Herausforderungen

Mouhanad Khorchide: Spannungen zwischen Muslimen und dem Westen waren „noch nie so stark wie heute“

Der Soziologe Mouhanad Khorchide lehrt islamische Religionspädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Bei einem Vortrag warnte er vor einigen Tagen, dass die Spannungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in Europa noch nie so stark gewesen seien wie in der Gegenwart. Junge Muslime würden sich häufig einem identitären Islam zuwenden, der sich vor allem über Feindbilder definiere. […]

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Islamisierungsprozesse in westeuropäischen Städten: Neue soziologische Erkenntnisse

Der Soziologe und Integrationsforscher Maurice Crul beschrieb in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ kürzlich demographisch getriebene kulturelle Veränderungsprozesse in westeuropäischen Großstädten, bei denen es sich faktisch um Islamisierungsprozesse handelt. Integration fände in Europa praktisch nicht mehr statt. Die Zeitung „Die Welt“ stellte außerdem Erkenntnisse des Soziologen Farhad Khosrokhavar über die von ihm als „dschihadogen“ beschriebenen Bedingungen in islamisierten Räumen in französischen Großstädten vor. […]

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Ross Douthat: Die existenzielle Krise des westlichen Christentums

Ross Douthat ist Kolumnist der „New York Times“ und gilt als einer der führenden konservativen amerikanischen Beobachter von Entwicklungen im Christentum. In seinem kürzlich erschienenen Buch „To Change the Church – Pope Francis and the Future of Catholicism“ analysiert er die gegenwärtige Lage der katholischen Kirche. Vor allem in westlichen Gesellschaften befinde sich die Kirche in Folge des Wirkens liberaler Ideologien in ihrem Inneren im „Zusammenbruch“. Ihr würden hier einige sehr schwierige Jahrzehnte bevorstehen. Im westlichen Protestantismus sei die Lage nicht besser. […]

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Papst Franziskus: Der drohende kulturelle Schiffbruch Europas

In einem Gespräch mit der italienischen Zeitung „L’Eco di Bergamo“ hat Papst Franziskus die Postmoderne als eine mögliche letzte Etappe in der Geschichte des Westens bezeichnet. Sie erinnere an „eine Reise, die mit einem Schiffbruch endet“. Angesichts der laufenden kulturellen Entwicklung in Europa erscheine es ihm als immer weniger sinnvoll, die westliche Kultur mit dem Christentum gleichzusetzen. […]

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Bernard Lewis: Der politische Islam als existenzielle Herausforderung für Europa

Der britisch-amerikanische Historiker Bernard Lewis (1916-2018) lehrte zuletzt an der Princeton University und galt als einer der weltweit führenden Experten für die Geschichte des Nahen Ostens und des Islam. Bereits in den 1970er Jahren prognostizierte er das Erstarken des politischen Islam und einen daraus resultierenden „Clash of Civilizations“. Aus Anlass seines Todes am vergangenen Wochenende stellen wir seine wichtigsten Gedanken über islambezogene Herausforderungen für Europa vor. […]

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Václav Benda: Warum es keinen guten Marxismus gibt

Der katholische Philosoph Václav Benda war einer der führenden Dissidenten in der kommunistischen Tschechoslowakei. In seinen Texten, die kürzlich unter dem Titel „The Long Night of the Watchman“ in englischsprachiger Übersetzung erschienen sind, lehnt er die Vorstellung, dass es einen guten Marxismus geben könnte, grundsätzlich ab. Teile der Kirche hätten sich von marxistischer Ideologie korrumpieren lassen. Jede Annäherung an diese Ideologie sei jedoch falsch, da es nie zum Guten führen könne, wenn man sich am Bösen orientiere. […]

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Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 4: Perspektiven kultureller Erneuerung

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa. Der vierte und abschließende Teil unserer Serie über die Gedanken Murrays behandelt Perspektiven der kulturellen Erneuerung Europas. […]

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Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 3: Der Unwille zum Erkennen der Lage

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa. Der dritte Teil unserer Serie über die Gedanken Murrays behandelt den in den politischen und kulturellen Eliten Europas verbreiteten Unwillen zum Erkennen der Lage. […]

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Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 2: Der Unwille zur Selbstbehauptung

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa und ihre Folgen. Der zweite Teil unserer Serie über die Gedanken Murrays behandelt die postmoderne Ideologie der Selbstverleugnung und den Unwillen zur Selbstbehauptung, die das Europa der Gegenwart prägten. […]

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Bassam Tibi: Die Islamisierung Europas und die „deutsche Unterwerfung“

Der Politikwissenschaftler Bassam Tibi lehrte zuletzt an der Universität Göttingen und ist als Schöpfer des Konzepts der „Leitkultur“ bekannt geworden. In einem aktuellen Aufsatz in der „Basler Zeitung“ warnt er vor einer Islamisierung Europas, die den Fortbestand des Kontinents als „Insel der Freiheit“ in einem sich ausbreitenden islamischen „Ozean der Gewaltherrschaft“ bedrohe. In einem „Neuen Zürcher Zeitung“ veröffentlichten Gespräch warf Tibi dem deutschen Staat zudem die „Kapitulation“ vor islamistischen Islamverbänden sowie „deutsche Unterwerfung“ vor. […]

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Douglas Murray: Der Selbstmord Europas – Teil 1: Die Ursachen der Krise

Der britische Publizist Douglas Murray gilt als einer der wichtigsten konservativen Denker des Landes. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Selbstmord Europas“ analysiert er kulturelle und gesellschaftliche Auflösungsprozesse in Europa und ihre Folgen. Wir werden die Gedanken Murrays in den kommenden Tagen in einer mehrteiligen Serie vorstellen. Der erste Teil dieser Serie behandelt Murrays Betrachtungen zu den geistigen Ursachen der Krise Europas. […]

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Frankreich: Zunehmende Abwendung junger Muslime von Kultur und Gesellschaft des Landes

Die am Pariser „Centre National de la Recherche Scientifique“ (CNRS) tätigen Soziologen Anne Muxel und Olivier Galland haben im Rahmen von Befragungen von Schülern in Frankreich eine wachsende kulturelle Kluft zwischen jungen Muslimen und Nichtmuslimen festgestellt. Rund ein Drittel der befragten muslimischen Jugendlichen habe im Zusammenhang mit einer verstärkten Hinwendung zum Islam den vollständigen Bruch mit der Kultur und Gesellschaft Frankreichs vollzogen und bis zu 70 Prozent würden islamistische Anschläge befürworten. […]

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Deutschland: Islambezogene Christenfeindlichkeit an Schulen

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat auf zunehmende Christenfeindlichkeit an Schulen mit einem hohen Anteil muslimischer Schüler in Deutschland hingewiesen. Besonders betroffen seien Schulen in sozial schwachen Räumen mit hohem Migrantenanteil in westdeutschen Großstädten und Berlin. […]

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Studie: Europa steht am Beginn eines post-christlichen Zeitalters

Einer aktuellen sozialwissenschaftlichen Studie zufolge steht Europa am Beginn eines post-christlichen Zeitalters. Unter jungen Erwachsenen würden Christen in weiten Teilen Europas nur noch kleine Minderheiten ausmachen. Das Christentum werde in naher Zukunft seine Rolle als prägende kulturelle Kraft in Europa möglicherweise für sehr lange Zeit verlieren. […]

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Ruud Koopmans: Der real existierende Islam gehört nicht zu Europa

Der Migrationsforscher Ruud Koopmans lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin. In einem in der Tageszeitung „Die Welt“ veröffentlichten Beitrag nimmt er zur Frage Stellung, ob der Islam zu Deutschland und Europa gehöre. Diese Frage könne nur unter Betrachtung des real existierenden Islam sinnvoll beantwortet werden. Angesichts der Tendenzen, die den Islam sowie muslimische Bevölkerungen derzeit prägten, werde deutlich, dass der real existierende Islam nicht zu Europa gehöre. […]

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Vincenzo Turchi: Das kulturrevolutionäre Wesen der Gender-Ideologie

Der Rechtswissenschaftler Vincenzo Turchi lehrt an der Universität von Salento in Italien. Im Rahmen einer Konferenz, die vor wenigen Tagen an der durch das Opus Dei geleiteten Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom stattfand, trug er zur den Herausforderungen vor, welche die Gender-Ideologie für das Christentum darstellt. Dabei betonte er vor allem das kulturrevolutionäre Wesen dieser Ideologie. […]

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Francis Fukuyama: Der Liberalismus und die Rückkehr der Identitätsfrage

Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama lehrt an der Stanford University und gilt als einer der wichtigsten Vordenker des Liberalismus der Gegenwart. In einem in der „Neuen Zürcher Zeitung“ veröffentlichten Gespräch analysiert er die Rückkehr der Identitätsfrage in westlichen Gesellschaften aus einer liberalen Perspektive und sucht nach möglichen Antworten auf diese Entwicklung. […]

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Marco Stahlhut: Der globale „Siegeszug des Islamismus“ und die Illusion eines moderaten Islam

Der Journalist Marco Stahlhut ist mit Schwerpunkt im Raum Südostasien tätig. In einem aktuellen Beitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bewertet er die Folgen der globalen Durchsetzung islamistischer Tendenzen innerhalb des Islams für Europa. Kräfte im Islam, mit denen eine friedliche Koexistenz der Religionen und Kulturen möglich sei, würden parallel zum „Siegeszug des Islamismus“ immer schwächer. Diese Tendenz erfasse auch Europa, und die Vorstellung des Islams als einer von moderaten Kräften bestimmten Religion habe sich als Illusion erwiesen. […]

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Paul Berman: Populismus als Symptom kultureller Auflösung

Der amerikanische Publizist Paul Berman ist in Deutschland vor allem durch sein Werk „Terror und Liberalismus“ bekannt geworden. In einem aktuellen Beitrag im Magazin „Tablet“ beschreibt er den Verfall des Konservatismus in den USA und den Aufstieg des Populismus als Symptome kultureller Auflösung. Angesichts dieser Entwicklung erfordere die Aufrechterhaltung freiheitlicher Gesellschaften die Wiederherstellung eines traditionellen Staats- und Führungsethos. […]

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Peter Graf Kielmansegg: Die „Ehe für Alle“ als Symptom kultureller Auflösung

Peter Graf Kielmansegg lehrte Politikwissenschaft an der Universität Mannheim. In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ kritisiert er das Versagen der Parteien beim Schutz der kulturellen Grundlagen des Gemeinwesens im Zusammenhang mit der Einführung der sogenannten „Ehe für alle“. Ein demokratisches Gemeinwesen könne allerdings auch nicht gegen den Willen einer Bevölkerungsmehrheit aufrechterhalten werden, die dies nicht wünsche. Wer für die traditionelle europäische Lebensordnung eintrete, müsse dazu bereit sein, dies künftig auch ohne staatliche Anerkennung tun. […]

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Hans Michael Heinig: Entchristianisierung als Herausforderung für den freiheitlichen Staat

Hans Michael Heinig lehrt Öffentliches Recht und Kirchenrecht an der Universität Göttingen. In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ setzt er sich aktuell mit der Frage auseinander, wie die freiheitliche Ordnung der Bundesrepublik vor dem Hintergrund des Verlusts der christlichen Prägung der Gesellschaft aufrechterhalten werden könne. Heinig sieht dabei eine allgemeine Tendenz des Eindringens laizistischer, religionsfeindlicher Konzepte in die staatliche Ordnung, die im Konflikt zum „kooperativ-religionsfreundlichen Neutralitätsverständnis“ des Grundgesetzes stehen würden. […]

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Christliches Leben im post-christlichen Deutschland: Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Eine katholische Mutter beschrieb kürzlich in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ Herausforderungen, die mit christlicher Lebensführung in Berlin verbunden seien. Sie betonte dabei, dass vor allem Kinder christlicher Familien in einem zunehmend von kulturellen und sozialen Auflösungserscheinungen geprägten Umfeld in immer stärkerem Maße Anpassungsdruck ausgesetzt seien. […]