Christliches Erbe

Christopher Dawson: Die Apostel des Abendlandes – Teil 1: Der lange Winter

Christopher Dawson (1889-1970) lehrte an der Harvard University und gilt als einer der bedeutendsten christlichen Historiker des 20. Jahrhunderts. In seinen wichtigsten Werken schildert er, wie christliche Mönche und Herrscher im Frühmittelalter Europa schufen und in einem jahrhundertelangen Überlebenskampf verteidigten.
Im ersten Teil unserer Serie behandeln wir die Ausführungen Dawsons darüber, wie die Mönche im „langen Winter“ nach dem Untergang des Römischen Reiches zunächst Inseln im Chaos schufen und anschließend planvoll das christliche Europa aufbauten. Dawson nennt sie „die Apostel des Abendlandes“ und „die Wächter und Hüter“, denen das heutige Europa seine Existenz verdanke. […]

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Der Gralsmythos und die Spiritualität des christlichen Rittertums

Der englische Historiker Richard Barber gilt als einer der führenden Experten auf dem Gebiet der mittelalterlichen höfischen Kultur. In seinem Werk „Der Heilige Gral: Geschichte und Mythos“ analysiert er die verschiedenen Strömungen des Gralsmythos. Dieser sei entgegen moderner Verzerrungen eindeutig als Werk der katholischen Kultur des Hochmittelalters zu identifizieren, in dem die Kultur und Spiritualität des christlichen Rittertums zum Ausdruck komme. […]

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Der heilige Stephanus: Erster Märtyrer des Christentums

Der 26. Dezember ist der Stephanstag, an dem die Kirche das Fest des heiligen Stephanus feiert. Er war der erste Märtyrer in der Geschichte des Christentums und einer der sieben Diakone der Jerusalemer Urgemeinde sowie einer jener Männer „von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit“, die im Auftrag der Gemeinde Dienstvorhaben durchführten. Er wurde um das Jahr 36 n. Chr. getötet, nachdem er eine Verteidigungsrede zugunsten des Christentums gehalten hatte. […]

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Angela C. Contzen: Mythen, Symbole und die Identität Europas

Die Literaturwissenschaftlerin und Philosophin Angela C. Contzen hat sich in ihrer Arbeit vor allem mit der abendländischen Kulturgeschichte und Symbolik auseinandergesetzt. Mit ihrem aktuellen Buch „Die Wurzeln unserer Kultur – Natur, Kunst, Mythologie, Feste und Bräuche im Jahreslauf“ will sie einen Beitrag zur Leitkulturdebatte sowie zu „Erinnerung und Selbstbewusstsein“ leisten. Sie betont dabei die Bedeutung des Christentums als Kern der Identität Europas und sieht in alten Mythen, Bildern und Symbolen Wege, um die Menschen Europas zu sich selbst zurückzuführen. […]

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Robert Spaemann: Die heilige Erzählung vom „tausendjährigen Abwehrkampf der christlichen Zivilisation“

Der katholische Philosoph Robert Spaemann ist ein Berater Benedikts XVI. und lehrte zuletzt an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im 2016 erschienenen zweiten Band seiner „Meditationen eines Christen“ schreibt er unter anderem über christliche Identität und ihre Weitergabe durch „heilige Erzählungen“. Dazu gehöre auch der „tausendjährige Abwehrkampf der christlichen Zivilisation gegen den islamischen Imperialismus“. […]

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Jean Raspail: „Sieben Reiter verließen die Stadt“

Dystopische Literatur kann Themen mit Krisenbezug häufig besser beleuchten, als dies Sachbücher oder Aufsätze könnten. Manche Studien, die sich der Szenario-Technik bedienen, nutzen deshalb kurze Erzählungen, in denen die verschiedenen Szenare über die nüchterne Aufzählung von Annahmen hinaus beschrieben und mit Leben gefüllt werden. Einige lesenswerte, aber literarisch ansonsten weniger […]