Glaube und Ethos

Henri de Lubac: Europa braucht ein männlicheres Christentum

Kardinal Henri de Lubac (1896-1991) war einer der wichtigsten katholischen Theologen des 20. Jahrhunderts. In seinem 1944 erschienenen Buch „Über Gott hinaus – Die Tragödie des atheistischen Humanismus“ warnte er, dass die Abwertung männlicher Spiritualität und maskuliner Tugenden durch liberale Strömungen in der Kirche destruktive neuheidnische Ideologien begünstige. Viele Männer würden sich aufgrund unmännlicher Tendenzen in der Kirche vom Christentum abgestoßen fühlen und fragwürdigen Weltanschauungen zuwenden. Dieser Herausforderung wirksam zu begegnen erfordere ein „männliches und kraftvolles Christentum“. […]

Herausforderungen

Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 4: Perspektiven kultureller Erneuerung

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa. Der vierte und abschließende Teil unserer Serie über die Gedanken Murrays behandelt Perspektiven der kulturellen Erneuerung Europas. […]

Herausforderungen

Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 3: Der Unwille zum Erkennen der Lage

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa. Der dritte Teil unserer Serie über die Gedanken Murrays behandelt den in den politischen und kulturellen Eliten Europas verbreiteten Unwillen zum Erkennen der Lage. […]

Herausforderungen

Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 2: Der Unwille zur Selbstbehauptung

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa und ihre Folgen. Der zweite Teil unserer Serie über die Gedanken Murrays behandelt die postmoderne Ideologie der Selbstverleugnung und den Unwillen zur Selbstbehauptung, die das Europa der Gegenwart prägten. […]

Glaube und Ethos

Das Verschwinden der Tapferkeit aus der deutschen Kultur

In der “Welt am Sonntag” beschreibt die Journalistin Sarah Maria Brech das Verschwinden der christlichen Kardinaltugend der Tapferkeit aus der deutschen Kultur. Sie stützt sich dabei auf die Erkentnisse von Historikern und Sozialpsychologen. Tapferkeit sei in Deutschland “aus der Mode gekommen”, würde als unerwünscht oder sogar als kontraproduktiv gelten und sei zum „Anti-Wert geworden“. […]

Glaube und Ethos

Papst Franziskus: Dienst, Kampf und Opfer sind der Weg der Heiligen

In seinem heute veröffentlichten Lehrschreiben mit dem Titel „Gaudete et Exsultate“ äußert sich Papst Franziskus über die allgemeine Berufung des Menschen zur Heiligkeit. Dabei betont er, dass der Weg der Heiligen ein Weg des Dienstes, des Kampfes und des Opfers sei. Gott fordere vom Menschen die totale Indienststellung seines Lebens zum Wohl des Nächsten. Um diesen Auftrag ausführen zu können, müsse der aus eigener Kraft dazu nicht fähige Mensch diesen Auftrag annehmen und sich von Gott nach und nach verwandeln lassen. […]

Herausforderungen

Bassam Tibi: Die Islamisierung Europas und die „deutsche Unterwerfung“

Der Politikwissenschaftler Bassam Tibi lehrte zuletzt an der Universität Göttingen und ist als Schöpfer des Konzepts der „Leitkultur“ bekannt geworden. In einem aktuellen Aufsatz in der „Basler Zeitung“ warnt er vor einer Islamisierung Europas, die den Fortbestand des Kontinents als „Insel der Freiheit“ in einem sich ausbreitenden islamischen „Ozean der Gewaltherrschaft“ bedrohe. In einem „Neuen Zürcher Zeitung“ veröffentlichten Gespräch warf Tibi dem deutschen Staat zudem die „Kapitulation“ vor islamistischen Islamverbänden sowie „deutsche Unterwerfung“ vor. […]

Herausforderungen

Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 1: Die Ursachen der Krise

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa und ihre Folgen. Wir werden die Gedanken Murrays in den kommenden Tagen in einer mehrteiligen Serie vorstellen. Der erste Teil dieser Serie behandelt Murrays Betrachtungen zu den geistigen Ursachen der Krise Europas. […]

Herausforderungen

Frankreich: Zunehmende Abwendung junger Muslime von Kultur und Gesellschaft des Landes

Die am Pariser „Centre National de la Recherche Scientifique“ (CNRS) tätigen Soziologen Anne Muxel und Olivier Galland haben im Rahmen von Befragungen von Schülern in Frankreich eine wachsende kulturelle Kluft zwischen jungen Muslimen und Nichtmuslimen festgestellt. Rund ein Drittel der befragten muslimischen Jugendlichen habe im Zusammenhang mit einer verstärkten Hinwendung zum Islam den vollständigen Bruch mit der Kultur und Gesellschaft Frankreichs vollzogen und bis zu 70 Prozent würden islamistische Anschläge befürworten. […]

Glaube und Ethos

Oberst Beltrame: Soldat, Held und christlicher Märtyrer

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat den Opfergang des französischen Obersts Arnaud Beltrame in seiner Osterpredigt angesprochen. Dabei betonte er, dass Beltrame auch ein Held sowie „ein Beispiel für militärische Tugenden“, vor allem aber ein christlicher Märtyrer gewesen sei. Das Opfer Beltrames mache einen Teil des Ostergeheimnisses sichtbar, in dessen Zentrum der Dienst an anderen stehe. […]

Kulturelle Kontinuität

Richard Dawkins: Das Christentum als „Bollwerk gegen Schlimmeres“

Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins lehrte an der Universität von Oxford und ist der wichtigste Vordenker des „Neuen Atheismus“. Vor einigen Tagen warnte er vor den Folgen der Krise des Christentums in Europa, da das Christentum im Vergleich zu anderen Religionen einen „gutartigen“ Charakter besitze. Bereits 2016 hatte er das Christentum als „Bollwerk gegen Schlimmeres“ bezeichnet. […]

Herausforderungen

Deutschland: Islambezogene Christenfeindlichkeit an Schulen

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat auf zunehmende Christenfeindlichkeit an Schulen mit einem hohen Anteil muslimischer Schüler in Deutschland hingewiesen. Besonders betroffen seien Schulen in sozial schwachen Räumen mit hohem Migrantenanteil in westdeutschen Großstädten und Berlin. […]

Glaube und Ethos

Frankreich: Der Opfergang des katholischen Offiziers Arnaud Beltrame

Der bekennende Katholik Arnaud Beltrame war als Oberstleutnant der paramilitärischen französischen Gendarmerie Nationale am vergangenen Freitag am Einsatz gegen einen islamistischen Terroristen im südfranzösischen Trèbes beteiligt. Nachdem der Terrorist in einem Supermarkt Geiseln genommen hatte, entschloss sich Oberstleutnant Beltrame dazu, sich als Austauschgeisel zur Verfügung zu stellen. Er wurde dabei durch den Terroristen, einen marokkanischen Muslim, tödlich verwundet. Seine Tat trug jedoch dazu bei, dass die meisten Geiseln gerettet werden konnten. […]

Herausforderungen

Studie: Europa steht am Beginn eines post-christlichen Zeitalters

Einer aktuellen sozialwissenschaftlichen Studie zufolge steht Europa am Beginn eines post-christlichen Zeitalters. Unter jungen Erwachsenen würden Christen in weiten Teilen Europas nur noch kleine Minderheiten ausmachen. Das Christentum werde in naher Zukunft seine Rolle als prägende kulturelle Kraft in Europa möglicherweise für sehr lange Zeit verlieren. […]

Herausforderungen

Ruud Koopmans: Der real existierende Islam gehört nicht zu Europa

Der Migrationsforscher Ruud Koopmans lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin. In einem in der Tageszeitung „Die Welt“ veröffentlichten Beitrag nimmt er zur Frage Stellung, ob der Islam zu Deutschland und Europa gehöre. Diese Frage könne nur unter Betrachtung des real existierenden Islam sinnvoll beantwortet werden. Angesichts der Tendenzen, die den Islam sowie muslimische Bevölkerungen derzeit prägten, werde deutlich, dass der real existierende Islam nicht zu Europa gehöre. […]

Herausforderungen

Vincenzo Turchi: Das kulturrevolutionäre Wesen der Gender-Ideologie

Der Rechtswissenschaftler Vincenzo Turchi lehrt an der Universität von Salento in Italien. Im Rahmen einer Konferenz, die vor wenigen Tagen an der durch das Opus Dei geleiteten Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom stattfand, trug er zur den Herausforderungen vor, welche die Gender-Ideologie für das Christentum darstellt. Dabei betonte er vor allem das kulturrevolutionäre Wesen dieser Ideologie. […]

Glaube und Ethos

Walter J. Ciszek: Die Konfrontation mit dem Bösen in der Gestalt des Kriminellen

Der katholische Priester Walter J. Ciszek (1904-1984) war von 1939 bis 1963 im verdeckten Einsatz als Missionar in der Sowjetunion tätig. Rund 20 Jahre dieser Zeit verbrachte er in kommunistischen Straf- und Arbeitslagern. Seine Erfahrungen schildert er in seinem Buch „Mit Gott im Gulag“. Dem Bösen sei er während dieser Zeit vor allem in Gestalt von Mitgliedern der russischen organisierten Kriminalität begegnet. […]

Kulturelle Kontinuität

Kulturelle Homogenität als Voraussetzung des Gemeinwohls: Fallstudie Orange City

Die Publizistin Larissa MacFarquhar hat sich im Magazin „The New Yorker“ mit der Frage auseinandergesetzt, welche Faktoren kulturelle Kontinuität und die Sicherstellung des Gemeinwohls in einem Gemeinwesen begünstigen. Sie tat dies am Beispiel der vorwiegend von den Nachkommen niederländischer Protestanten bewohnten amerikanischen Stadt Orange City im Staat Idaho, deren Sozialindikatoren sich entgegen dem allgemeinen Trend in den ländlichen USA in den vergangenen Jahrzehnten positiv entwickelt hatten. Die wesentlichen Ursachen dafür seien die Kultur der Bewohner, die kulturelle Homogenität des Ortes und die erfolgreiche Bindung von Leistungsträgern an das Gemeinwesen. […]

Kulturelle Kontinuität

Martin Mosebach: Kulturelle Kontinuität in schwierigen Umfeldern – Das Beispiel der Kopten

In seinem kürzlich erschienenen Buch „Die 21. Eine Reise ins Land der koptischen Märtyrer“ beschreibt der Schriftsteller Martin Mosebach auf der Grundlage seiner Beobachtungen in Ägypten, wie es der dort lebenen Minderheit koptischer Christen gelungen ist, christliche Kultur und christliches Leben seit rund 1.400 Jahren unter zum Teil schwierigsten Bedingungen in einem für sie ungünstigen kulturellen Umfeld aufrechtzuerhalten. Die Kirche in Europa könne von den Erfahrungen der Kopten lernen, „die im Standhalten gegenüber einer feindlichen Mehrheit bis hin zum Martyrium lange geübt“ seien. […]

Kulturelle Kontinuität

Anthony Esolen: Der Männerbund als Träger kultureller Erneuerung

Der Literaturwissenschaftler Anthony Esolen lehrt am katholischen Thomas More College of Liberal Arts in den USA, ist Mitbegründer des „Center for the Restoration of Christian Culture“ und wurde vor allem durch seine Gedanken über die Erneuerung abendländischer Kultur bekannt. In einem Gespräch beschrieb er kürzlich die Wiederbelebung von Männerbünden als eine wesentliche Voraussetzung kultureller Erneuerung. […]

Herausforderungen

Francis Fukuyama: Der Liberalismus und die Rückkehr der Identitätsfrage

Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama lehrt an der Stanford University und gilt als einer der wichtigsten Vordenker des Liberalismus der Gegenwart. In einem in der „Neuen Zürcher Zeitung“ veröffentlichten Gespräch analysiert er die Rückkehr der Identitätsfrage in westlichen Gesellschaften aus einer liberalen Perspektive und sucht nach möglichen Antworten auf diese Entwicklung. […]

Kulturelle Kontinuität

Erzbischof Schick: Die Bewahrung der kulturellen Identität Europas als christlicher Auftrag

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat Christen anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 zum Einsatz für die Bewahrung der christlichen Identität Europas aufgerufen. Das Christentum sei die kulturelle Grundlage Europas. Die auf ihm aufbauende Kultur „macht unsere Identität aus, bewahrt unser gutes Leben und ist Fundament für eine gute Zukunft“. Christen hätten den Auftrag, diese Kultur und Identität zum Heil aller Menschen zu bewahren und zu erneuern. […]