Stand: 14.02.2018

Diese Portalseite enthält Beiträge zu Elementen der christlich-abendländischen Kultur des schützenden und bewahrenden Dienstes. Der Inhalt der Seite, von der sich Teile noch im Entwurfsstadium befinden, wird laufend aktualisiert.

Der katholische Philosoph Robert Spaemann schrieb im zweiten Band seiner „Meditationen eines Christen“, dass Identität durch „große Erzählungen“ und „heilige Geschichten“ gestiftet und weitergegeben werden. Christen hätten die Pflicht, die Tradition, in der sie stehen, auf diese Weise fortzusetzen.

Das weiterzugebende Erbe würde nicht nur Inhalte der Bibel umfassen, sondern alle Traditionsbestände der ersten zwei Jahrtausende christlicher Geschichte. Darunter befinde sich auch das Erbe des schützenden und bewahrenden Dienstes des Christentums, das eine Form der Nachfolge Christi vermittele.

In diese Geschichte gehört der tausendjährige Abwehrkampf der christlichen Zivilisation gegen den islamischen Imperialismus, die Erzählung von Karl Martell und der Schlacht von Tour und Poitiers, vom Sieg der Christen in der Seeschlacht von Lepanto mit Don Juan d’Austria, begleitet vom Rosenkranzgebet der ganzen Christenheit. Schließlich die Rettung Wiens durch den Prinzen Eugen und den König von Polen. Und so geht es weiter […].

Die „Aneignung der großen heiligen Erzählung“ durch Christen im Europa der Gegenwart bewertet Spaemann positiv. Dies „könnte Zeichen für eine Wende sein, in der die Christenheit ihre Identität zurückgewinnt“.

1. Menschen

1.1 Heilige

Das katholische Christentum hat eine große Zahl von Heiligen hervorgebracht, die vielfältige Bezüge zur christlichen Spiritualität sowie zum christlichen Kulturerbe des schützenden und bewahrenden Dienstes aufweisen. Die Bandbreite reicht dabei von der Marienverehrung im Zusammenhang mit der Verteidigung des christlichen Europas bis zu zahllosen Märtyrern, die ihr Leben hingaben, weil sie auch im Angesicht von Verfolgung am Glauben festhielten. (Weiterlesen: Christliche Heilige und das Erbe des schützenden und bewahrenden Dienstes)

1.2 Biblische Personen

Über den Kreis der Heiligen hinaus beschreiben Altes und Neues Testament viele Personen, die einen Bezug zur christlichen Spiritualität und zum Kulturerbe des schützenden und bewahrenden Dienstes haben. Zu nennen sind hier etwa der Prophet Hesekiel, der eine militärische Spiritualität formulierte; oder Nehemia, der das schutzlos seinen Feinden ausgelieferte Jerusalem befestigen ließ und ein umfassendes militärisches, kulturelles und religiöses Programm zu seiner Verteidigung entwarf. (Weiterlesen: Biblische Personen und das Erbe des schützenden und bewahrenden Dienstes)

1.3 Denker

Über die Jahrhunderte haben sich viele Denker mit Fragen des schützenden und bewahrenden Dienstes des Christentums sowie mit Herausforderungen für das Christentum und Antworten auf sie auseinandergesetzt. Einige dieser Denker waren selbst nicht Christen, standen jedoch christlicher Weltanschauung nahe. (Weiterlesen: Vordenker des schützenden und bewahrenden Dienstes im Christentum)

1.4 Historische Persönlichkeiten

In der Geschichte des Christentums gab es von Karl Martell bis Claus Schenk Graf von Stauffenberg zahlreiche Personen von historischer Bedeutung, die sich durch militärischen Dienst oder durch andere Taten schützend um das Christentum verdient gemacht haben. (Weiterlesen: Historische Persönlichkeiten)

2. Geschichte

2.1 Wesentliche Entwicklungen

Die Geschichte des Abendlandes wird hier in Schlaglichtern dargestellt, die wesentliche Entwicklungen sowie Höhe- und Wendepunkte beleuchten. (Weiterlesen: Die Geschichte des Abendlandes)

2.2 Taten

Von der Verteidigung Europas gegen die Wikingerüberfälle über die Abwehr arabischer und osmanischer Invasionen bis zum Widerstand gegen die totalitären Ideologien der Moderne reicht die Reihe der herausragenden Taten des schützenden und bewahrenden Dienstes des Christentums an den Gemeinwesen, die es kulturell prägte. (Weiterlesen: Taten des schützenden und bewahrenden Dienstes des Christentums)

2.3 Ereignisse

Von der Schlacht von Covadonga (722) und dem Beginn der Reconquista auf der spanischen Halbinsel über die Schlacht auf dem Lechfeld (955) und der Abwehr der Einfälle der Magyaren in Mitteleuropa bis zur Schlacht am Kahlenberg (1683) und dem Ende der osmanischen Belagerung Wiens reicht die Reihe der Ereignisse, an die christliche Gedenkkultur sich im Zusammenhang mit schützenden Taten des Christentums ereinnert. (Weiterlesen: Ereignisse)

3. Orte

Heilige Höhlen, Burgen und Befestigungsanlagen, Klöster und Reliquienschreine sowie Kirchen und Kathedralen gehören zu den Erinnerungsorten des christlichen Erbes des schützenden und bewahrenden Dienstes. (Weiterlesen: Orte)

4. Werke

4.1 Literatur

Hier stellen wir Sachliteratur (etwa zu den Themen Philosophie, Geschichte und Kultur und praktischen Fragen des dienenden Lebens) sowie Romane vor, die Fragen des schützenden und bewahrenden Dienstes des Christentums behandeln oder für diese relevant sind. (Weiterlesen: Literatur)

4.2 Bildende Kunst

(Weiterlesen: Bildende Kunst)

4.3 Musik

(Weiterlesen: Musik)

4.4 Lyrik

(Weiterlesen: Lyrik)

4.5 Mythen, Sagen und Legenden

(Weiterlesen: Mythen, Sagen und Legenden)

4.6 Handwerk

In den Klöstern des Mittelalters wurde auch das Handwerk der Waffenherstellung gepflegt und vervollkommnet. Beispiele dafür sind die hochwertigsten Schwerter der damaligen Zeit, die mutmaßlich in Klöstern hergestellt wurden. (Weiterlesen: Handwerk)

5. Konzepte, Motive und Symbole

5.1 Konzepte

(Weiterlesen: Konzepte)

5.2 Motive

(Weiterlesen: Motive)

5.3 Symbole und Zeichen

(Weiterlesen: Symbole und Zeichen)

6. Praxis des Glaubens

Viele Aspekte katholischer Glaubenspraxis beziehen sich unmittelbar auf Taten des schützenden Dienstes.(Weiterlesen: Praxis des Glaubens)

7. Stil und Form

(Weiterlesen: Stil und Form)

8. Brauchtum

(Weiterlesen: Brauchtum)

9. Interreligiöser Dialog

Muslime traten in der Geschichte nicht nur als Herausforderer des Christentums in Erscheinung. Insbesondere in Ost- und Südosteuropa wirkten Muslime in einigen Fällen auch an der Verteidigung des christlichen Europas mit. (Weiterlesen: Interreligiöser Dialog)