Amadeu Antonio Stiftung: Christenfeindliche Positionen und Aktivitäten

Pierre-Antoine Demachy - Das Fest des Höchsten Wesens (Wikimedia Commons/gemeinfrei)

Die durch das Bundesministerium für Familie geförderte Amadeu Antonio Stiftung verbreitet in ihrer aktuellen Publikation „Ene, mene, muh – und raus bist du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik“ Darstellungen, die zumindest als latent christenfeindlich eingestuft werden können. Familienministerin Franziska Giffey (SPD) hatte für das Dokument ein Grußwort verfasst.

Definition von Christenfeindlichkeit

Christenfeindlichkeit liegt allgemein dann vor, wenn es Ziel eines Akteures in der Auseinandersetzung mit Christen ist, diese zu schädigen oder ihre Grundrechte zu verletzen bzw. ihnen diese abzusprechen. Latente Christenfeindlichkeit liegt bei Darstellungen vor, die schädigendes Verhalten gegenüber Christen legitimieren können, zum Beispiel  Eingriffe in ihre Rechte

Papst Franziskus differenzierte zwischen unmittelbarer physischer Verfolgung von Christen und „höflicher Verfolgung“. Letztere sei „verkleidet als Kultur, getarnt als Moderne, getarnt als Fortschritt“ und äußere sich in sozialem Druck, staatlichen Maßnahmen und Intoleranz gegenüber Christen wegen ihrer christlichen Lebensführung und ihres Eintretens für christliche Werte.

Christenfeindlichkeit in einem aktuellen Dokument der Amadeu Antonio Stiftung

Im erwähnten Dokument der Stiftung wird versucht, Christen und christliche Positionen in die Nähe des Rechtsextremismus zu rücken und mutmaßliche Eingriffe in die Grundrechte christlicher Eltern zu legitimieren.

  • Das christliche Menschenbild (insbesondere das christliche Geschlechter- und Familienbild) und christliche Sexualmoral sowie das öffentliche Eintreten für diese und die Ausrichtung des eigenen Lebens an ihnen werden in den Kontext von „menschenfeindlichen Argumentationen oder rassistischen […] und vielfaltsfeindlichen Einstellungen und Handlungen“ (S. 4) bzw. „Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ (S. 28), die das Dokument nach Angaben der Verfasser behandelt, gestellt.
  • Christliche Initiativen, die sich auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes kritisch mit der Gender-Ideologie und dem damit verbundenen Aktivismus auseinandersetzen, werden pauschal als „reaktionär“ oder „christlich-fundamentalistisch“ und ihre Kritik als „Hetze“ dargestellt (S. 8).
  • Der Begriff der „Frühsexualisierung“, mit dem u.a. christliche Akteure den Versuch der Durchdringung von Lehrplänen mit Inhalten der Gender-Ideologie kritisieren, wird als „zentrale rechtsextreme Klammer“ (S. 20) bezeichnet.
  • Die Orientierung am „klassischen Familienbild“ (S. 35) und somit am christlichen Familienbild wird in den Kontext u.a. von „Menschenfeindlichkeit“ gestellt. Dies gilt auch für „geschlechterstereotype Erziehungsstile“, deren Bekämpfung in der Publikation gefordert wird, wodurch potenziell das in den Art. 4 und 6 GG festgehaltene Grundrecht christlicher Elter zur religiösen Erziehung ihrer Kinder berührt wird.
  • Kinder, die „keine sogenannten Disziplinprobleme“ aufweisen und bei denen „traditionelle Geschlechterrollen in den Erziehungsstilen erkennbar“ seien, werden zusammen mit ihren Eltern unter Rechtsextremismus-Verdacht gestellt (S. 12). „Sozial engagiertes, freundliches und ggf. sympathisches Auftreten“ wird als Merkmal rechtsextremer Mütter dargestellt (S. 17). Der entsprechende Verdacht wird indirekt auch gegen christliche Familien erhoben, bei denen diese Merkmale in den meisten Fällen zutreffen dürften, weil sie den Idealen christlichen Lebens entsprechen.

Einzelne Verfassungsschutzbehörden stufen Bestrebungen dazu, Menschen „die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit nicht zugestehen [zu] wollen“, als extremistisch ein. Anwendung findet dies bislang nur im Fall von Islamfeindlichkeit. Es wäre zu prüfen, ob im Fall der Amadeu Antonio Stiftung über latente Christenfeindlichkeit hinaus analog dazu extremistische Christenfeindlichkeit vorliegt.

Allgemeine christenfeindliche Aktivitäten der Stiftung und ihres Umfelds

Die Amadeu Antonio Stiftung ist ideologisch im neo-marxistischen Spektrum angesiedelt. Die Stiftung ist dementsprechend in Teilen christenfeindlich ausgerichtet, was sich vor allem in Agitation gegen christliche Lebens- und Familienschutz-Aktivitäten äußert.

Die Stiftung unterstützt in diesem Zusammenhang allgemeine Kampagnen des linken Spektrums und verfolgt offenbar das Ziel, christliche Positionen aber auch Einzelpersonen gesellschaftlich zu isolieren und zu delegitimieren, in dem sie diese assoziativ in die Nähe zum Rechtsextremismus rückt. Dabei folgt sie dem klassischen kommunistischen Antifaschismus-Ansatz, der die tragenden Säulen der abgelehnten Gesellschaftsordnungen (etwa Religion, Ehe und Familie) mittels des Faschismus- bzw. des Rechtsextremismus-Vorwurfs diskreditieren will.

Im Vorgehen sind dabei mögliche Parallelen zu den durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR als „Zersetzung“ bezeichneten Praktiken erkennbar, die diese gegen christliche und andere Dissidenten einsetzte. Dabei ging es laut MfS um die „systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des Ansehens und des Prestiges auf der Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender, sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben“.

Hintergrund: Allgemeine Versuche zur Delegitimation des Christentums  im Zusammenhang mit Fragen von Geschlecht, Ehe und Familie sowie Lebensschutz

Die diesbezüglichen Aktivitäten sind Teil allgemeiner Versuche des linken Spektrums,  das Christentum im Zusammenhang mit den oben genannten Fragen zu delegitimieren. Christen, die christliche Positionen in diesen Fragen vertreten, wird in diesem Zusammenhang „Hass“, „Intoleranz“, „Sexismus“ oder eine rechtsradikale bzw. rechtsextreme Einstellung unterstellt, um Rufschaden zu erzeugen und christliche Positionen zu stigmatisieren und ihre Vertreter gesellschaftlich zu isolieren.

Solche Versuche waren 2017 und 2018 in Deutschland verstärkt auch außerhalb des linksradikalen und linksextremen Spektrums zu beobachten. Vor allem Vertreter der SPD traten in diesem Zusammenhang durch christenfeindliche Äußerungen und Aktivitäten in Erscheinung. Diese stehen mutmaßlich im Zusammenhang mit linksradikalen Tendenzen in der SPD, die der zu diesem Zeitpunkt noch als Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz tätige Hans-Georg Maaßen im Oktober 2018 angesprochen hatte.

Auch bei Bündnis 90/Die Grünen sind christenfeindliche Aktivitäten dieser Art zu beobachten:

  • Der Bundestagsabgeordnete Stefan Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen) behauptete z.B. im September 2018, dass es sich bei den vorwiegend christlichen Teilnehmern des „Marsches für das Leben“ um „Extremist*innen“ handele.
  • Die parteinahe Heinrich-Böll-Stiftung war 2017 für die Internet-Plattform „Agentin*In“ verantwortlich, die christliche Publizisten wie Alexander Kissler, Birgit Kelle und Matthias Matussek in die Nähe rechtsextremer Positionen rückte. Die Plattform wurde aufgrund von Kritik eingestellt und später unter anderem Dach fortgesetzt.

Laut Angaben christlicher Studentenorganisationen sei im Zuge solcher Delegitimationsversuche die Atmosphäre an Universitäten deutlich antichristlicher geworden“. Christliche Organisationen und Christen würden „unter Generalverdacht gestellt“ oder „pauschal als rechts diffamiert“, u.a. im Zusammenhang mit dem Thema sexuelle Vielfalt.

Dieser Beitrag wurde durch die Fachgruppe 2 (Lage) des Bundes Sankt Michael erstellt.

5 Kommentare

  1. Im Grunde sind diese Erscheinungen nichts Neues. Es handelt sich m. E. um graduelle Unterschiede gegenüber vergangenen Jahrzehnten. Hetze gegen und Hass auf Christen – früher in linken und linksliberalen Kreisen hinter vorgehaltener Hand geäußert – sprechen Politiker wie Högl und Maas und extremistische Organisationen wie die AAS heute hemmungslos und ganz offen aus. Für uns, für die Kirche, kann die Konsequenz angesichts dieser neuen Offenheit in Sachen Hass und Hetze aber nicht bedeuten, diese Spaltungsversuche mitzumachen. Das muss man auch ganz deutlich in Richtung ZDK sagen, wo man der linksliberalen Hetze schon auf den Leim gegangen ist: Auch wenn es angesichts der schockierenden intellektuellen Dürftigkeit der heutigen Linken und Linksliberalen schwerfällt, dürfen wir uns nicht in eine Frontstellung begeben, uns aber natürlich auch nicht anbiedern. Wir erleben hier eigentlich eine einzigartige Chance , uns und unseren Glauben zu erneuern und uns von falschen politischen Freunden zu trennen und neue zu finden Was nicht heißt, dass man jegliche gesellschaftliche Einflussnahme ablehnt. Der renouvau catholique könnte hier ein Stichwort sein. Der Bund Sankt Michael ist dabei ein Schritt in die richtige Richtung!

  2. Noch ist diese „Stiftung“ eine Think-tank-Organisation, die die Prinzipien und Vorgehensweisen des Overton-Fensters strukturell benutzt, um christliche, also auch katholische Werte der Delegitimation, letztlich der Strafbarkeit zuzuführen.

    Aber diese linksgestrickten Organisationen, in deren mentalen Dunstkreis die Antifa zu finden ist, sind von atheistisch-marxistisch-leninistischem Geist geprägt. Es wird doch wohl niemanden wundern, dass Werte, die den 10 Geboten zuzuordnen sind in deren Sinne interpretiert werden.

    Das erste Gebot
    Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht.Allgemeines: Ich bin der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der über die, so mich hassen, die Sünde der Väter heimsucht an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied, aber denen, so mich lieben und meine Gebote halten, tue ich wohl in tausend Glied.

    Das zweite Gebot
    Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnützlich führen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.

    Das dritte Gebot
    Du sollst den Feiertag heiligen.

    Erläuterung: Die ersten 3 Gebote beschäftigen sich mit der Beziehung des Menschen zu Gott. Diese Gebote fallen schon einmal für atheistische Denkweisen weg. Die Heiligung ist ein religiöser Begriff, der höchstens für Subjekte oder Objekte bzw. für Ideologien materialistischer Art Anwendung findet. Somit ist die christliche Demut Gott gegenüber hinfällig, die Heiligung transzendenter Glaubensvorstellung obsolet.

    Das vierte Gebot
    Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß es dir wohlgehe und du lange lebest auf Erden.

    Aus materialistischer Sicht hat das Verhältnis, insbesondere das ehrende Verhältnis nichts mit göttlichem Einfluss zu tun. Die sozialistischen Beziehungen setzen nicht mehr auf Eltern als Bezugspersonen. Die Erziehung wird dem Staat überlassen. Der Staat ersetzt Eltern, die dann auch keinerlei oder nur möglichst wenig Einfluss auf die Kinder haben sollten. Gott hätter statt Eltern „Bezugsperson“ bestimmen müssen.

    Das fünfte Gebot
    Du sollst nicht töten.

    Erl.: Der Umgang der Antifa, der obigen Stiftung und anderer linker Geister mit dem Marsch für das Leben spricht Bände. Die Organspendepflicht, die Alters- und Krankeneuthanasie setzt kein Leben nach dem Tod voraus. Das Leben ist verfügbar geworden. Abtreibungen aus eugenischen, selbst aus sozialen und aus Wunschgründen (Junge oder Mädchen), jetzt die Klonbabys aus China. Das Herz der Atheisten schlägt schneller, höher und weiter. Wer dagegen opponiert, ist Nazi.

    Das sechste Gebot
    Du sollst nicht ehebrechen.
    Die Zerstörung des Ehebegriffs insbesondere durch Gender- und Homolobbys haben nunmehr das antigöttliche Konstrukt der „Ehe für alle“ geschaffen und im Zuge dessen die Adoption für gleichgeschlechtliche Paare wird auch noch gesetzlich verankert werden. Was scheren göttliche Gesetze atheistische Humanisten. Wer dagegen sich auf Bibel beruft, ist reaktionär und Nazi.

    Das siebte Gebot
    Du sollst nicht stehlen.
    Während Gott diese Deliktart als strafbare Handlung ansieht, sehen gewissen Parteien den Diebstahl lediglich noch als Verfehlung an, die mit Bußgeld geahndet werden soll. Ensprechende Ansinnen sind m. E. von SPD und Grünen und den Linken bislang noch abgewiesen worden. Man mag mich da berichtigen.
    http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Statt-Strafverfahren-SPD-will-Ladendiebstahl-mit-Bussgeld-bestrafen

    Das achte Gebot
    Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
    Juncker: „Wenn es ernst wird, soll man lügen“. Die Lüge ist wohl die häufigste politsiche Strategie, um Kriegsziele zu erreichen (Irakkrieg) Globaler Migrationspakt (nicht verpflichtend, obwohl dieses Wort um die 80 x in diesem Pakt bestimmt ist) Die Lüge ist politisch salonfähig geworden.
    http://www.freiewelt.net/blog/die-wichtigsten-merkel-luegen-im-ueberblick-10063908/
    Wer war noch einmal der Vater der Lüge? Und wer die Lügen der Politik kritisiert, wird nicht gern gesehen und gemieden und durchaus auch geächtet. Und die Lüge wird zunehmend hoffähig in Politik und Wirtschaft, in Gesellschaft und im Privaten.

    Das neunte Gebot
    Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
    Das zehnte Gebot
    Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh oder alles, was sein ist.

    ERl. Die letzten beiden Gebote sind leztlich persönliche individuelle Charaktermängel eines jeden einzelnen.

    Nun sind alle 10 Gebote letztlich individuelle Richtlinien für ein persönliches Leben. Wenn aber diese göttlichen Gebote wie insbesondere die Gebote 5 und 6 durch irdische Gesetze zu allgemeinem Recht erklärt werden, so ist die Berufung auf die religiösen Gesetze zunehmend gefahrvoll, weil die Betonung der Richtigkeit dieser Gebote strafrechtliche Relevanz bekommen können. Es beginnt mit der Einschätzung als politische Hassrede, der Einschränkung der Meinungsfreiheit durch Zensur sowohl im Netz als auch auf der Straße und in der Öffentlichkeit und endet letztlich im Strafgesetzbuch.
    Während Stiftungen wie die oben beschriebene das Christentum und deren Anhänger wegen mangelnden Widerspruchs viel leichter attackieren können, tun sie sich beim Islam mehr als schwer. Das Pardoxon sowohl der Feminstinnen und Genderapologeten und der Globale Migrationspakt, der dem Islam alle Toren und Türen öffnet, lässt den Kampf der Kulturen immer offenbarer werden und wenn sich Geschichte wiederholt sollten wir uns an der Geschichte des Iran ein Beispiel nehmen. Ein weitgehend säkularer Staat unter dem Schah wurde durch den Islam unter Mithilfe der Linken gestürzt, nachdem die USA den Schah wie eine heiße Kartoffel fallen ließen. Hinterher flüchteten die Linken oder baumelten an Baukränen. Chomeini lässt grüßen.

  3. Bereits seit einiger Zeit ist ein „Outsourcing“ der Repression gegenüber vom soziokulturellen Mainstream abweichende Strukturen und Auffassungen auf private Stiftungen zu beobachten. So etwa das Ausforschen mainstream-dissidenter Beiträge im Internet durch die der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung ( http://www.agentin.org/index.php/Hauptseite, inzwischen gelöscht) oder die linksorientierte Antonio-Amadeo-Stiftung (http://www.belltower.news/) sammel(te)n gezielt Daten über katholische Gruppen und Einzelpersonen:
    „Alle Organisationen und Personen werden zunächst mit einem Satz kategorisiert, z.B. als (…) ultrakatholisch (…). Mit diesen Kategorisierungen sind jeweils Artikel verlinkt, die diese Begriffe näher erklären. Darüber hinaus wird dargestellt, mit welchen antifeministischen Aktivitäten oder Positionen die jeweiligen Personen oder Organisationen in Erscheinung getreten sind. Dazu kommen Hinweise auf Vernetzungen mit anderen Organisationen und Personen. Zu allen Informationen sind Quellen und Nachweise hinterlegt. Hinweise auf weiterführende Informationen und Literatur runden die Einträge ab.“ (http://www.gwi-boell.de/de/2017/07/17/agentin-antifeminismus-kritisches-online-lexikon)

    Bezeichnenderweise wird das Portal nunmehr ohne die Böll-Stiftung fortgeführt, um das „Projekt nicht mehr mit den Grünen oder einer möglichen Regierung in Verbindung“ (https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/linker-soziologe-will-anti-gender-pranger-fortfuehren/) bringen zu können…

    • Linke Volkserziehungs-Selbstbeauftragte könne offenbar vom Internet-Pranger partout nicht lassen, auch die „gesellschaftliche“ Strafe des Arbeitsplatzverlustes, aus der DDR noch wohlbekannt, läßt wieder grüßen: „Für eine Kampagne mit dem Titel „Soko Chemnitz“ will das Künstlerkollektiv Zentrum für politische Schönheit (ZPS) drei Millionen Bilder von 7.000 „Verdächtigen“ ausgewertet haben. „Das Ziel: den Rechtsextremismus 2018 systematisch erfassen, identifizieren und unschädlich machen“, heißt es auf der dazugehörigen Website. Die so erfassten Personen sollen ihrem Arbeitgeber gemeldet werden.“ (weiter auf: https://www.cicero.de/kultur/zentrum-fur-politische-schonheit-soko-chemnitz-pranger-rechts).

      Übrigens: wer „rechtsextreme“ Auffassungen hat, entscheidet natürlich der Pranger-Betreiber…

  4. Ein Bekannter schrieb mir:
    „Am genialsten finde ich die Passage, wo das Kind angeblich lauter Hakenkreuze zeichnet und dann den Satz spricht: „Meine Mutter sagt, das Kreuz ist etwas Gutes!“ Eine echte Finte! Hier wird klammheimlich die Aversion vom Nazisymbol auf das christliche Symbol umgelenkt …“.
    Das fällt den Verfassern der Broschüre wahrscheinlich nicht einmal mehr auf.

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