Stand: 23.10.2018

Diese Seite beschreibt das Konzept des Internetauftritts des Bund Sankt Michael.

Der Internetauftritt unseres Vorhabens setzt sich mit Fragen der kulturellen Kontinuität des Christentums in Europa mit Schwerpunkt auf dem deutschsprachigen Raum und damit verbundenen Herausforderungen sowie mit den Voraussetzungen kultureller Resilienz und Kontinuität auseinander. Außerdem behandelt dieser Internetauftritt Themen im Zusammenhang mit der christlichen Spiritualität des schützenden und bewahrenden Dienstes und dem damit verbundenen christlichen Kulturerbe.

Der Internetauftritt besteht aus der Vorstellung des Vorhabens, einem Blog und mehreren Themenseiten.

1. Diskussionskultur

Alle Beiträge und Kommentare sollen den Anforderungen einer Diskussionskultur entsprechen, deren Ziel die Suche nach Wahrheit durch den Austausch und die Prüfung von Argumenten ist. (Weiterlesen: Die abendländische Diskussionskultur)

2. Der Blog

2.1 Ziele und Inhalte

Doktoren an der Universität von Paris – Aus dem Manuskript Chants Royaux (Wikimedia Commons/gemeinfrei)

Im Blog werden Ereignisse und Entwicklungen sowie Ideen und  Impulse dargestellt und bewertet, die im Zusammenhang mit dem Vorhaben relevant sind. Dabei geht es  darum, die besten zu den Fragestellungen des Vorhabens vorhandenen Ideen und Gedanken zu sammeln und aufzubereiten oder Ereignisse und Entwicklungen vor dem Hintergrund der Ziele des Vorhabens auszuwerten.

  • Schwerpunkt des Blogs ist die Erschließung von für das Vorhaben relevanten Erkenntnissen und ihre Aufbereitung für die Leser. In den Beiträgen geht es daher vor allem darum, das Gewinnbringende und die Stärken an einem Argument oder an einer Position herauszuarbeiten, und weniger darum, mögliche Schwächen zu kritisieren.
  • Es geht außerdem darum, relevante Entwicklungen aus einer christlichen Perspektive heraus zu erklären und zu bewerten. Dabei kommt es vor allem darauf an zu erklären, warum diese Entwicklungen geschehen, in welchem Kontext sie stehen und welche direkten und indirekten Auswirkungen sie auf die Lage des Christentums in Deutschland und Europa haben.

Es erscheinen drei Arten von Beiträgen:

  • Rezensionen: Diese bereiten den Inhalt eines Artikels oder eines Werkes auf und ergänzen ihn ggf. mit Verweisen auf relevante Kontextinformationen. Dabei geht es darum, die für den Bund und seine Vorhaben wertvollen Inhalte herauszuarbeiten.
  • Analysen: Diese behandeln einzelne Sachverhalten und sind nach dem der behördlichen Lagebearbeitung entlehnten Prinzip „Ansprechen-Beurteilen-Folgern“ aufgebaut und bestehen aus der Zusammenfassung eines Sachverhalts oder eines Gedankens sowie einer davon getrennten Bewertung, die das zuvor erwähnte interpretiert oder in einen Kontext stellt. Diese Bewertung stellt jeweils nur die Position des sie vorbringenden Autors dar. Jede Bewertung soll dabei argumentativ begründet werden und nicht eine bloße Meinungsäußerung darstellen.
  • Betrachtungen: Diese behandeln geistliche Sachverhalte in freier Form.

Die Beiträge erscheinen in den folgenden Kategorien:

Wenn Gedanken im Blog aufgegriffen werden, dann ist die Voraussetzung dafür, dass der sie Vorbringende auf seinem Gebiet über nachgewiesene Expertise verfügt und das, was er vorbringt, begründet. Bloße Meinungsäußerungen, etwa von prominenten Persönlichkeiten oder von Politikern, stellen keine für unser Vorhaben relevante Beiträge dar.

2.2 Stil und Sprache

Die Autoren streben einen analytischen und sachlichen Stil an, der sich vom zunehmend emotionalisierten Stil der allgemeinen öffentliche Diskussionen deutlich unterscheiden soll. Die Autoren können analytisch und argumentativ gestützte Bewertungen abgeben, vermeiden aber grundsätzlich bloße Meinungsäußerungen.

Die Auseinandersetzung mit Gegenpositionen soll auf sachliche Weise und im Geist der Achtung erfolgen. Positionen und Aussagen sind stets im Sinne ihrer Urheber wiederzugeben. Die Auseinandersetzung mit ihnen soll sich auf die Gedanken oder den Taten von Menschen beziehen und diese u.a. vor dem Hintergrund der christlichen Sozial- und Naturrechtslehre prüfen und bewerten, jedoch keine Urteile über deren Charakter oder Person fällen.

Der Internetauftritt richtet sich an Leser, bei denen höhere Allgemeinbildung vorausgesetzt werden kann. Unabhängig davon soll in den Beiträgen eine Sprache, die nur Christen verständlich wäre, vermieden wäre. Christliche Konzepte sollen daher stets allgemeinverständlich formuliert und, wenn nötig, erklärt und erläutert werden.

Unser Vorhaben steht auf der Grundlage des christlichen Konservatismus, den wir jedoch nicht in einem parteipolitischen, sondern in einem geistig-kulturellen Sinne definieren. Bekundungen der Unterstützung oder der Ablehnung bestimmter politischer Parteien sollen in diesen Zusammenhang vermieden werden.

2.3 Gestaltung von Blogbeiträgen

  • Die Einleitung fasst die Kernaussagen und den Inhalt des Beitrags so zusammenfassen, dass der Leser auf Anhieb erkennt, ob der Beitrag für ihn interessant ist.
  • Die Länge sollte 1.000 Zeichen nicht überschreiten.
  • Es werden Tags verwendet, die dem Leser erlauben, Beiträge auf dem Internetauftritt zu finden, die ähnliche Themen oder Autoren behandeln.

2.4 Leserkommentare

Leserkommentare, welche die vorgebrachten Inhalte und Bewertungen ergänzen, in Frage stellen oder alternative Deutungen vorbringen, sind willkommen.

Kommentare werden veröffentlicht, wenn sie allgemeinen Anforderungen an Relevanz und Angemessenheit entsprechen. Veröffentlichte Kommentare geben ausschließlich die Ansicht ihres Autors wieder. Im Sinne der Förderung einer kontroversen und fruchtbaren Diskussion werden auch Kommentare veröffentlicht, die nicht der Position der Herausgeber entsprechen.

3. Die Themenseiten

Auf den laufend aktualisierten und erweiterten Themenseiten wird der Arbeitsstand zu den für das Vorhaben relevanten Gebiete zusammengefasst und dabei laufend erweitert und verbessert.

Derzeit gibt es die folgenden übergeordneten Themenseiten:

Zu jeder übergeordneten Themenseite gibt es jeweils nachgeordnete Seiten, die einzelne Themen weiter vertiefen.