Ralph Ghadban: Islamische Gegengesellschaften in Deutschland

Iwan Aiwasowski - Ansicht Konstantinopels (gemeinfrei)

Der Islamwissenschaftler Ralph Ghadban war u.a. Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Berlin und setzt sich in seiner Arbeit vor allem mit islamischen Parallelgesellschaften in Deutschland auseinander. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Arabische Clans: Die unterschätzte Gefahr“ analysiert er islambezogene Herausforderungen sowie Islamisierungstendenzen in Deutschland.

Ghadban warnt, dass bestehende islamische Parallelgesellschaften sich künftig zu Gegengesellschaften entwickeln könnten, die Staat und Gesellschaft aktiv bekämpfen. Diese seien aufgrund von multikulturalistischer Ideologie unfähig dazu, sich gegen diese Herausforderung zu behaupten.

Islamische Kultur ist in Deutschland nicht integrierbar

Es sei zu kurz gedacht, die Integrationsprobleme von Muslimen auf materielle Faktoren oder Diskriminierung zurückzuführen. Muslime seien in Deutschland vor allem aus kulturellen Gründen kaum integrierbar. Eine günstigere Integrationsperspektive hätten kulturell nicht vom Islam geprägte Muslime, die es unter Türken häufiger gebe als unter Arabern.

Islam und Christentum hätten „vollkommen unterschiedliche Zivilisationsmodelle“ hervorgebracht, die miteinander nicht vereinbar seien. Dies werde auch dadurch belegt, dass der Islam seit seiner Entstehung „unentwegt in Konfrontation mit dem christlichen Europa“ gestanden habe und dass alle Versuche, das Modell des in einem christlich-europäischen Kontext entstandenen demokratischen Nationalstaats auf islamisch geprägte Gesellschaften zu übertragen, gescheitert seien. Die Integration von Muslimen in Europa setze daher deren Assimilation in Form der Aufgabe islamischer Kultur und der Annahme europäischer Kultur voraus.

  • Islamische Kultur erlaube „kein gleichberechtigtes Zusammenleben mit Nichtmuslimen“ und beinhalte einen Herrschaftsanspruch von Muslimen über Nichtmuslime, deren Herrschaft aus islamischer Sicht nur temporär geduldet werden könne. Viele Muslime „lehnen aus religiösen Gründen unser Wertesystem zumeist grundsätzlich ab und arbeiten aktiv daran, es auszuhöhlen, indem sie die demokratischen Freiheiten ausnutzen, um ihr Schariasystem der Unfreiheit durchzusetzen.“
  • Der Stamm bzw. die Großfamilie sei in der islamischen Kultur die Grundeinheit der sozialen Organisation. Aufgrund ihrer tribalen Prägung kenne diese Kultur die Vorstellung des eigenverantwortlichen Individuums nicht, während christliche Kultur den Wert des Individuums und dessen Verantwortung für sein Handeln betone. Das Ziel des selbstkontrollierten Umgangs mit den eigenen Trieben oder die Regulierung des Verhaltens des Einzelnen durch das Gewissen sei islamischer Kultur fremd. Hier erfolge diese Regulierung durch äußeren Druck bzw. durch soziale Kontrolle und Strafen. Wo dieser Druck fehle, würden Muslime stärker als andere Gruppen dazu neigen, gesellschaftliche Normen zu verletzen.
  • Die „Willkommenskultur“ in Deutschland sei für viele Muslime unverständlich, die sich die Tatsache, dass Deutsche unbezahlt für sie arbeiten würden, mit deren Dummheit erklärten und darauf mit Verachtung reagierten. Das Ausnutzen der Naivität und Schwäche von Nichtmuslimen gelte in der islamischen Kultur nicht als verwerflich. Auf die „ständige Öffnung der deutschen Gesellschaft“ würden viele Muslime mit immer weiter eskalierten Forderungen reagieren.

Die zunehmende Ablehnung des Islam durch Deutsche und Europäer sei kein Ergebnis von Rassismus, sondern eine Folge der immer deutlicher hervortretenden Folgen der kulturellen Inkompatibilität des Großteils der Muslime.

Arabische Großfamilien nehmen Deutschland als „Beutegesellschaft“ wahr

Die oben beschriebenen islambezogenen Herausforderungen würden besonders deutlich am Beispiel tribal strukturierter arabischer Großfamilien sichtbar werden. Ghadban hat sich beruflich und wissenschaftlich vor allem mit kurdisch-libanesischen Familien auseinandergesetzt, die der Gruppe der Mhallami-Kurden angehören, die seit 1975 im Zuge des libanesischen Bürgerkriegs nach Deutschland eingewandert waren.

Die Familienstrukturen, auf die sich diese Gruppe im Nahen Osten stütze, hätten ursprünglich dem Schutz vor anderen Gruppen gedient. In Deutschland hätten diese Großfamilien entdeckt, dass ihnen diese Strukturen ermöglichen, als kriminelle Organisationen auf Kosten des Gemeinwohls zu leben:

„Die Großfamilien, bei denen die Verachtung für uns und unsere Werte besonders groß ist, haben die Clankriminalität entwickelt: Sie haben gemerkt, dass in unserer offenen, toleranten Gesellschaft die Menschen als Individuen und autonome Bürger, die das Gewaltmonopol des Staates respektieren, ihnen als aggressiv auftretende Gruppe ausgeliefert sind.“

Die Wahrnehmung, Teil des Gemeinwesens oder dem Gemeinwohl verpflichtet zu sein, sei solchen Familien fremd. Sie „dachten nur daran, von ihrem Umfeld zu profitieren“, was durch illegale Einwanderung und sonstige Kriminalität sowie den Bezug von Sozialleistungen geschehe. Der öffentliche Raum werde von den Großfamilien allgemein als „ein Gebiet für ihre Raubzüge“ betrachtet:

„Clans verhalten sich in ihrer deutschen Umgebung wie die Stämme in der Wüste: Alles, was außerhalb des Clans liegt, ist Feindesland und frei zu erobern. […] Deutschland wird als Beutegesellschaft betrachtet. […] Bürgersinn fehlt bei den Clans vollständig; wenn sie in die Landschaft blicken, sehen sie Reichtümer, die mehr oder weniger ungesichert herumliegen, und vereinzelte Personen, deren Schutz durch die Staatsgewalt lückenhaft ist.“

Die zentralen Motive der Großfamilien seien es, sich zu bereichern und gleichzeitig ihre Ablehnung des deutschen Staates sowie der deutschen Gesellschaft zu demonstrieren. Die moralischen Vorstellungen dieser Familien würden sich auf den Schutz eigener Interessen beschränken. Die Gesellschaft außerhalb der Familie gelte als „Feindesland, das es zu beherrschen und auszuplündern“ gelte, wobei eigene Interessen erbarmungslos und gnadenlos“ verfolgt würden. In Deutschland fielen Straftäter aus diesen Familien durch das Fehlen jeglicher Empathie für ihre Opfer auf. Die einzige Grenze der Durchsetzung eigener Interessen, die respektiert werde, sei überlegene Gewalt.

Söhne würden zu kriminellem Verhalten erzogen. Nicht alle Angehörigen dieser Familie würden jedoch als Straftäter in Erscheinung treten. Insgesamt würden diese Familien aber ein System darstellen, dass die Verübung solcher Taten begünstige. Untereinander würden diese Familien konkurrieren, gegenüber der sie umgebenden Gesellschaft und dem Staat jedoch zusammenhalten.

Islamisierungstendenzen in Deutschland

Die im Zusammenhang mit der Präsenz arabischer Großfamilien auftretenden Herausforderungen seien Teil einer allgemeinen Islamisierungsproblematik in Deutschland. Unter Muslimen in Deutschland würden auch über die beschriebenen Großfamilien hinaus Islamisierungstendenzen vorherrschen.

  • Vor allem unter arabischen Muslimen in Deutschland seien säkulare Kräfte mittlerweile irrelevant und die größeren Islamverbände seien alle islamistisch ausgerichtet. Versuche, mit diesen Verbänden einen Dialog mit dem Ziel der besseren Integration von Muslimen zu führen, seien bislang dementsprechend fruchtlos verlaufen.
  • In islamistischen Strömungen gebe es keine Basis für ein harmonisches Zusammenleben mit Nichtmuslimen, weshalb deren Handeln zwangsläufig zu Konflikten führen müsse. Das islamische Recht, deren Durchsetzung sie anstrebten, stehe für ein „abweichendes Wertesystem, das sich mehr oder weniger gegen unsere ‚verdorbene‘ Gesellschaft richtet“.

Islamische Organisationen würden eine zweistufige Strategie verfolgen, die zunächst die kulturelle Islamisierung von Muslimen sowie die Schaffung islamischer Parallelgesellschaften anstrebe. Derzeit werde von diesen Organisationen das „Gerüst der Parallelgesellschaft“ und die „Basis für die Islamisierung der Gesellschaftsverhältnisse“ geschaffen. Wenn die Zahl der Muslime in Deutschland künftig ausreichend groß sei, werde es auch Versuche zur Islamisierung der gesamten Gesellschaft mit den Mitteln der Politik geben.

Parallelgesellschaften werden zu Gegengesellschaften

Parallelgesellschaften seien Teilbereiche der Gesellschaft, in denen die Regeln des Staates nicht mehr gelten würden. Arabische Großfamilien seien nur eine von vielen Gruppen islamischer Akteure, die gegenwärtig Parallelgesellschaften in Deutschland aufbauen und ausweiten würden. „Weite Teile“ vor allem „der arabischen Gemeinschaft akzeptieren aus kulturellen und religiösen Gründen die Autorität des Staates nicht, sie wollen ihre eigenen Normen durchsetzen und treten deshalb in Konflikt mit dem Staat“.

  • Vor allem unter jungen Muslimen werde der Islam zunehmend als Gegenidentität zur von ihnen abgelehnten deutschen und europäischen Kultur wahrgenommen. Der Islam bilde für diese Muslime einen „Megastamm“, an dessen Stärke sie teilhaben könnten. Derzeit sei die „Desintegration der dritten und vierten Generation“ von Migranten zu beobachten.
  • Das als erfolgreich wahrgenommene Verhalten arabischer Großfamilien wirke auf Muslime häufig als Vorbild, die über den von den Familien geschaffenen legalen und illegalen Arbeitsmarkt in deren Milieu integriert werde.
  • Von den seit 2015 verstärkt nach Deutschland kommenden irregulären Migranten werde sich ein Großteil ebenfalls in diese Strukturen einfügen. Durch Familiennachzug würden gleichzeitig die Voraussetzungen für die Entstehung neuer Großfamilien geschaffen. Auch die bestehenden problematischen Großfamilien würden durch eine große Kinderzahl und Nachzug stark wachsen.

Die entsprechenden Herausforderungen würden sich in Deutschland künftig daher vervielfachen, weshalb damit zu rechnen sei, dass vorhandene Parallelgesellschaften zu Gegengesellschaften würden, welche die staatliche Ordnung nicht nur ablehnen, sondern aktiv bekämpfen.

Diese Bekämpfung sei bereits jetzt in Form von religiös motivierter Kriminalität zu beobachten, die sich sowohl in Form von religiös legitimierter organisierter Kriminalität gegen Nichtmuslime als auch in Form von islamistischem Terrorismus äußere. Zwischen beiden bestehe eine enge Verbindung und beide seien ein Ausdruck der „Verachtung unserer Rechtstaatlichkeit“.

Staat und Gesellschaft in Deutschland sind unfähig zur Selbstbehauptung

In Deutschland habe sich ein Multikulturalismus durchgesetzt, der Staat und Gesellschaft unfähig zur Selbstbehauptung gegenüber islambezogenen Herausforderungen mache und ständig vor diesen zurückweiche.

Multikulturalisten seien „der Hauptfeind ihrer eigenen Kultur“. Deren „Ideologie der „Selbstverleugnung und Selbstaufgabe“ sei der „Hauptgrund für die Lähmung unseres Rechtsstaates“ und der Hauptgrund dafür, dass „Unmengen von Intensivtätern und Wiederholungstätern frei herumlaufen“, von denen „kein einziger hätte entkommen dürfen“. Ghadban kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Kirchen, die eine der treibenden Kräfte bei der Verhinderung von Maßnahmen zur Bekämpfung islambezogener Herausforderungen in Deutschland seien.

Die von multikulturalistischer Ideologie geforderte Gleichbehandlung inkompatibler Kulturen schütze Akteure, die dem Gemeinwohl Schaden zufügen und dieses durch die Schaffung von Parallelgesellschaften untergraben würden. Diese Ideologie behindere außerdem das Vorgehen gegen entsprechende Herausforderungen, indem sie deren kulturelle und religiöse Dimension leugne und deren Ansprache als Ausdruck von Rassismus denunziere. Außerdem betrachte diese Ideologie Fremde bzw. Muslime immer als Opfer, die vor dem deutschen Gemeinwesen zu schützen seien.

Die Bewältigung islambezogener Herausforderungen setzte eine Abkehr von multikulturalistischer Ideologie voraus und erfordere zeitnah entschlossenes Handeln. (ts)

5 Kommentare

  1. Wir haben uns den Krieg in unser Land geholt. Und nach Europa. Diese Massen von Menschen aus uns völlig fremden Stolzkulturen, in deren Heimatländern nur Repressionen bis hinunter in Folterkeller die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu ermöglichen scheinen, werden sich nicht bei uns integrieren, sondern die Machtfrage stellen. Jeden Tag und immer wieder, heute auf der Straße und in der Schulklasse, morgen schon in der Politik, in den Gerichten und Sozialämtern, wo sie ihre Klientel betreuen werden. Weder die christlichen Institutionen noch die Verbände der besonders gefährdeten Juden scheinen das Potential der Bedrohung durch rücksichtslose Stolzmentalität, hegemonialen Machtanspruch aus Glaubensgründen und Demographie irgendwie begriffen zu haben. Von der Politik ganz zu schweigen.

  2. Ich denke, dass besonders diese (ich finde die Bezeichnung der Systemmedien so irre witzig) deutsch-arabischen Großfamilien uns die eigene Schwäche bestens vor Augen führen: Aus Prinzip lässt der Deutsche sich lieber alles gefallen, um nicht noch viel fürchterlichere Konsequenzen spüren zu müssen. Das sehe ich hier, in einer westdeutschen Großstadt, deren Stadtkern schon lange weder europäisch noch christlich ist, jeden Tag. Das sehe ich an den Schulen, in denen die weißen Jungs sich entweder den Muslimen anpassen, sich komplett abkapseln oder zu ,,Opfern“ werden. Weder Väter noch Söhne wagen es sich, die Frauen, Schwestern und Töchter zu verteidigen und akzeptieren es einfach so, wenn diese es… Naja, sie werden wohl wissen, was ich meine.
    Genauso ist es ,,uncool“ in der Schule, sich als Christ zu ,,outen“. Da hat man ja schon automatisch so manchen gegen sich.

    Die Frage, die sich mir immer wieder stellt ist, warum sich hier kaum einer dagegen wehrt? Warum die Leute sich dieser widerlichen Schwäche einfach so ergeben? Ich denke, dass 50 Jahre 68, Feminismus, Schuldkult, Materialismus, Hedonismus etc. ihr Ziel erreicht haben:

    Es gibt kaum noch Männer.
    Und damit auch keinen Ehrenkodex, keine Hierarchien, keine Familienstrukturen etc. Wozu das führt sehen wir ja nun.

    Außerdem:
    Die Atomisierung unserer Gesellschaft schreitet vorran: Wir sind nur eine Zahl, einzeln und austauschbar, ein winziges Rädchen in der Maschine der totalen wirtschaftlichen Mobilmachung, dazu geschaffen, dem Geld zu dienen und sich als Belohnung der Lust ausliefern zu müssen, bis wir nicht mehr gebraucht werden.

    Das können Muslime meiner Erfahrung nach viel besser umgehen, als der moderne (meistens atheistische, bzw. nur nominell christliche) Europäer.

    Und doch denke ich, dass es nicht zu spät für uns ist, im Gegenteil: Wer sagt, dass es in 50 Jahren nicht christliche Großfamilien und Gemeinden gibt, die sich und ihr Erbe zu schützen wissen? Christen, die sich nicht für ihren Glauben und Dienst an Gott schämen oder rechtfertigen müssen. Christen, die sich wieder wehren!

    Schauen wir nur in unsere Geschichte, in der wir uns gegen innere und äußere Gefahren zu wehren wussten, sei es als Familie, sei es als Orden, sei es als Stamm, sei es als Nation etc.

    Und wenn das nicht reicht, dann schauen wir auf Jesus.

    ,,Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um.“

    ,,Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.
    Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.“

    Es ist unsere Entscheidung.

  3. Danke für diesen sehr lesenswerten Bericht über Herrn Gadhbans Sicht der Dinge, der den informierten Leser zwar nicht mehr sehr überrascht, aber in dieser Konzentration doch sehr lohnend ist.

    Im Prinzip sind eigentlich nur zwei Szenarien denkbar:

    a) Es geht so weiter wie bisher und die Zersetzung und Unterwanderung von Staat und Gesellschaft erreichen dank der Demographie allmählich britisches Level.
    Da die Zeit ohnehin für die islamische Gegengesellschaft läuft, verkneifen sie sich all zu große Anschläge, um den fahrenden Zug nicht noch zu gefährden. Wenn die Kräfte ausreichen, dann werden scheibchenweise immer mehr moslemfreundliche Regelungen eingeführt.Gadhban sagt das ja auch ganz direkt.
    Für eine Umkehr wird es dann schon sehr bald zu spät sein, da die Kraft und Entschlossenheit dafür dann nicht ausreichen würden – selbst wenn der Wille wachsen würde.

    b) Es geht zwar noch eine Weile so weiter, aber dann entzündet sich an irgendeinem „schwarzen Schwan“ (z.B. wochenlanger Stromausfall, Fianzcrash mit neuartigen Verteilungskämpfen um staatliche Allimentierung) eine ungeahnte Eskalation in Richtung Gewalt und Anarchie. In Überschätzung ihrer Möglichkeiten und Mitgerissen vom Außergewöhnlichen einer völlig aus dem Ruder laufenden Situation könnten dann jene Parallelgesellschaften auf den Gedanken kommen, die Machtfrage zu stellen.
    Dann gnade uns Gott! Das würde blutig.

    Und doch wäre eine derartige Entwicklung vermutlich die einzige denkbare Variante, bei der durch den erfolgreichen Gegenschlag deutscher bzw. europäischer Sicherheitskräfte in Verbindung mit dem dann geltenden Kriegsrecht und Ausnahmezustand eine entscheidende Korrektur der Kräfteverhältnisse möglich wäre.
    Außerdem würden die bisherigen Funktionseliten in Staat und Gesellschaft hernach derart diskreditiert sein, dass sie sich nicht würden halten können.

    Eine Selbstheilungskraft des Systems, also eine eigenständige Korrektur ist hingegen nicht zu erhoffen, da das handelnde Personal sozusagen die Brücke hinter suich abgebrochen hat bzw. um ein anderes Bild zu gebrauchen: die Schiffe verbrannt hat. Sie köönen nur noch vorwärts – bis zum bitteren Ende.

  4. Dank dem Beitrag eines PI-News-Foristen stiess ich auf den realistischen Artikel beim „Bund St.Michael“.
    Dass leider ein extrem wichtiger Fakt praktisch nicht erwähnt wird, ist die Tatsache, dass der Artikel sich im Grunde genommen,auf ganz Europa und auch Übersee bezieht.
    Dass praktisch nur von Deutschland, unter der von Thilo Sarrazin treffenden „Feindlichen Übernahme“ die Rede ist, verharmlost und reduziert das weltweite enorm agressive Vordringen und Verhalten der Muslime.

  5. Wieder ein Artikel, der die Leserschaft hier nicht überrascht. Menschen wie Herrn Gadhban wird einfach nicht zugehört, weil es nicht in die politkorrekte „Das-Fremde-ist-immer-besser-als-das-Eigene-Ideologie“ passt. Viele Opfer und eine immer zunehmende Anzahl von Opfern sind bereits eines Besseren belehrt worden.

    Immer mehr blogs wie „Politversagen“ oder „Einzelfälle“ geben Auskunft über die brutalen Vorgehensweisen von Männern aus arachaischen Kulturen gegenüber Menschen aus der zivilisierten Welt.

    Wer Wölfe in den Schafstall lässt, muss sich über „Blutfließen“ nicht wundern. Wir wurden jahrzehntelang zum „Klügeren, der nachgibt“ erzogen, was durchaus auch richtig ist innerhalb einer zivilisierten homogenen Gesellschaft. Diese permanente Friedens-Erziehung führt jedoch zunehmend in die Wehrlosigkeit und Schwäche bis hin zur Selbstaufgabe. Von diesem zivilisatorischen Highlight ist in Kulturen, die dem „Recht des Stärkeren“ anhängen, wohl kaum die Rede. Der Artikel beschreibt es ja bestens.

    Dazu passt folgende Meldung:
    https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-01/45648645-koelner-stadt-anzeiger-koelner-stadt-anzeiger-tuerkische-regierung-organisierte-islamkonferenz-in-koelner-moschee-007.htm

    Kölner Stadt-Anzeiger: Kölner Stadt-Anzeiger: Türkische Regierung organisierte Islamkonferenz in Kölner Moschee
    Köln (ots) – Die Türkisch-Islamische Union Ditib pflegt offenbar enge Kontakte zu mutmaßlich führenden Islamisten der Muslimbruderschaft (MB) in Deutschland. So hat die türkische Regierung vergangene Woche, wie in der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in seiner Montagausgabe berichtet, in der Kölner Ditib-Zentralmoschee in Ehrendfeld eine Islamkonferenz organisiert, an der auch führende Vertreter MB-naher Organisationen teilgenommen haben. Bei dem dreitägigen Treffen ging es um „die Zukunft der Muslime in Europa“. Im Konferenzzentrum an der Kölner Moschee wurden zwei Teilnehmer gesichtet, die den Muslimbrüdern und damit radikalen Islamisten zu gerechnet werden. Die Muslimbruderschaft, die aus Ägypten stammende größte Islamistenbewegung, sei Beobachtungsobjekt der Verfassungsschützer, hieß es aus dem NRW-Innenministerium.

    OTS: Kölner Stadt-Anzeiger newsroom: http://www.presseportal.de/nr/66749 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_66749.rss2

    Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080

    © 2019 news aktuell
    Was könnte denn da wohl hinter verschlossenen Türen beschlossen worden sein. Islamische Parteigründungen sind da wohl die hamloseste Variante.

    Auch folgender Artikel – bereits aus dem Jahre 2001 – hätte vor fast 20 Jahren die Augen der Europäer öffnen sollen wie viele andere Islamkritikerartikel und -statements auch. Aber die waren ja Nazi und ohnehin alle fremdenfeindlich! Jetzt erst beginnt die Zeit der Begriffsrückeroberung. Nun muss den Menschen wieder erklärt werden, wer gegen die dunklen Seite des Islams ist, ist nicht fremdenfeindlich. Das wieder in die Köpfe von links-indoktrinierten Menschen zu bekommen, ist schier unmöglich, denn das Fremde ist immer besser als das eigene.
    Dort heißt es zu Beginn des Artikels:

    Hans-Peter Raddatz: Von Gott zu Allah?

    Auf der Europa-Synode 1999 in Rom erhob sich der türkische Bischof Bernardini und berichtete über die Offenheit, mit der sich kurz zuvor der Imam von Izmir an die christlichen Teilnehmer eines Dialogtreffens gewandt hatte: „Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen.“ Die geschockten Prälaten versuchten – letztlich erfolglos -, die Veröffentlichung von Bernardinis Vortrag zu verhindern.
    Ende des Artikelausschnitts. Besser und treffender kann die Wirklichkeit verbal wohl kaum dargestellt werden. Dann die „geschockten“ Prälaten, die bis heute wohl nicht aus ihrer Schockstarre erwacht sind.

    Die Angaben der Seite Der Prophet.info – solange er noch existiert – sind wohl in die entscheidende Realtiätsphase getreten.http://derprophet.info/inhalt/

    Der „point of no return“ ist nicht erst 2019 erreicht. Spätestens 2015 im September wurden die Schleusen geöffnet und Europa dem Islam zur Speise vorgelegt, leider mit Wissen, Wollen und mit Zustimmung der Kirchenvertreter bis in höchste Kreise.

    Wie soll der Islam, vertreten durch radikale, türkeihörige Orgnisationen, Gegengesellschaften, Familienclans und Scharia-Friedensrichter-Gesetzgebungen, denn nun noch nach der Einwanderung von Millionen jungen vitalen muslimischen Männern hier nach Deutschland und Europa, die diese ungläubigen Gesellschaften verachten, hier noch an die Leine gelegt werden können. Selbst radikalste Kreise konnten in Deutschland ungehindert – und können es noch – hier ihr Süppchen kochen und wer hinter DITIB steckt, sollte doch wirklich dem letzten Unwissenden klar geworden sein. Da wird der Verfassungsschutz bemüht, der ständig „beobachtet“, aber kaum politische Konsequenzen gezogen. Stadtdessen werden demokratisch gewählte Parteien dem Verfassungsschutz zur Beobachtung freigegeben, die sich islamkritisch äußern, was die anderen Parteien und Kirchen schon lange aufgegeben haben und sich hier tot stellen, obwohl sie hätten seit langem ein geschärftes Auge für diese Missstände hätten entwickeln müssen.

    Aber offensichtlich lernen wir nur durch Chaos, Schmerz, Blut und Anarchie. Ist ja auch viel bequemer, die Augen zu verschließen, die eigene Kultur fahren zu lassen, sich den Gurus aus dem linken Lager seit Jahrzehnten mental-ideologisch anzuschließen und jeglicher unbequemer Wahrheit aus dem Weg zu gehen. Schließlich ist das Fremde kulturell hochstehender, weil das Eigene ja immerhin die Nazis hervorgebracht hat. Damit ist die Welt einfach erklärbar und die Menschen wähnen sich mit 87 % bei der letzten Wahl noch immer als die dominanten Menschen in dieser Republik, die jedoch die meisten politischen Kompetenzen an die EU-Einheits-Regierung bereits abgegeben hat.

    In 10 bis 20 Jahren sind 30 Millionen der „alten weißen Menschen“, die schon länger hier leben, weggestorben. Die nachwachsende eigene Generation der Verteidungsunfähigen hat weder mit Kultur noch mit Religion was am Hut, dafür wächst dann eine Genration „Islam“ heran, die dann schon sagt, wo es lang gehen wird. Menschen wie Kohl, Merkel (natürlich insbesondere), Brandt, Schmidt und Co. Bruder Johannes Rau waren es letztlich, die die Schleusen für den Bevölkerungsmix geöffnet haben.

    Wohlgemerkt: Ich habe nichts gegen Menschen irgendeiner Hautfarbe, die nicht weiß ist. Ich habe etwas gegen Ideologien und Religionen, deren Anhänger – egal welche Hautfarbe sie mit sich bringen – dazu angehalten wurden, Anhänger anderer Ideologien oder Religionen als minderwertig zu betrachten. Wären diese Kopfschranken nicht vorhanden, könnten Grenzen fallen und Nationalstaaten aufgelöst werden, mir egal, wenn zivilisatorische Standards in den Köpfen der Menschen präsent wären. Aber immer erst die Reihenfolge beachten. Zurzeit sind die Menschen nicht reif für diese Bevölkerungsexperimente, solange es Ideologien (Kommunismus/Sozialismus) und Relionen wie den Islam gibt, die sich selbst als einzige Wahrheit, die alternivlos ist, betrachten und meinen, die Welt mit ihren Gottesbildern und Glaubensinhalten notfalls auch gewaltsam „beglücken“ zu müssen. Diese Gewaltlegitimation ist es, die den Islam zum Wolf macht. Denn ist nicht nicht nur Theorie, sondern blanke Realität, die sich im Laufe der Islamgeschichte immer wieder durchgesetzt hat.

    Herr Gadhban hat dies bestens zum Ausdruck gebracht.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*