Stand: 20.02.2018

Auf dieser Seite werden Herausforderungen im Zusammenhang mit Christenfeindlichkeit in Deutschland analysiert.

1. Allgemeines

Christenfeindlichkeit liegt dann vor, wenn es Ziel in der Auseinandersetzung mit Christen und dem Christentum ist, diese zu schädigen oder ihre Rechte zu verletzen. Christenfeindlichkeit liegt hingegen nicht vor, wenn versucht wird, dem Christentum argumentativ zu begegnen.

Latente Christenfeindlichkeit liegt ggf. bei Darstellungen vor, die schädigendes Verhalten bzw. Christenfeindlichkeit legitimieren können.

Sekundäre Christenfeindlichkeit liegt vor, wenn sich das schädigende Verhalten nicht direkt gegen Christen oder das Christentum richtet, sondern diese über Umwege schädigt.

2. Christenfeindliche Vorfälle

2.1 Gewalt gegen Christen und christliche Einrichtungen

Den vorliegenden Informationen zufolge geht entsprechende Gewalt vor allem von radikalen Muslimen sowie von Linksradikalen aus. Seit 2016 ist die Zahl der dabei durch Islamisten aus christenfeindlichen Motiven getöteten Personen in Deutschland stark angestiegen. Zu den Zielen entsprechender Gewalt gehören zunehmend auch Konvertiten mit muslimischem Hintergrund.

Vorfälle 2017

Das BKA verzeichnete 2017 rund 100 gezielte Angriffe auf Christen und christliche Einrichtungen in Deutschland Darunter waren ein Tötungsdelikt, neun Körperverletzungen und ein Fall von Brandstiftung. In mindestens 14 Fällen wurden nach BKA-Angaben „christenfeindliche Straftaten“ zwischen Asylbewerbern und Flüchtlingen begangen. Ein großes Dunkelfeld ist wahrscheinlich.

  • Anschlag auf den Karlsruher Christkindlesmarkt verhindert: Im Dezember 2017 wurde der militante Islamist Dasbar W. festgenommen, der dem „Islamischen Staat“ nahestand und einen Anschlag auf den Christkindlesmarkt in Karlsruhe geplant habe.
  • Übergriffe gegen Christen in Asylbewerber-Unterkünften: Im Dezember 2017 gab das „Observatory on Intolerance Against Christians“ bekannt, dass 42 Prozent der Christen in den Unterkünften in Deutschland von Morddrohungen und 56 Prozent von gewalttätigen Übergriffen berichten.
  • Angriff auf Büro der Aktion SOS LEBEN in Frankfurt a.M.: Militante feministische Linksautonome brachten im November 2017 Farbschmierereien am Gebäude an, in dem sich das Büro der christlichen Organisation befindet, und begangen Hausfriedensbruch. Sie begründeten dies mit der Aktion „40 Tagen für das Leben“ vor der Frankfurter Beratungsstelle von „Pro Familia“ im Frühjahr und im Herbst 2017. Zu den angebrachten Farbschmierereien gehörte auch die Parole „Gott ist Tot“.
  • Brandanschlag auf Kirche St. Hildegard in Mannheim: Am 17.10.2017 versuchten mutmaßlich zwei Täter, den Turm der Kirche mit Gasflaschen in Brand zu setzen. Einer Polizeistreife gelang es, den Brand in einem frühen Stadium zu löschen. Ein pakisanischer Verdächtiger wurde später festgenommen. Das Motiv war zunächst unklar.
  • Angriffe auf Christen in Asylbewerber-Unterkünften in Berlin: Der evangelische Pfarrer Gottfried Martens erklärte im September 2017, dass sich „mindesten einmal im Monat“ ein verletzter christlicher Asylsuchender an ihn wende und um Unterstützung bitten würde, der von muslimischen Asylsuchenden angegriffen worden sei. Anzeigen seien in der Regel aussichtslos, weil die Täter zahlreiche Zeugen benennen würden, die der Aussage des Angegriffenen widersprächen.
  • Versuchte Störung und Sachbeschädigung bzgl. des Marsches für das Leben in Berlin (September 2017): Die Polizei konnte von Linksautonomen angekündigte mutmaßliche Straftaten, mit denen die Veranstaltung gestört werden sollte, verhindern. Im Vorfeld der Veranstaltung kam es zu Sachbeschädigung am Büro des Veranstalters.
  • Angriff auf afghanischen Konvertiten in Berlin (11.09.2017): Zwei Männer hätten den Konvertiten in Neukölln wegen eines von ihm an einer Kette als Anhänger getragenen Kreuzes angesprochen und gefragt, warum er Christ geworden sei. Anschließend hätten sie das Kreuz abgerissen. Danach fügten sie ihm Schnittverletzungen zu. Über den Hintergrund der Täter machte die Polizei keine Angaben.
  • Islamistischer Angreifer wollte in Hamburg Christen töten (28.07.2017): Der palästinensische Asylbewerber Ahmad A., der im Juli 2017 mit einem Messer Passanten angriff und dabei einen Mann tötete, habe nach eigenen Angaben bei der Tat möglichst viele Christen töten wollen. Er habe als „Märtyrer“ sterben wollen und bedauert, dass er nicht mehr Menschen habe töten können. Auslöser der Tat war laut seiner Aussage eine Predigt in der   As-Sahaba-Moschee in Hamburg-Barmbek. Er habe sie kurz vor seiner Tat aufgesucht.
  • Angriff auf Mann mit Kreuzanhänger in Berlin (Juli 2017): In Berlin haben drei Jugendliche einen Mann wegen seiner Kreuzkette attackiert. Er wurde geschlagen und als „schwule Sau“ beschimpft. Die Täter waren mutmaßlich nordafrikanischer Herkunft.
  • Angriff auf Mann mit Kreuzkette in Berlin (Mai 2017): Ende Mai 2017 war ein homosexueller Mann mit Kreuz-Kette in Neukölln von einer größeren Gruppe beleidigt und getreten worden. Dabei sollen sowohl christenfeindliche als auch homophobe Parolen geäußert worden sein.
  • Mord an Konvertitin in Prien am Chiemsee (29.04.2017): Ein aus Afghanisan stammender muslimischer Asylbewerber tötete bei dem Vorfall eine ebenfalls stammende Frau, die das Christentum angenommen hatte. Der religiöse Bezug war mutmaßlich Teil des Tatmotivs.

Vorfälle 2016

  • Angriff auf Rettungsanitäter in Berlin mit christenfeindlichem Hintergrund (Dezember 2016): Der 31-jährige Ilker C. griff in Berlin ohne erkennbaren Grund Rettungskräfte an, wobei er diese u.a. als „Scheiß Christen“ und „Ungläubige“ bezeichnet habe.
  • Mutmaßlich 743 religiös motivierte Übergriffe auf christliche Migranten 2016: Laut einer Untersuchung des christlichen Hilfswerks Open Doors und dem Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland gab es zwischen Februar und September 2016 mutmaßlich 743 religiös motivierte Übergriffe gegen christliche Migranten.

Vandalismus

Zu Vorfällen christenfeindlicher Gewalt zählen auch Beschädigung und Zerstörung von christlichem Kulturgut, etwa von Friedhöfen und Kirchen, aber auch von Gipfelkreuzen. Verdächtige können dabei in den meisten Fällen nicht ermittelt werden. In einigen europäischen Staaten wurden Rechtsextremisten als Urheber von Brandanschlägen auf Kirchen identifiziert.

Allgemein nimmt Vandalismus an und in Kirchengebäuden in Deutschland zu, wie im Februar 2018 bekannt wurde. Bei den meisten Fällen handele es sich um Schmierereien, Diebstähle und Sachbeschädigungen bis hin zur Brandstiftung.

  • An der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Oberpleichfeld im Bistum Würzburg wurden im Januar 2018 zahlreiche Farbschmiereien der Buchstabenfolge “AFD” angebracht. Zudem sei das Fahrzeug eines Mitarbeiters durch Kratzer beschädigt worden. Ein durch die Polizei ermittelter Verdächtiger, zu dessen Hintergrund und Motiven keine Informationen mitgeteilt wurden, sei bereits früher durch ähnliche Taten auffällig geworden.
  • Im Oktober 2017 verwüsteten Täter die St. Martini-Kirche Bremen-Lesum. In der spätbarocken Saalkirche wurden zwei Orgeln und das Taufbecken massiv beschädigt sowie der gesamte Kirchenraum mit Löschpulver verunreinigt.
  • Im Herbst 2017 beschmierten Täter in Köln die katholische St. Agnes-Kirche und das Zentrum der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Köln-West mit antichristlichen Zeichen.

2.2 Diskriminierung und Verweigerung von Rechten

Pierre-Antoine Demachy – Das Fest des Höchsten Wesens (Wikimedia Commons/gemeinfrei)
2.2.1 Einschränkung der Religionsfreiheit

Laizistische Tendenzen

Der Rechtswissenschaftler Hans Michael Heinig kritisierte 2018 das Eindringen allgemein religionsfeindlicher laizistischer Tendenzen in die staatliche Ordnung der Bundesrepublik. Diese würden die im Konflikt zum „kooperativ-religionsfreundlichen Neutralitätsverständnis“ des Grundgesetzes stehen. Da unterschiedliche Religionen der vorherrschenden Vorstellung nach gleich behandelt werden müssten, greife man zur Bewältigung islambezogener Herausforderungen verstärkt auf laizistische Ideologie zurück. Diese richte sich gleichermaßen gegen jegliche religiöse Einflüsse im öffentlichen Leben. Heinig sieht in dieser Tendenz eine Gefahr und warnt vor laizistischen „Überspanntheiten“. Der freiheitliche Staat im Sinne des Grundgesetzes sei „säkular, aber er ist nicht säkularistisch.“ Er dürfe sich ohne Verletzung seiner Grundsätze nicht pauschal gegen Religion richten. Er würde jedoch auch ohne die Übernahme laizistischer Ideologie über die Möglichkeit verfügen, Religionen im konkreten Fall unterschiedlich zu behandeln, etwa wenn eine religiöse Gemeinschaft „die Freiheit zum Religionswechsel und -austritt als Grundprinzip des freiheitlichen Religionsverfassungsrechts nicht achtet.“

Die Jugendorganisation der SPD in Sachsen Anhalt legte 2018 einen von laizistischen Forderungen geprägtes Papier zur radikalen Umgestaltung des Verhältnisses von Kirche und Stat in Deutschland vor. Die Forderungen wurden damit begründet, dass „immer mehr Menschen zu dem Schluss“ kämen, „dass eine über 2000 Jahre alte Hirtenmythologie keine Antworten auf die Probleme des 21. Jahrhunderts liefert.“

Zudem gibt es in diesem Zusamenhang Tendenzen, Christen unter Druck zu setzen, sich zu nichtchristlichen Weltanschauungen zu bekennen oder in diesem Zusammenhang ihrem christlichen Bekenntnis entgegen zu handeln.

Definition christlicher Weltanschauung als „Hate Speech“ etc.

Im Zuge der Durchsetzung von Konzepten wie „Hate Speech“ gibt es Tendenzen, etwa das Festhalten am traditionellen christlichen Ehe- und Geschlechterbild als Ausdruck von „Haß“ oder „Intoleranz“ zu sanktionieren. In diese Richtung äußerte sich etwa der deutsche Justizminister Heiko Maas, der im September 2017 das Eintreten für ein „klares Familienbild aus Vater, Mutter und Kindern“ als verfassungswidrig bewertet hatte.

Eingriffe in die Rechte von Eltern an Schulen

Darüber hinaus gibt es weiterhin die Tendenz zu mutmaßlich illegitimen staatlichen Eingriffen in die Rechte von Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder. So wurde 2017 etwa in Hessen unter der Verantwortung von Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) ein Lehrplan zur Sexualerziehung an Schulen eingeführt, der auf Konzepten der neomarxistischen Gender-Ideologie beruht und diese an Schüler vermitteln will, was die katholische Kirche als Eingriff in die Religionsfreiheit kritisierte.

2.2.2 Verletzung der Meinungsfreiheit

Es kommt häufig zu Fällen, in denen Meinungsbeiträge von Christen mit dem Verweis aus Diskussionen herausgehalten werden sollen, dass Religion „Privatsache“ sei etc.

2.2.3 Ausschluß von Christen und christlichen Positionen aus dem öffentlichen Leben
  • Ausschluß christlicher Organisationen vom universitären Leben: Laut Angaben christlicher Studentenorganisationen sei in Deutschland 2018 zunehmende Aggressivität der Studentenvertretungen gegenüber Christen zu beobachten gewesen. Die Atmosphäre an Universitäten sei „deutlich antichristlicher geworden“, und christliche Organisationen und Christen würden „unter Generalverdacht gestellt“ oder „pauschal als rechts diffamiert.“ Christlichen Organisationen werde unter anderem unter Verweis auf deren „Homophobie“ oder „Antifeminismus“ sowie auf „weltanschauliche Neutralität“ der Universität die Akkreditierung verweigert. Zudem würden christlichen Organisationen Räume für Veranstaltungen verweigert, und christliche Gebetsräume würden geschlossen. Die TU Berlin habe diesen Verstoß gegen die Religionsfreiheit mit der „weltanschaulichen Neutralität“ der Universität begründet, wobei sie jedoch selbst durch ihre laizistische Positionierung gegen diesen Grundsatz verstieß.
  • Bundesjustizminister Heiko Maas erklärt Eintreten für christliches Familienbild für verfassungswidrig: Der Sozialdemokrat und Bundesjustizminister Heiko Maas erklärte im September 2017, dass er das Eintreten für ein „klares Familienbild aus Vater, Mutter und Kindern“ für verfassungswidrig halte. Auch wenn die Äußerungen von Maas sich nicht direkt gegen Christen richteten, so liegt in diesem Fall potentiell sekundäre Christenfeindlichkeit vor, da Maas hier den Vertretern eines christlichen Familienbildes mutmaßlich das Recht abspricht, ihre Position politisch zu vertreten.
  • Versuche zur Verhinderung christlicher Veranstaltungen: In jüngerer Vergangenheit kam es in Deutschland mehrfach zu Versuchen zur Verhinderung christlicher Veranstaltungen oder Veranstaltungen mit christlichem Bezug, etwa der „Demo für Alle“. Verantwortlich waren in dem meisten Fällen linksradikale Gruppierungen. An einigen dieser Versuche beteiligten sich auch Vertreter der SPD. Da in diesem Zusammenhang Christen mutmaßlich Grundrechte abgesprochen wurden, sind diese Vorfälle als christenfeindlich einzustufen.
2.2.4 Entfernung christlicher Bezüge und Symbole aus der Öffentlichkeit

Es gibt einen allgemeinen Trend, christliche Bezüge und Symbole aus der Öffentlichkeit zu entfernen.

2.2.5 Benachteilung des Christentums gegenüber anderen Religionen

Fälle christenfeindlicher Gewalt werden von Behörden in Deutschland bislang nicht systematisch erfasst. Während Verfassungschutzbehörden zudem eine „verfassungsschutzrelevante Islamfeindlichkeit“ in einigen Fällen gesondert erfassen, erfolgte eine ähnliche Erfassung von Christenfeindlichkeit auch 2017 nicht, obwohl bei entsprechenden Vorfällen 2016 mehr Menschen getötet worden waren als es in anderen extremistischen Zusammenhängen der Fall war.. Das Christentum erhält somit gegenwärtig in der Bundesrepublik gegenüber anderen Religionen weniger Schutz seitens des Staates.

Der Rechtswissenschaftler Hans Michael Heinig kritisierte zudem eine faktische Besserstellung des Islams gegenüber dem Christentum durch das Bundesverfassungsgericht. Diese käme in Urteilen zum Ausdruck, die das Zeigen von christlichen Kruzifixen an Schulen untersagten, das Tragen islamischer Kopftücher jedoch als Grundrecht schützen würden.

2.3 Delegitimierende Darstellungen

Der 3-D-Test wurde von Natan Scharanski entwickelt, um legitime Kritik am Staat Israel von Antisemitismus abzugrenzen. Kriterien für Antisemitismus seien demnach „Dämonisierung, Doppelstandards und Delegitimierung“. Mit Hilfe dieser Methodik lässt sich auch legitime Kritik am Christentum und der Kirche von Christenfeindlichkeit unterscheiden.

Der Präsident des Päpstlichen Rates für Neuevangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella, sprach 2011 von einer „dramatischen“ Zunahme von entsprechender Christenfeindlichkeit in Europa. Diese äußere sich vor allem in verzerrten Darstellungen der katholischen Kirche.

2.4 Herabwürdigung christlicher Symbole

  • Im Dezember 2017 wurde bekannt, dass Kirchengebäude in Köln von Feiernden immer häufiger als öffentliche Urinale missbraucht würden.
  • Anfang 2017 wurde bekannt, dass einige Moscheegemeinden der türkischen Ditib auf Facebook in türkischer Sprache u.a. verbreitet hatten, dass Weihnachten „eine nach Blasphemie stinkende Tradition der Christen“ sei.
  • Für die in der ARD ausgestrahlte Dokumentation „Hardliner des Herrn“ wurde 2007 eine Bibel verbrannt. Laut Autor Tilman Jens sei es dabei seine Absicht gewesen, „die Bibel als drohendes, als Angst machendes Instrument und gleichzeitig als Feuerschwert Gottes darzustellen.

2.5 Sonstige christenfeindliche Äußerungen

Bei Veranstaltungen linksradikaler Gruppen gegen christliche Veranstaltungen werden regelmäßig christenfeindliche Parolen gezeigt oder geäußert. Neben der SPD sind auch die Parteien Bündnis90/Die Grünen sowie Die Linke in vielen Fällen an Aktionen dieser Art direkt oder indirekt beteiligt.

  • Christentum laut SPD-Vertretern eine „Hirtenmythologie“: Die Jugendorganisation der SPD in Sachsen Anhalt erklärte 2018 dass „immer mehr Menschen zu dem Schluss“ kämen, „dass eine über 2000 Jahre alte Hirtenmythologie keine Antworten auf die Probleme des 21. Jahrhunderts liefert.“
  • Aufruf zu Kirchenaustritten durch Mitglied des AfD-Bundesvorstands: Armin Paul Hampel hatte im April 2017 auf einem Parteitag der AfD unter Beifall der Delegierten zum Kirchenaustritt aufgerufen. „In dem Verein sollte keiner von uns mehr Mitglied sein“, sagte er.

2.6 Christenfeindliche Verschwörungstheorien

Diese betrafen in der Vergangenheit vor allem Jesuiten. Insbesondere Katholiken wird zudem vereinzelt unterstellt, sie seien als Staatsbürger illoyal, weil sie angeblich politische Weisungen des Papstes zu befolgen hätten.

2.7 Leugnung von Christenverfolgung und Verbrechen an Christen

Der türkische Völkermord an den christlichen Armeniern wird verbreitet geleugnet.

2.8 Rufschädigende Unterstellungen

Übertriebene oder unzutreffende Angaben über Missbrauchsfälle

„Spiegel Online“ veröffentlichte im Zusammenhang mit Mißbrauchsvorwürfen in der Kirche unzutreffend hohe Zahlen. So wurden etwa die im „Ryan-Bericht“, der Mißbrauchvorwürfe in Irland dokumentiert, rund 1.500 Anschuldigungen körperlichen und anderen Mißbrauchs aus den Jahren 1914-2000 aufgeführt.  Der Journalist Carsten Volkery behauptete jedoch bei „Spiegel Online“ 2009, dass der Bericht die folgende Aussage enthalte: „35.000 Kinder wurden demnach zwischen 1914 und 2000 in kirchlicher Obhut geschlagen, gepeinigt oder vergewaltigt.“ Die Zahlen wurden somit nicht nur um mehr das Zwanzigfache übertrieben dargestellt, sondern auch der Eindruck erweckt, als seien alle Anschuldigungen bestätigt.

3. Christenfeindlichkeit in verschiedenen weltanschaulichen Strömungen

3.1 Islam und Islamismus

Den vorliegenden Informationen zufolge nimmt unter Muslimen in Deutschland sowohl primäre als auch sekundäre Christenfeindlichkeit zu.

  • Der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi sprach 2017 davon, dass Christenfeindlichkeit neben Judenfeindlichkeit ein wesenshafte Bestandteil des Islams sei. Sie habe ihre Wurzeln im Koran sowie in der Tradition Mohammeds und sei in Deutschland auch „bei gebildeten, sogar westlich aufgeklärten Muslimen“ stark verbreitet. Die Ansicht etwa, das Weihnachtsfest sei „eine nach Blasphemie stinkende Tradition der Christen“, würde unter Muslimen in Deutschland verbreitet geteilt.
  • Das Berliner Büro des „American Jewish Committee“ (AJC) legte 2017 eine Studie über islambezogene Herausforderungen an Berliner Schulen vor. Der Grad der Integration nehme unter muslimischen Jugendlichen demnach tendenziell ab. Diese würden ihre Identität verstärkt unter Bezugnahme auf islamische Identitätskonzepte und zunehmend im Gegensatz zur deutschen und europäischen Kultur und Gesellschaftsordnung definieren. Diese Entwicklung sei mit zunehmender Feindseligkeit gegenüber Nichtmuslimen verbunden, die zunehmend unter Druck seitens muslimischer Jugendlicher an Schulen geraten würden. Lehrer berichten in diesem Zusammenhang von einer zunehmend aggressiven Stimmung auch gegenüber Christen. Nichtmuslimische Schülerinnen bzw. solche, die sich nicht entsprechend islamischer Bekleidungsvorschriften kleiden würden, würden etwa verbreitet als „Huren“ und „Schlampen“ angegriffen. Verschwörungstheorien, mit denen Muslime das Scheitern in westlichen Gesellschaften zu erklären versuchen in dem sie diese dafür verantwortlich machen, seien unter muslimischen Jugendlichen sehr verbreitet. Dabei gäbe es auch antichristliche Verschwörungstheorien, die etwa von einer Verschwörung von „Tempelrittern“ gegen den Islam und die Muslime ausgehe.
  • Straftaten muslimischer Täter gegen Nichtmuslime weisen häufig sekundär christenfeindliche Bezüge auf. So würden entsprechende Straftäter etwa gezielt Nichtmuslime als Opfer auswählen.
  • Laut einer Untersuchung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft aus dem Jahr 2010 würden Lehrerinnen an Schulen mit hohem Anteil muslimischer Schüler häufig als „Deutschen-Schlampen“ und Schüler als „Schweinefleischfresser“ beleidigt. Die FAZ berichtete 2011, dass an entsprechenden Schulen die Beleidigung christlicher Schüler als „Scheißchristen“ verbreitet sei.

3.2 Linkradikales Spektrum

Inhalt folgt

3.3 Rechtsradikales Spektrum

Der Nationalsozialismus als christenfeindliche Weltanschauung

Der Nationalsozialismus war seinem Wesen nach eine moderne Ideologie, die von einem betont materialistischen Welt- und Menschenbild ausging. Wenn Nationalsozialisten von „Gott“ sprachen, meinten sie damit materielle Abläufe in der Natur bzw. Naturgesetze, insbesondere im Bereich Vererbung bzw. Evolution. Auch der Begriff „Glaube“ beschrieb im Nationalsozialismus eine rein innerweltliche, politisch mobilisierbare Ergriffenheit.

Die Kritik des NS am Christentum baute zum Teil auch auf von radikalen Teilen der Aufklärung geschaffenen Zerrbildern auf. So betonten nationalsozialistische Autoren etwa die „Irrationalität“ und „Lebensfeindlichkeit“ bzw. „Körperfeindlichkeit“ des Christentums.

  • Hitler außerte sich öffentlich zurückhaltend in religiösen Fragen, solange es nicht um das Judentum ging. Alfred Rosenberg, der führende Ideologe des NS, schrieb in seinem Tagebuch, dass Hitler unter Vertrauten geäußert habe, die „christlich-jüdische Pest gehe jetzt wohl ihrem Ende entgegen“.
  • Martin Bormann, ein enger Vertrauter Adolf Hitlers und zuletzt Leiter der Partei-Kanzlei der NSDAP, erklärte in einem internem Dokument von 1941: „Nationalsozialistische und christliche Auffassungen sind unvereinbar.“ Das Christentum baue auf Unwissenheit auf und wolle diese in der Bevölkerung erhalten. Es beruhe zudem auf „wirklichkeitsfremden Dogmen“. Wenn der NS von „Gott“ spreche, meiner er nicht dassselbe wie die „naiven Christen“, sondern eine „naturgesetzliche Kraft“. Der NS fordere es außerdem anders als das Christentum „lebensgesetzlich zu leben“. 1940 schrieb er in seinen „Richtlinien für die Erstellung des Religionsunterrichts“, dass Christentum und NS  sich so grundsätzlich voneinander unterscheiden würden, „daß es nicht möglich sein wird, eine christliche Lehre zu konstruieren, die von der Ebene der nationalsozialistischen Weltanschauung aus voll bejaht werden könnte“.
  • Karl Maria Wiligut, der engste weltanschauliche Berater des SS-Reichsführers Heinrich Himmler, legte Hitler ein Konzept zur Vernichtung des Christentums in Europa vor, das dieser unterschrieb. Die Bekämpfung des Christentums war einer der Schwerpunkte der Tätigkeit der SS.
  • Theodort Eicke war deutscher SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS sowie Kommandant des KZ Dachau und Inspekteur der Konzentrationslager. Im KZ Auschwitz wurde ein Wandspruch von ihm gefunden, der u.a. sagt: „Gebetbücher sind für Weiber, auch solche die Hosen tragen. Wir hassen den Gestank des Weihrauchs, er verdirbt die deutsche Seele wie der Jude die Rasse.“
  • Gustav Bub, ein weltanschaulicher Schlungsleiter der NSDAP, erklärte, das Christentum habe „Artfremdes in die nordische Rassenseele und damit auch in das deutsche Volkstum hineingetragen“. Es sei eine „Vergewaltigung der eigenen Art“.
  • SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich, der u.a. Leiter des Reichssicherheitshauptamtes war, war 1939 für die Erstellung eine Dokuments mit dem Titel „Die Einstellung der politischen Kirchen und Sekten zur gegenwärtigen Lage“ verantwortlich. Diesem Dokument zufolge würde der „Widerstand gegen Führer und Reich“ vor allem von „Hetzpastoren“ getragen, vor allem durch „maßgebliche Kreise des Katholizismus“, der seine „gegnerische Einstellung zum nationalsozialistischen Staat offen zum Ausdruck“ bringen würde, etwa mit „Hetzpredigten“ und „Hetzgottesdiensten“. Der Katholizismus würde zudem die „Verängstigung des Volkes“ betreiben und „die Bevölkerung unsicher und ängstlich“ machen durch „Verbreitung von Prophezeiungen einer baldigen Vernichtung Deutschlands“. Die „Hetztätigkeit der staatsfeindlichen Priesterschaft“, müsse „zum Schweigen gebracht werden“.
  • Der Mediziner und SS-Standartenführer Wilhelm Kinkelin war u.a. Leiter des Amtes „Blutpflege und Rassenkultur“ im Reichsamt für Agrarpolitik der NSDAP, In der Zeitschrift „Odal“ schrieb er im April 1937, dass das Christentum eine „lebensfeindliche Lehre“ sei, welche die natürliche „Blutsordnung“ als „Teufelswahn“ bekämpfen würde. Das Christentum mit seiner „Lehre vom Geist“ und die „Lehre vom Blut“ des NS würden sich „unversöhnlich und feindlich gegenüber“ stehen. Der „Sieg des Blutsglaubens“ würde den „Untergang der Geisteslehre“ bedeuten. Die Katholische Kirche habe unter Deutschen „tausend Jahre lang gegen das Blutsdenken gekämpft“ und sich beinahe schon vollständig durchgesetzt, was sich darin zeige, dass christliche Deutsche der Ansicht seien dass sie, „geistig Erben und Nachkommen der Juden“ wären. Kinkelin warf dem Christentum in diesem Zusammenhang seine Achtung gegenüber dem „feindlichen Blutsverband“ der Juden vor.
  • Karl Astel, ein Inhaber eines Lehrauftrags für „menschliche Züchtungslehre und Vererbungsforschung“ an der Universität Jena schrieb im Dezember 1936 in der Publikation „Nationalsozialistische Monatshefte“, dass der NS die „Befreiung der arischen Naturwissenschaft von Scholastik, Dogma und Spekulation“ anstrebe. Er kritisierte, dass die „Universität der Vergangenheit“ aus christlichen Klosterschulen hervorgegangen sei. Die „Katholische Aktion“ würde den Umgestaltungsplänen des NS im Wege stehen. Der menschliche Geist müsse in den „Dienst der Lebenserhaltung und Lebensverbesserung“ nach NS-Sicht gestellt werden „und nicht in den Dienst irgendeines das Leben zerstörenden, mit Krankheit und Irrsinn anfüllenden ‚Meta‘.“ Metaphysik jeglicher Art sei unarisch.
  • Ernst Krieck, der u.a. Rektor der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main war, schrieb 1943 in seiner Schrift „Heil und Kraft“, dass Religion eine asiatische Erfindung sei. „Religion ist uns art- und sinnfremd“ und „unserer Rasse lebensfeindlich“. Die Germanen hätten im Gegensatz dazu über einen Glauben verfügt, „der den Willen gebiert und als schöpferische Kraft lebende Weltwirklichkeit gestaltet“. Religion „mit Zauber, Hinterwelt und Erlösung ist die Ursache der Krankheit“. Ihr stellt er „Glaube, Wille und Kraft“ als „Mächte der Gesundheit“ gegenüber. Die Religion „kreist mit ihren zauberischen Bewirkungen um Seele und Geist, verweist darum jedesmal in ein lebensfeindliches Jenseits“. Glaube nach dem Verständnis des NS sei rein auf materielle Dinge bezogen. Dem Typus des „Priester“ stellt er den „Führer und Feldherrn“ gegenüber. Die Kirche „unterdrückt das aufsteigende Leben“ und sei „Feind der Schöpfung“, ihre Tradition sei „das Erzeugnis eines inzwischen abgestorbenen Lebens“.
  • Der Philosoph Ernst Bergmann war einer der Führer der „Deutschen Glaubensbewegung“, die im NS-Umfeld und mit Unterstützung der SS zeitweise versuchte eine neue Religion zu schaffen. In seiner Schrift „Deutschland, das Bildungsland der neuen Menschheit“ schrieb er, das Christentum repräsentiere eine „fremde Geisteskultur“. Für das Christentum sei der Körper „ein Grabmal der Seele“. Es verachte den Körper und wolle ihn durch Askese zestören „um sich seiner als eines wertlosen Gutes so rasch wie möglich zu entledigen“. Es stehe im Gegensatz zum NS, der den Körper „eugenisieren, aristogenisieren“ wolle. Er verspreche sich von „Rassenhygiene“ das „Ende des Christentums“. Diese neue Bewegung „tötet den chrsitlichen Seelenstil“ durch Hochachtung des Körpers. Dass die Kirchen leer seien, sei ein Beleg für den Erfolg des NS. Das Christentum sei zudem identisch mit „Bolschewismus am Eigentumsbegriff, am Volks- und Vaterlandsgedanken, an der Wirklichkeitswelt in jeder Form“ und die „menschenfeindlichste aller Religionen“. Die Deutschen kehrten nun zurück zur „nordischen Licht- und Naturreligion“, und „es schaun aufs Hakenkreuz voll Hoffnung schon Millionen“. Die Deutschen würden sich vom „Aberglauben“ des Christentums abwenden, den eine „kranke“ Menschheit geschaffen habe. Der „nordische Mensch“ verehre die Natur und ihre Kräfte, und: „Der nordische Mensch büßt nicht.“ Als einzige Schuld erkenne er „große, gewaltige und niemals mehr abzutragende Schuld des Christentums an der Menschheit“ an, welche „die deutsche Jugend, die in der nordischen Glaubensbewegung steht, mit Recht wie eine brennende Schmach emfindet“. Diese Jugend sei von einem hohen Maß an „Gewalt des Hasses gegen das Christentum“ gekennzeichnet.

Es muss in diesem Zusammenhang allerdings daran erinnert werden, dass auch zur Zeit des Nationalsozialismus manche Christen versuchten, sich der herrschenden säkularen Ideologie anzupassen und das Christentum entsprechend umzuinterpretieren, etwa die „Deutschen Christen“.

Christenfeindlichkeit in rechtsradikalen Strömungen der Gegenwart

Im rechtsextremen und rechtsradikalen Spektrum ist christenfeindliche Ideologie vor allem in jenen Strömungen zu finden, die in der Tradition der völkischen und neuheidnischen Bewegung stehen. Diese betrachten das Christentum z.T. als „artfremd“ und werfen ihm u.a. vor, die Völker Europas durch angebliche Diesseitsfeindlichkeit sowie eine „universalistische“ Abwertung natürlicher Bindungen wie etwa die an eine Nation zu schwächen. Aufgrund des Konzepts der Feindesliebe sei das Christentum zudem unfähig, geistiger Träger der Verteidigung Deutschlands und Europas gegen äußere Angreifer zu sein.

Das vorchristliche heidnische Europa, insbesondere das germanische und keltische Europa, werden insgesamt gegenüber dem abendländischen Europa als kulturell überlegen betrachtet und dem Christentum vorgeworfen, die frühere Kulturhöhe Europas zerstört zu haben. Die Wiederherstellung der heidnischen germanischen Religion und die Beseitigung des Christentums seien erforderlich, damit Deutschland religiös zu sich selbst finden könne.

Solche neuheidnischen Vorstellungen gehen dabei nicht wie behauptet auf lebendige vorchristliche europäische Traditionen zurück, sondern entstanden vorwiegend im 19. und frühen 20. Jahrhundert unter Abstützung auf einzelne, von christlichen Mönchen niedergeschriebene Werke wie die Edda.

In Teilen des rechtsextremen Spektrums gibt es zudem die Vorstellung, dass das Christentum von Juden geschaffen worden sei, um Nichtjuden geistig und spirituell zu schwächen. Andere rechtsradikale Gegner des Christentums beziehen sich auf Nietzsche, der im Christentum die  „Partei alles Schwachen, Niedrigen, Missratenen“ sah.

  • Jürgen Rieger, der die völkisch-religiöse „Artgemeinschaft“ leitete, bezeichnete das Christentum bzw. seine Moral als „volksfeindlich, darüber hinaus lebensfeindlich insgesamt“. Das Christentum propagiere „Endzeiterwartung statt Wille zur Dauer“, „Weltfeindschaft gegen Diesseitsheiligung“, „Egozentrik gegen Familien-, Volks- und Rassengebundenheit“, „Feindesliebe gegen Feindesbekämpfung“, „Gleichheitswahn gegen Rangordnung“, „Staatsverneinung gegen Staatsbejahung“, „Erbsünde gegen realistische Einschätzung der menschlichen Natur“, und „Naturfeindschaft gegen Achtung der Natur“.
  • Julius Evola schrieb in seinem Werk „Heidnischer Imperialismus“: „Das Drama von Golgotha, die Exekution des semitischen Apostels, hat keinen Wert.“ Das Christentum habe das Römische Reich geistig vergiftet und stelle eine Erhebung der Schwachen dar, die sich gegen die Kraft und das Starke richte.
  • Alain de Benoist, der sich selbst als Neuheide bezeichnete, warf dem Christentum vor, den Bruch des Menschen mit der Natur zu predigen. Die Moral des Christentums sei zudem „vom Ressentiment getragen und ein „kraftzersetzendes, gesundheitsraubendes, machtvernichtendes System.“ Mit der Einführung des Christentums in Europa habe ein „langsamer Zersetzungs- und Zersplitterungsprozess der Gesellschaftsordnung“ eingesetzt.
  • Das „Thule-Seminar“ sieht im Christentum eine Variante des Egalitarismus. Es sei neben Judentum, Marxismus und Liberalismus die „Hauptursache für die tiefe Dekadenz der modernen Welt.“

Auch wenn Teile dieses Spektrums sich als Verteidiger Europas und seiner Traditionen darstellen, so sind die genannten Bewegungen insgesamt im Kontext moderner Ideologien zu betrachten, die sich gegen das reale, durch das Christentum geprägte kulturelle Erbe Europas richten und es zerstören wollen.

3.4 Sonstiges säkulares Spektrum

Der liberale amerikanische Publizist und Journalist Sohrab Ahmari beschrieb im September 2017 eine Zunahme christenfeindlicher Tendenzen in progressiven Ideologien und Parteien in westlichen Gesellschaften. So würde Christen in der Politik verstärkt die Eignung für öffentliche Ämter aufgrund ihres Glaubens abgesprochen.

Eine generelle Christen- und insbesondere Kirchenfeindlichkeit, wie sie seit der Zeit der französischen Revolution bei vielen progressiven Parteien und Bewegungen zu beobachten war und dabei nicht selten die Schwelle zur Christenverfolgung überschritt, liegt bei den Parteien des progressiven Spektrums in Deutschland trotz der beschriebenen Tendenzen jedoch gegenwärtig nicht vor.

3.5 Satanismus

In diesem Zusammenhang kommt es vereinzelt zu Vandalismus, z.B. an Kirchen, wobei z.T. Hinweise auf die Ideologie der Täter hinterlassen werden, etwa in Form von Farbschmierereien.