Stand: 20.12.2017

Diese Seite beschreibt die demographischen Herausforderungen für das Christentum in Europa.

Die allgemeine demographische Entwicklung sowie die Folgen von Zuwanderung vorwiegend nichtchristlicher Migranten stellen stellt existentielle Herausforderungen für die kulturelle Kontinuität Europas und die Zukunft des Christentums in Europa dar. Noch im Verlauf des 21. Jahrhunderts wird diese Entwicklung voraussichtlich dazu führen, dass Europa als auch demographisch christlich geprägter Kulturraum aufhören wird zu existieren bzw. das Christentum in ihm nur noch in Enklaven und Isolaten weiterbesteht.

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1. Demographie als kulturelle Existenzfrage

Der Historiker Shalom Salomon Wald verwies in seiner Studie „Rise and Decline of Civilizations – Lessons for the Jewish People“ darauf, dass die Frage nach der Entwicklung und Zusammensetzung von Bevölkerungen für die Kontinuität einer Kultur bzw. einer Religion existentiell sei. Wald verweist dabei u.a. auf das Buch Genesis um zu verdeutlichen, dass das Bewusstsein dafür in der alttestamentarischen Tradition fest verankert ist.

  • Die Stagnation oder der Rückgang der Zahl der Angehörigen der eigenen kulturellen oder religiösen Gemeinschaft seien grundsätzlich als existentielle Herausforderungen zu betrachten, weil sie das physische Überleben dieser Gemeinschaft beträfen. Wenn die eigene Kultur an einen Nationalstaat gebunden sei, wie es im Beispiel Israels der Fall ist, gehe es auf demographischer Ebene vor allem in demokratisch verfassten Staaten zudem darum, die Bevölkerungsmehrheit der kulturtragenden Gruppe zu behaupten. Dies erfordere neben bevölkerungspolitischen Maßnahmen auch die Steuerung und Kontrolle der Präsenz kulturfremder Gruppen auf dem Territorium entsprechender Staaten.
  • Davon abgesehen komme es bei der Betrachtung demographischer Fragen jedoch auch auf die Qualität der Zusammensetzung der eigenen kulturellen Gemeinschaft an. Insbesondere in Diasporasituationen hänge kulturelle Kontinuität weniger von der eigenen zahlenmäßigen Stärke als von der Qualität und Intensität der vorhandenen Bindungen an die eigene Kultur und Gemeinschaft ab. Je stärker vor allem religiöse Bindungen seien, desto höher sei zudem auch die durchschnittliche Kinderzahl, weshalb die Qualität von Bindungen auch quantitative Auswirkungen habe. Auch das Beispiel marktdominierender Minderheiten zeige, dass der Erfolg und die Kontinuität einer Kultur nicht in erster Linie von der Masse ihrer Angehörigen abhänge, sondern von deren Qualität in Form von kultureller oder wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit.

2. Prognosen zur religionsdemographischen Entwicklung in Europa

Seit 1972 liegt die Zahl der Todesfälle in der Bundesrepublik über der Geburten. Jede Generation von Deutschen ist seit Jahrzehnten ein Drittel kleiner als die vorherige. Die Geburtenraten der am wenigsten assimilierbaren Migrantengruppen liegen gleichzeitig europaweit stabil über denen der einheimischen Bevölkerungen. Auch wenn die Geburtenraten dieser Gruppen zum Teil langsam zurückgehen, ist eine Angleichung auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. In anderen europäischen Staaten ist die Lage ähnlich.

Die Entwicklung erfasst dabei allgemein zunächst jüngere Altersgruppen und konzentriert sich auf Großstädte, wo er wiederum einzelne Stadtteile besonders stark beeinträchtigt. Laut einer älteren Prognose einer Enquête-Kommission des Bundestages werden (tendenziell überwiegend christliche) Deutsche unter 35 Jahren zwischen 2035 und 2040 zur Minderheit in ihrer Altersgruppe. In Deutschland lag die Stadt Pforzheim 2013 mit einem Migrantenanteil unter Neugeborenen von beinahe 75 Prozent an der Spitze dieser Entwicklung. Noch höhere Werte erreichten nur einzelne Viertel von Berlin, wo der Migrantenanteil unter neu eingeschulten Kinder 2012 bereits bei über 80 Prozent lag.

In Nürnberg, Frankfurt am Main, Köln und Stuttgart erreichte dieser Anteil 60 Prozent. Frankfurt am Main wurde 2016 zur ersten deutschen Großstadt mit einer deutschen Bevölkerungsminderheit. Der Migrantenanteil lag ansonsten 2012 in fast allen westdeutschen Großstädten und Berlin bei über 25 Prozent. In Stuttgart, Nürnberg und München hatten mehr als 35 Prozent der Bewohner einen Migrationshintergrund.

Gleichzeitig nehmen der Migrationsdruck auf Europa und die damit verbundenen Migrationslasten zu. Anhaltend starkes Bevölkerungswachstum vor allem in den islamisch geprägten Räumen an der Peripherie Europas in Verbindung mit unbewältigten strukturellen Problemen der meisten dortigen Staaten, allgemein zunehmende politische Instabilität sowie ein verfestigtes Wohlstandsgefälle zwischen Europa und diesen Regionen werden bis zum Jahr 2050 nach Schätzungen der Vereinten Nationen ein Migrantenpotential von bis zu einer Milliarde Menschen hervorbringen. Auch wenn nur ein Teil davon den Transfer nach Europa tatsächlich vollziehen dürfte, würde dies allein ausreichen, um die demographische Zusammensetzung des Kontinents nachhaltig zum Nachteil seiner christlichen Bevölkerungen zu verändern.

  • Der 2017 erschienenen Studie „The Changing Global Religious Landscape“ des Pew Research Center zufolge  werde in Europa der Anteil der Muslime an Bevölkerungen europäischer Staaten aufgrund von höheren Geburtenraten und Migration weiter zunehmen, während der Anteil der Christen vor allem aufgrund niedrigerer Geburtenraten sowie schwächeren religiösen Bindungen künftig stark zurückgehen werde.
  • Das Vienna Institute of Demography der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat 2017 eine Studie über die Veränderung der religiösen Zusammensetzung des Landes erstellt. Die Forscher kommen darin zu dem Ergebnis, dass Muslime sich den größeren Städten des Landes mittelfristig zur anteilsmäßig stärksten Gruppe entwickeln könnten, während Christen zunehmend zu einer Minderheit werden. Ausschlaggebend für diese Entwicklung seien Migration und höhere Kinderzahlen bei Muslimen sowie Säkularisierungstendenzen unter Christen. Abhängig von unterschiedlichen Annahmen bzgl. künftiger Migrationsbewegungen nach Österreich werden Muslime demnach bis 2046 etwa 15-20 Prozent der Bevölkerung ausmachen, wobei ihr Anteil in größeren Städten höher sein wird und sie in Großstädten wie Wien bis zu diesem Zeitpunkt zur stärksten Gruppe werden könnten.

Bei ungebrochenem Trend werden Muslime voraussichtlich in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts in einigen Staaten Nord- und Westeuropas zu Bevölkerungsmehrheiten werden.

3.1 Religionsdemographische Auswirkungen irregulärer Migration

Das Pew Research Center hatte 2017 frühere Prognosen zur religionsdemographischen Entwicklung in Europa aufgrund der seit 2015 anhaltenden Migrationswelle revidiert. Falls der derzeitige Trend anhalte, könne sich der Anteil der Muslime an den Bevölkerungen europäischer Staaten bis 2050 verdreifachen. In Schweden würden Muslime dann rund 30 Prozent der Bevölkerung ausmachen, während der entsprechende Anteil in Deutschland, Österreich, Frankreich und Großbritannien um 20 Prozent bewegen würde.

Der Volkswirt Thilo Sarrazin gab 2017 eine Prognose über demographische Entwicklung Deutschlands im Zusammenhang mit irregulärer Migration ab, die indirekt auch die Frage der künftigen religiösen Zusammensetzung Deutschlands berührt. Sarrazin geht davon aus, dass insbesondere in den jüngeren Alterskohorten der Anteil der Muslime an der Bevölkerung im Zuge der laufenden Migrationswelle innerhalb kurzer Zeit stark zunehmen werde.

4. Kulturelle Ursachen der demographischen Krise Europas

George Romney – The Children of Granville, 2nd Earl Gower (Wikimedia Commons/gemeinfrei)

Johannes Paul II. sah in der demographischen Krise Europas das „Symptom eines gestörten Verhältnisses zur eigenen Zukunft“ sowie ein Zeichen der „Kultur des Todes“, welche die Gesellschaft durchziehe.

Der katholische Theologe George Weigel setzte sich mit den geistigen Ursachen der demographischen Krise Europas auseinander. Da Europa wohlhabender, gesünder und sicherer sei als je zuvor in seiner Geschichte, schieden materielle Faktoren als Erklärung für diese Krise aus. Die Ursachen der demographischen Implosion seien geistiger Art und lägen vor allem in der Verbreitung materialistischer Weltanschauungen, die keinen Willen zur Dauer hätten. Dies sei gleichzeitig auch die Ursache migrationsbedingter und anderer Herausforderungen. Das Verhältnis Europas zum Heiligen sei zutiefst gestört, weshalb es je nach weltanschaulicher Variante entweder aus der Welt verschwinden wolle oder keine über dem Individuum stehende Ordnung und keine übergenerationalen Ziele mehr anerkennen würde. Ein Indikator dafür sei, dass die politischen Führungen der wichtigsten Staaten Europas durch kinderlose Politiker gestellt würden. Diese repräsentierten einen Lebensstil, dessen Horizont nicht über das eigene Leben hinausreiche.

Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau drinnen in deinem Haus. Wie junge Ölbäume sind deine Kinder rings um deinen Tisch. So wird der Mann gesegnet, der den Herrn fürchtet und ehrt.

Psalm 128, 3-4

Der Auflösung traditioneller Bindungen ist verbreitet auch die im religiösen Glauben verwurzelte Wahrnehmung zum Opfer gefallen, ein Glied in einer Kette von Generationen zu sein, dessen Lebenssinn wesentlich von der Weitergabe des Lebens und der eigenen Tradition abhängt. Abgelöst wurde diese Vorstellung durch das Konzept individueller Selbstverwirklichung, das etwa die Maximierung von materiellem Wohlstand und die Minimierung von Verpflichtung und Bindung zum Gradmesser für ein gelungenes Leben macht. In diesem Weltbild, dessen Horizont auf das Individuum und die Gegenwart beschränkt ist, stellen Nachkommen eine Einschränkung und materielle Last dar, die auch durch bevölkerungspolitische Maßnahmen kaum zu kompensieren ist, weshalb diese weitgehend wirkungslos bleiben.

Der amerikanische Soziologe Mark Regnerus hatte in diesem Zusammehang beobachtet, dass Christen in den USA sich dem säkular-modernen Ideal der Abwertung von dauerhaften Bindungen, Akzeptanz von Pornographie oder und sexueller Freizügigkeit zunehmend annähern würden, während sie sich christlichen Vorstellungen abwenden. Moderne Vorstellungen zu sexueller Freizügigkeit seien nach seinen Beobachtungen der stärkste Faktor, der erodierend auf christliche kulturelle Substanz einwirke.

Der verbreitete technokratische Blick auf den Geburtenmangel, der diesen zwar als schädlich wahrnimmt, aber primär als Bedrohung für materielle Anliegen wie die Stabilität der Rentenversicherung, die Finanzierung des Sozialstaates oder die Versorgung der Wirtschaft mit Arbeitskräften versteht, ist Bestandteil und Ausdruck dieser Entwicklung. Die meisten Lösungsansätze aus dieser Richtung verstärken das eigentliche Problem, während andere (wie etwa die stärkere Steuerung von Zuwanderung) allenfalls verzögernd wirken könnten. Es waren außerdem zunächst jene technokratischen Akteure, die Massenzuwanderung förderten, und deren Vertreter glaubten, damit ihren primär als Wirtschaftsstandorten definierten Heimatländern zu dienen.

5. Folgen der Entwicklung für das Christentum in Europa

Louis Janmot – Souvenir du Ciel (Wikimedia Commons/gemeinfrei)

Der Historiker Walter Laqueur sprach bezüglich der Folgen der demographischen Krise von den „letzten Tagen Europas“. Für den Kontinent gehe es „ums Überleben“. Der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg warnte vor einem „drohendem Kulturabbruch“ mit langfristig irreversiblen Folgen für Europa sowie vor einer „demographischen Jahrhundertkatastrophe“.

Der Genozidforscher Gunnar Heinsohn sprach in diesem Zusammenhang vor einem drohenden „Finis Germaniae“. Demographische Entwicklungen würden zudem wahrscheinlich zu Konflikten in Europa führen. Der Philosoph Peter Sloterdijk hatte dazu 2006 in seinem Werk “Zorn und Zeit” bemerkt:

“Selbst Kenner der Lage besitzen heute nicht die geringste Vorstellung davon, wie der machtvoll anrollende muslimische youth bulge, die umfangreichste Welle an genozidschwangeren Jungmännerüberschüssen in der Geschichte der Menschheit, mit friedlichen Mitteln einzudämmen wäre.“

Die demographische Entwicklung wird mittel- bis langfristig zahlreiche soziale Probleme erzeugen oder deutlich verstärken, da der Anteil schlecht integrierter Gruppen in Bevölkerungen zunimmt. Zudem wird die Entwicklung Herausforderungen im Bereich der Inneren Sicherheit nach sich ziehen. Der Zukunftsforscher Matthias Horx sieht in Europa etwa in Folge der beschriebenen Entwicklung „ungeahnte Konflikte, Revolutionen und Kriege“ bevorstehen, während amerikanische Sicherheitsbehörden in ihrer Studie „Global Trends 2025“ dem Kontinent in Folge der Entwicklung ethnische Konflikte voraussagen.

Beim Großteil der seit 2015 verstärkt nach Europa kommenden irregulären Migranten handelt es sich um Muslime, die aus Gesellschaften zuwandern, die von einem hohen Maß an Christenfeindlichkeit geprägt sind. Auch wenn genaue Untersuchungen über die Verbreitung von Christenfeindlichkeit unter irregulären Migranten noch ausstehen, so gibt es doch Hinweise darauf, dass ein signifikanter Anteil der nach Deutschland kommenden Migranten christenfeindliche Einstellungen aufweist.

Die beschriebenen Tendenzen der demographischen Entwicklung sind auch deshalb aus christlicher Perspektive problematisch, weil im Islam zunehmend jene Tendenzen erstarken, die dem Christentum konfrontativ bis feindselig gegenüberstehen. In den meisten Staaten mit muslimischen Bevölkerungsmehrheiten gestaltet sich die Lage der christlichen Minderheiten in Folge dieser Entwicklung zunehmend schwierig.

Da die dafür verantwortlichen islamischen Strömungen unter Muslimen auch in Europa eher stärker als schwächer werden, ist es wahrscheinlich, dass mit einer Zunahme des islamischen Bevölkerungsanteils auch künftig zunehmende Herausforderungen für die Christen und die christlich-geprägten Gesellschaften Europas verbunden sein werden. Es ist in diesem Zusammenhang etwa wahrscheinlich, dass die auf christlicher Weltanschauung beruhende freiheitliche Gesellschaftsordnung in vielen europäischen Staaten durch den politischen Islam herausgefordert werden wird.

Als Minderheit werden Christen zudem auch verstärkt dem Druck radikaler säkularer Strömungen ausgesetzt sein, die demographisch bedingt ebenfalls relativ zum Christentum betrachtet stärker werden.

6. Katholische Stimmen über demographische Herausforderungen

In der katholischen Kirche werden die Folgen dieser Entwicklung für das Christentum in Europa zunehmend thematisiert.

  • Papst Franziskus sagte 2017 über den „demographischen Winter“ Europas, dass dieser eine Folge der zunehmenden Durchdringung seiner Kultur von Egoismus und Materialismus sei. Der Geburtenmangel in Europa sei Teil einer „bösen Krankheit“, die sich auf kultureller Ebene ausbreite.
  • Benedikt XVI. hatte 2016 gewarnt, dass das Christentum in Europa durchaus erlöschen könnte, „wenn andere Bevölkerungsschichten es neu strukturieren“. Zuvor hatte er gesagt, dass in Folge des „Absterben[s] der tragenden seelischen Kräfte […] auch ethnisch Europa auf dem Weg der Verabschiedung begriffen erscheint“.
  • Johannes Paul II. beschrieb den Geburtenmangel in Europa 1999 als „Symptom eines gestörten Verhältnisses zur eigenen Zukunft; er ist der deutliche Ausdruck eines Mangels an Hoffnung, Zeichen jener ‚Kultur des Todes‘ die die heutige Gesellschaft durchzieht.” Angesichts der demographischen Entwicklung sei “eine große Strategie zugunsten des Lebens in die Tat umzusetzen. Wir müssen alle zusammen eine neue Kultur des Lebens aufbauen”. „Die Zukunft der europäischen Kultur“ hänge „von der entschiedenen Verteidigung und Förderung der Werte des Lebens, dem Kern ihres Kulturerbes“ ab. Die „kostbarste Ressource“ Europas seien „die Europäer von morgen”.
  • Der Wiener Christoph Kardinal Schönborn sagte Sommer 2017, dass man nicht ausschließen könne, dass das Christentum in Europa langfristig dessen Schicksal in der Türkei und in Nordafrika teilen und weitestgehend verschwinden werde. Er warnte zudem vor Islamisierungstendenzen in Europa: „Wird es jetzt einen dritten Versuch einer islamischen Eroberung Europas geben? Viele Muslime denken und wünschen sich das und sagen: Dieses Europa ist am Ende.“ Der Kontinent habe sein christliches Erbe verschleudert wie der verlorene Sohn das Vermögen seines Vaters.
  • Der amerikanische Erzbischof Charles Joseph Chaput warnte im Juli 2017 vor einem drohenden demographischen Erlöschen Europas und einer möglichen islamischen Zukunft des Kontinents.
  • Der frühere französische Militärbischof und aktuelle Straßburger Erzbischof Luc Ravel warnte im Juli 2017 vor den Folgen der demographischen Entwicklung und damit verbundenen Islamisierungsprozessen für das Christentum in Europa.
  • Der österreichische Bischof Alois Schwarz warnte im April 2017 vor den langfristigen Folgen islamischer Zuwanderung, der demographischen Entwicklung und abnehmender religiöser Bindungen für das christliche Europa und sprach von einem „sterbenden Kontinent“.
  • Der katholische Theologe George Weigel sprach 2017 von einem „demographischen Selbstmord“ Europas.
  • Robert Kardinal Sarah sagte im November 2016, dass Europa im Zuge der Abwendung von seinen kulturellen Wurzeln, Migration und demographischer Entwicklung der Tod drohe: „Es gibt viele Anzeichen dafür. Niedrige Geburtsraten. Und ihr seid schließlich von anderen Kulturen überströmt, von anderen Völkern, die euch fortschreitend in ihrer Zahl dominieren und eure Kultur vollkommen verändern werden, eure Überzeugungen, eure Werte.“