europäischer Gesellschaften auseinander. In diesem Zusammenhang betonte er vor allem die moralische Pflicht des Staates, seine kulturellen Grundlagen zu schützen und zu bewahren. […]

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Herausforderungen

Wolfgang Streeck: Postdemokratie und die Zerstörung der politischen Kultur Deutschlands

Der Soziologe Wolfgang Streeck ist Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. In einem heute in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienenen Aufsatz kritisiert er den seiner Ansicht nach nahezu totalen Verlust von Gemeinwohlorientierung und die Zerstörung der politischen Kultur in der „substanzentleerten und deshalb sentimentalisierungsbedürftigen deutschen Postdemokratie“. […]

Glaube und Ethos

Christian Trull: Das Ethos des Dienstes des Soldaten

Generalmajor a.D. Christian Trull hat vor allem Verwendungen in der Panzer- und Panzergrenadiertruppe durchlaufen und ist durch eine Rede bekannt geworden, in der er 2005 eine traditionsorientierte Position zur Frage des Ethos des Dienstes des Soldaten bezogen hatte. In der aktuellen Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat er sich vor dem Hintergrund der aktuellen Verwerfungen in der Bundeswehr erneut zu dieser Frage geäußert. […]