Stand: 08.07.2018

Diese Seite beschreibt Brauchtum, das im Zusammenhang mit dem christlichen Kulturerbe des schützenden und bewahrenden Dienstes steht.

  • Rosen für künftige Ehefrauen (Katalonien): In Katalonien ist es ein Brauch, dass Männer der Frau, die sie heiraten wollen, am Georgstag am 23. April eine Rose schenken. Die bezieht sich auf die Legende des hl. Georgs, der zufolge aus dem Blut des von ihm getöteten Drachen Rosen sprossen und dass er eine davon der von ihm geretteten Prinzessin überreicht habe.
  • Der „Gute Montag“ (Münster): Es handelt sich um ein Traditionsfest der Bäcker- und Konditoreninnung von Münster in Westfalen. Es erinnert an die Beteiligung münsteraner Bäckergesellen an der Verteidigung Wiens gegen die osmanische Belagerung 1683.
  • Totenschilde: Ein Totenschild ist ein Gedächtnismal für einen Verstorbenen, das normalerweise im Kirchenraum unabhängig vom Bestattungsort angebracht wird und das das Wappen des Toten sowie einen Todesvermerk zeigt. Sie gehen auf einen im 12. Jhd. entstandenen Brauch zurück, Schild und Helm über dem Grab eines Ritters aufzuhängen. Die ältesten Totenschilder hatten noch die Form eines Kampfschildes, während neuere rechteckige, runde oder polygonale Holztafeln sind. Diese zeigen mittig das Wappen sowie Namen, Todesdatum und einen Segenswunsch.1