Islamistischer Terrorismus: Christliche Einrichtungen und Veranstaltungen in Deutschland als mögliche Ziele

Giulio Rosati - Arabische Reiter (gemeinfrei)

In Deutschland besteht weiterhin eine erhöhte Bedrohung durch islamistischen Terrorismus, die sich auch gegen christliche Einrichtungen sowie gegen Großveranstaltungen mit christlichem Bezug richtet. Dies unterstreichen heute bekannt gewordene mögliche Pläne von Islamisten zur Durchführung von Anschlägen gegen Weihnachtsmärkte in Sachsen.

Das Christentum als Feindbild militanter Salafisten

Die gegenwärtige terroristische Bedrohung für Ziele mit christlichem Bezug in Deutschland geht vor allem von militanten Salafisten aus. Diese stellen Deutschland als christliche „Kreuzfahrer-Nation“ dar, gegen die Anschläge prinzipiell legitim seien. Akteure aus dem Umfeld des IS hatten in diesem Zusammenhang 2015 angekündigt, Europa zu einem „Schlachtfeld“ machen zu wollen. Ziel sei die „Eroberung von Rom“, was in der Propagandasprache militanter Salafisten zum Ausdruck bringen soll, dass Europa für sie identisch mit seinem christlich-abendländischen Erbe und dessen Vernichtung das langfristige Ziel ihrer Aktivitäten ist.

Die christenfeindlichen Motive militanter Salafisten wurden beispielhaft in der Tat des Palästinensers Ahmad A. sichtbar, der im Juli 2017 in Hamburg Passanten mit einem Messer angriff und dabei einen Mann tötete. Er habe nach eigenen Angaben durch seine Tat möglichst viele Christen töten wollen und bedauert, dass er nicht mehr Menschen habe töten können. Auslöser der Tat war laut seiner Aussage eine Predigt in der As-Sahaba-Moschee in Hamburg-Barmbek, die er kurz vor seiner Tat aufgesucht habe.

Weihnachtsmärkte als potenzielle Anschlagsziele

Nach Angaben des Landeskriminalamts Sachsen besteht für Weihnachtsmärkte in dem Bundesland aktuell eine „besondere Gefährdungsrelevanz“. Die Generalstaatanwaltschaft Sachsen ermittele gegenwärtig gegen eine Syrerin und eine Tschetschenin, die mutmaßlich Anschläge gegen Weihnachtsmärkte in Dresden und Chemnitz geplant hätten.

2010 warnten deutsche Sicherheitsbehörden, dass eine Al-Qaida-Zelle Anschläge gegen Weihnachtsmärkte in Deutschland vorbereite. Eine Propagandazelle aus dem Umfeld des IS hatte im November 2017 Aufrufe zu Anschlägen gegen Weihnachtsmärkte und Kirchen in Europa veröffentlicht.

Weihnachtsmärkte in Deutschland waren seit 2016 bereits mehrfach Ziel erfolgreicher und versuchter islamistischer Anschläge:

Unabhängig davon stellen Weihnachtsmärkte wegen des hohen Besucheraufkommens und der offenen Zugangsmöglichkeiten aus der Sicht von Sicherheitsbehörden allgemein ein potenzielles Ziel islamistischer Anschläge dar.

2018 werden viele Weihnachtsmärkte in Deutschland aufgrund der erhöhten Bedrohung durch islamistischen Terrorismus mit großem Aufwand gesichert, der im Vergleich zu den Vorfahren oft nochmals verstärkt wurde.

Kirchen und Gottesdienste als potenzielle Anschlagsziele

Islamistische Anschläge gegen entsprechende Ziele sind außerhalb Europas häufig zu beobachten, etwa in Ägypten oder Nigeria. Auch in Deutschland verfolgen militante Islamisten nach eigenen Angaben die Absicht, Anschläge auf Kirchen zu verüben.

In besonders exponierten Kirchen in Deutschland wurden daher 2017 zeitweise zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen eingeführt.

Bewertung

Gilles de Kerchove, der Koordinator für die Terrorismusbekämpfung der Europäischen Union, hatte im vergangenen Jahr erklärt, dass sich die Bedrohung durch islamistischen Terrorismus in Europa voraussichtlich langfristig auf einem hohen Niveau bewegen und weiter zunehmen werde. Grund dafür sei vor allem das starke Wachstum des militant-salafistischen Spektrums in vielen Staaten Westeuropas.

In Folge dessen wird auch die Wahrscheinlichkeit islamistischer Anschläge gegen Christen und christliche Ziele in Deutschland weiter zunehmen. Die Fähigkeit militanter Islamisten zur Verübung komplexerer Anschläge in Deutschland hat in Folge des erfolgreichen Vorgehens gegen den IS in Syrien und im Irak seit 2016 jedoch abgenommen.

Die in den vergangenen Monaten zu beobachtenden Vorgehensweisen islamistischer Terroristen in Westeuropa legen nahe, dass das wahrscheinlichste Anschlagsszenario gegen Ziele mit christlichem Bezug gegenwärtig eine Tat durch einen Einzeltäter gegen ein schwach gesichertes Ziel mit hoher Besucherdichte ist, bei dem der Täter eine Hieb- und Stichwaffe, eine Schusswaffe oder ein Fahrzeug als Waffe verwendet.

Der Großteil islamistisch-motivierter Gewalt gegen Christen in Deutschland wird sich jedoch voraussichtlich weiterhin unterhalb der Schwelle zum Terrorismus und somit auch der Schwelle der öffentlichen Wahrnehmung bewegen und sich vorwiegend gegen Christen richten, die im unmittelbaren Umfeld von Islamisten leben. Solche Gewalt betrifft gegenwärtig vor allem Christen mit Migrationshintergrund, die in Asylbewerberunterkünften und sozial schwachen Stadtteilen leben, sowie christliche Konvertiten und christliche Schüler an Schulen mit hohem Anteil radikaler muslimischer Schüler.

Dieser Beitrag wurde durch die Fachgruppe 2 (Lage) des Bundes Sankt Michael erstellt.

5 Kommentare

  1. Werter Herr Christ,
    vor langer Zeit habe ich mal Gegenüberstellungen zwischen den Koranstellen und der Praxis – garniert mit Fatwen – erarbeitet, die diesen Kommentarplatz sprengen würden. Ob dies damaligen Aussagen noch heute zutreffen, kann ich nicht mehr sagen, nehme es aber stark an. Als Beispiel mögen genügen:

    7. Unterdrückungs-/Unterwerfungs-/Erpressungslegitimation:
    Egomanische Menschen, aber auch Diktaturen und Ideologien, aber auch Religionen neigen dazu, andere zu unterdrücken, zu erpressen, wenn sie ungestraft Gelegenheit dazu haben. Erpressung von Geständnissen, Erpressung zum Ideologieübertritt u. a. sind an der Tagesordnung.

    Entsprechungen im Islam: Nicht nur Frauen werden im Islam rechtlich unterdrückt, sondern auch Nichtmuslime. Beide Gruppen sind in den Lehren des Islams Menschen niederer Rangstellung, welches zu rechtlicher Ungleichstellung und somit zur Unterdrückung führt, zumindest führen kann. Der Gott des Islams erlaubt Sklaven (- und damit auch Konkubinen)haltung, weshalb sich diese in einigen islamischen Ländern bis heute gehalten hat. Offiziell ist diese jedoch verboten. Der Gott des Islams lässt die Nichtgläubigen erpressen: Tritt zum Islam über oder stirb oder zahle Tribut. Er legalisiert Erpressung, wenn dies den Zielen des Islams dient.

    Beispielbelegverse:
    -S. 8 V. 29: Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an den Gott des Islams und an den jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was der Gott des Islams und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.
    -S. 9 V. 4, 5. Mit Ausnahme jener Götzendiener, mit denen ihr einen Vertrag eingegangen seid und die es euch nicht an etwas haben gebrechen lassen und nicht andere wider euch unterstützt haben. Diesen gegenüber haltet den Vertrag, bis zum Ablauf der Frist. Wahrlich, der Gott des Islams liebt die Gerechten. Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen sie Zäkat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich der Gott des Islams ist allverzeihend, barmherzig.

    Heutige Ausführung: In Ländern, in denen der Islam herrscht, können Schriftbesitzer nur deshalb relativ ruhig leben, weil sie Ihre Unterdrückung anerkennen und sich den gesetzlichen Ungerechtigkeiten unterwerfen und nicht aufbegehren, selbst in der Türkei, deren Islambild hier ja rechtlich gleichgestellt werden soll. Man stelle sich vor, die Christen würden sich zusammen tun und dort für Gleichstellung öffentlich demonstrieren? Nicht selten bekommen in ärmsten islamisch geprägten Ländern Christen nur dann Nahrung, wenn sie zum Islam übertreten. Zwangsislamisierungen insbesondere durch Entführungen von christlichen Mädchen und Frauen sind verbreitet in Ländern wie Ägypten, Afghanistan, Pakistan, Sudan usw. Als Götzendiener versteht der Islam auch Christen, die laut Koran ja Jesus und Maria dem Gott des Islam „beigesellt“ haben; daher bezeichnet der Islam Christen auch als „Lügner“. Christen können aber als Schriftbesitzer in den zweifelhaften „Genuss“ eines „Schutzvertrages“ kommen, wobei die Christen dann ihre Souveränität verlieren und nicht mehr rechtlich gleichgestellt sind (Dhimmis). Das sollten sich insbesondere die Politiker und die Kirchen ins Stammbuch schreiben. Letztere wissen darob angesichts der Internetseiten „Kirche in Not“, „CSI“, „open doors“ u. a. Es müsste ihnen eigentlich langsam klar sein, dass interreligiöse Dialoge zwar notwendig und erforderlich sind, wenn sie jedoch nicht mit realer Kritik und konkreten Ansprüchen geführt werden, werden sie letztlich nur wirkungslose theologische „Placebos“ sein, die bestenfalls der Beruhigung der eigenen (theologischen) Befindlichkeiten dienen, nicht jedoch der real erlebten Situation von verfolgten Menschen in islamischen Ländern gerecht werden.

    8. Pädophilielegitimation:
    Sex mit Kindern ist eine abartige Sexualausrichtung vornehmlich von Männern, die anstatt Kinder zu schützen, diese sexuell missbrauchen und ausnutzen, selbst wenn dies ohne Zwang geschehen sollte, wie die Grünen in ihrer Anfangszeit auch politisch gefordert haben. Dem Kind wird brutal die Kindheit geraubt, weil ein Kind in diesem Alter halt den Manipulationen Erwachsener schutzlos ausgeliefert ist.

    Entsprechungen im Islam:
    Der Prophet legalisiert Sex mit Kindern, indem er erlaubt, 9-jährige Mädchen zu heiraten, was zur damaligen Zeit allerdings üblich war, durch „vorbildhaftes“ Vorleben. Von einem Religionsführer sollte man jedoch menschlich Höherwertiges erwarten dürfen. Ferner hat er auch Cousine und eine Schwiegertochter, die er begehrte, geheiratet. Die im nachfolgend zitierten Vers aufgeführten Fristen scheint die Unterhaltspflichtfristen der Männer gegenüber den geschiedenen Frauen (seien sie alt oder noch Kinder) darzustellen.

    Beispiel: Aisha, die 9-jährige Ehefrau des Propheten, die er mit 6 Jahren heiratete und mit ihr 9 Jahre alt geworden, die Ehe vollzog.

    Beispielbelegvers (hier im Zusammenhang mit der islamischen Ehescheidung):
    -S. 65 V. 5: Wenn ihr im Zweifel seid über jene eurer Frauen, die keine monatliche Reinigung mehr erhoffen, dann wisset, dass ihre Frist drei Monate ist, und das gleiche gilt für die, die noch keine Reinigung hatten. Und für die Schwangeren soll ihre Frist so lange währen, bis sie sich ihrer Bürde entledigt haben …

    Heutige Ausführung: Kinderehen (Mit Mädchen, die noch keine „Reinigung“ hatten) sind in einigen islamischen Ländern an der Tagesordnung, ungestraft ausgeführt vor der lethargischen Weltöffentlichkeit. Selbst in der Türkei wird solches praktiziert, selbst von führenden Politikvertretern der Türkei wie Herrn Gül, der seine Frau, eine Cousine heiratete, als sie gerade 15 Jahre alt geworden ist. Minderjährige türkische Schülerinnen verschwinden in den Sommerferien hier und da einmal in der Türkei und werden durch Imamehen in die Ehe gezwungen. Ungleich schlimmer in islamischen Ländern wie Arabien, Pakistan, Afghanistan, Somaila, Sudan, usw. Niemand kümmert sich um diese Legitimierung zur ehelichen Vergewaltigung. Nebenbei: Gerade entbundene Frauen bekommen keine 3-monatige Unterhaltsfrist nach der Geburt!!!! Auch nicht gerade sehr barmherzig!! Die Weltöffentlichkeit schaut weg. Der Westen ist dekadent, obwohl er diese Fälle immerhin bestraft. Der Islam geht in der Legalisierung dieser Frage einen offensichtlich „moralischeren“ Weg.

    9. Welteroberungs- und -herrschaftsanspruchslegitimation
    Immer wieder gern gesehene Verfilmungen des Stereotyps Gut-Böse à la James Bond vs. Weltherrschaftsganoven, aber leider auch real durchgeführte Versuche von historischen „Größen“, Diktatoren, Religionen (auch Christentum in früheren Zeiten) Ideologien wie Nationalsozialismus, Kommunismus und anderen –ismen

    Entsprechungen dieses Anliegens im Islam:
    Der Gott des Islams verordnet seinen Gläubigen genau dieses. Die Anwendung von Gewalt ist dabei nicht ausgeschlossen, wenn sie dem Islam dient.

    Beispielbelegverse:
    -S. 8, 37 – 40. Die Ungläubigen geben ihr Gut weg, um vom Weg des Gottes des Islams abzuhalten. Sie werden sicherlich fortfahren, es wegzugeben. Dann aber wird es ihnen zur Reue gereichen, und dann werden sie überwältigt werden. Und die Ungläubigen – zur Hölle sollen sie versammelt werden; damit der Gott
    des Islams die Bösen von den Guten trenne und die Bösen einen zum andern und sie alle zusammen zu einem Haufen tue und sie dann in die Hölle schleudre. Diese sind fürwahr Verlorene. Sprich zu denen, die ungläubig sind: Wenn sie abstehen, dann wird ihnen das Vergangene verziehen; kehren sie aber zurück, dann, wahrlich, ist das Beispiel der Früheren schon da gewesen. Und kämpfet wider sie, bis keine Verfolgung mehr ist und aller Glaube auf den Gott des Islams gerichtet ist.
    -S. 13: V. 42. Sehen sie denn nicht, dass Wir in das Land kommen und es einengen an seinen Enden?
    -S. 47, V. 36 ff. So ermattet nicht, damit ihr nicht nach Frieden rufen müsst, denn ihr sollt obsiegen. Der Gott des Islams ist mit euch, und er wird euch eure Taten nicht schmälern. Das Leben in dieser Welt ist nur ein Spiel und ein Scherz, und wenn ihr gläubig seid und euch vor Übel hütet, so wird Er euch euren Lohn geben und wird nicht euer Gut von euch verlangen.

    Heutige Ausführung: Weiträumige Islamisierung, der unsere Politik und unsere Kirchen aus Ängstlichkeit vor Krawallen in Europa nichts mehr entgegenzusetzen haben. Die Islamisierung geschieht teilweise im Rahmen einer Gedankenwelt, die an Zynismus nicht mehr zu überbieten ist (Das irdische Leben ist ein Spiel oder Scherz) Mehr Verachtung vor menschlichem Leid ist nicht mehr vorstellbar. Der Spruch von islamischen Terroristen „Ihr liebt das Leben, wir den Tod“ bekommt angesichts dieses zynischen Spruchs einen koranisch-realistischen Hintergrund und eine neue, allerdings in menschliche Untiefen greifende Dimension. Das alles ist wohl vor dem Hintergrund der erstrebenswerten egoistisch verfolgten islamischen Himmelsvorstellung des einzelnen gläubigen Täters zu werten.

    Fatwa zu der Frage, ob muslimische Machthaber den Bau von Kirchen ermöglichen dürfen
    Rechtsgutachten-Nr.: 5106
    Von dem Rechtsgutachter Scheich Saleh bin Fauzan bin Abdullah al-Fauzan
    (Institut für Islamfragen, dh, 05.11.2009)

    Frage: „Wie wird [aus islamischer Sicht] ein Mensch beurteilt, der Christen ermöglicht, Kirchen in Ländern der Muslime zu bauen oder Schulen zu eröffnen, in denen [christlich] missioniert wird?“

    Antwort: „Dies ist [aus islamischer Sicht] nicht erlaubt. Muslime dürfen Christen weder den Bau von Kirchen noch die Renovierung dieser Kirchen ermöglichen, falls sie baufällig geworden sind. Falls jedoch Muslime ein Land e i n n e h m e n , in dem sich bereits Kirchen befinden, müssen sie diese [Kirchen stehen] lassen, bis sie baufällig werden und verschwunden sind. Sie dürfen nicht erneut aufgebaut werden.

    Muslime dürfen nicht den Ungläubigen den Bau von neuen Kirchen im Lande des Islam erlauben, insbesondere auf der Arabischen Halbinsel. Allahs Prophet sagte: ‚Es dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht zwei Religionen zusammen existieren‘. Kirchen dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht neben Moscheen errichtet werden.

    Dies heißt jedoch nicht, dass ein Ungläubiger die Arabische Halbinsel nicht betreten darf, wenn er dies als Gastarbeiter oder Geschäftsmann tut. Ein Ungläubiger darf die Arabische Halbinsel betreten, wenn er sich dort nur vorübergehend aufhält. D.h., er darf dort keine unbefristete Aufenthaltserlaubnis bekommen. Ebenfalls darf er kein Eigentum [keine Eigentumswohnung] besitzen.“

    Quelle: http://www.alfawzan.ws/AlFawzan/FatawaSearch/tabid/70/Default.aspx?PageID=5106
    Kategorie: Fatawa (Rechtsgutachten)
    22. Februar 2010, 09.26 Uhr
    Fatawa zu Fragen von Angriff und Verteidigung des Islam
    Der Islam ist eine dominierende Religion, die angreifen darf, wenn sie sich in der Lage dazu sieht
    Von dem saudischen Rechtsgutachter Scheich Muhammad bin Saleh al-Uthaimin, einem der einflussreichsten muslimischen Gelehrten des sunnitischen Islam des 20. Jahrhunderts

    Frage: „Ist der Islam eine Religion der Verteidigung oder des Angriffs?“

    Antwort: „Was bedeutet ‚Angriff‘? Allah sagte im Islam: ‚Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung [mehr] gibt und bis nur noch Allah verehrt wird‘ (Sure 2,193). Das ist das Prinzip. Deshalb erlaubt der Islam Nichtmuslimen, ihre Religion beizubehalten, wenn sie einen Tribut [an Muslime] zahlen. Das bedeutet, dass der Islam eine dominierende, öffentliche Religion ist.“

    Frage: „Diese Vorschriften [bezüglich der Nichtmuslime] werden jedoch nicht beachtet.“

    Antwort: „Doch, doch, sie werden beachtet. Momentan haben wir mit ihnen [den Nichtmuslimen] Vereinbarungen geschlossen, allgemeine Vereinbarungen und Sonderabkommen. Haben Muslime etwa heutzutage kein Potenzial, um den Jihad zu kämpfen? Ich sage: Nein! Muslime sind derzeit nicht in der Lage, zu kämpfen. Das hat zwei Gründe:

    Erstens: Die Muslime sind selbst unterentwickelt. Einige von ihnen möchten sogar gegeneinander kämpfen.

    Zweitens: Muslime haben keine ausreichenden Materialien und Mittel, die ihnen den Sieg über die Ungläubigen ermöglicht.

    Aus diesem Grund sagen wir nicht, dass der Jihad eine Pflicht für Muslime ist: Muslime sind nicht in der Lage, Erfolg darin zu haben [zu siegen].

    Allah hat seinem Propheten, Muhammad, nicht befohlen, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, als er in Mekka war, weil er damals [militärisch] schwach war. Er [Allah] hat Muhammad erst befohlen zu kämpfen, als er in al-Medina einzog und einen Staat gründete.

    Frage: „Falls der Angriff eine Pflicht ist: Würde das bedeuten, dass wir die Länder [der Ungläubigen] angreifen müssen?“

    Antwort: „Ja. Falls wir in der [günstigen militärischen] Lage sein sollten, würden wir sie [die Ungläubigen] in ihren Hauptstädten und Ländern angreifen. Wir bitten Allah darum, uns dies zu ermöglichen.“

    Quelle: audio.islamweb.net/audio/index.php?page=FullContent&audioid=112943

    10. Legitimation des absoluten Kritikverbots:
    Um sein Ego der Überheblichkeit nicht angekratzt zu sehen, sollte Kritik vermieden werden. Eine zutiefst menschliche Unart, die dem negativen Stolz des Menschen sehr zuträglich ist. In Diktaturen, ausgrenzenden Ideologien wie z.B. dem Faschismus, Sozialismus und Kommunismus sowie Religionen sehr beliebt, auch in der damaligen DDR, rechtlich ausgedrückt in einer umfassenden Zensur und Bespitzelung (Stichwort Religionspolizei in islamischen Ländern und auch bereits in Europa in den dortigen Parallelgesellschaften zu finden).

    Entsprechungen im Islam:
    Wer den Gott des Islams oder dessen Propheten auch nur mit Gerüchten „angreift“, soll hingerichtet werden oder Muslime soll sich von Kritikern fernhalten. Islam-Kritiker sind immer Menschen, die töricht reden.

    Beispielbelegverse:
    -S. 33 V.61, 62. Wenn die Heuchler und die, in deren Herzen Krankheit ist, und die, welche Gerüchte in der Stadt (Medina) aussprengen, nicht ablassen, so werden Wir dich sicherlich gegen sie antreiben; dann werden sie nicht als deine Nachbarn darin weilen, es sei denn, für kurze Zeit. Weit sind sie von der Gnade! Wo immer sie gefunden werden, sollen sie ergriffen und hingerichtet werden
    -S. 6 V. 69. Wenn du jene siehst, die über Unsere Zeichen (Islam/Koran) töricht reden, dann wende dich ab von ihnen, bis sie ein anderes Gespräch führen. Und sollte dich Satan dies vergessen lassen, dann sitze nicht, nach dem Wiedererinnern, mit dem Volk der Ungerechten.

    Heutige Ausführung: Prominenteste Beispiele: Papstvortrag in Regensburg, Karikaturenstreit um die Bilder des Propheten, Instrumentalisierung des brutalen Mordfalls Marwa in Dresden, in denen ausgerechnet ägyptische Politiker und die ägyptische Öffentlichkeit unzulässigen Druck auf das Gericht ausgeübt haben, während gerade Ägypten einen rigiden islamischen Kurs, sichtbar am Umgang mit christlichen Kopten, fährt. Auch hier: Ängstlichkeit vor Recht (hier ist nicht das Urteil gemeint). Selbst vorauseilender Gehorsam ist mittlerweile Bestandteil des Journalismus hier in Europa. Wenn der Prophet oder auch der Gott des Islams auch nur ankritisiert werden, hagelt es von Islamgelehrten Todesfatwen. Morddrohungen auch gegen sachlich vortragende Islamkritiker sind an der Tagesordnung mitten in Europa und Deutschland. Jüngstes Beispiel: Die Muslima, Frau Ates, die mit ihrem jüngsten innerislamkritischen Buch „Der Islam braucht eine sexuelle Revolution“ wohl ein paar Finger in mehrere offenen Wunden der Islamausführung in dieser Frage gelegt hat. Sie zieht sich als ehemaliges Mitglied der Islamkonferenz aufgrund muslimischer Morddrohungen aus der Öffentlichkeit zurück, weil sie ihre Familie schützen will, was nur zu verständlich ist. Ist das jetzt der ach so tolerante Umgang miteinander?

    Fatwa zur Strafe für Beschimpfungen Muhammads
    Selbst Reue wendet nicht das Todesurteil ab
    Von dem muslimischen Geistlichen und Propagandisten Abu Bakr al-Hanbaly
    (Institut für Islamfragen, dh, 17.04.2009)
    Frage: Welche Bestrafung sieht das islamische Gesetz für die Beleidigung Muhammads vor?
    Antwort: In einem Videointerview mit dem ägyptischen Geistlichen Abu Bakr al-Hanbaly erklärt dieser die Strafe für die Beschimpfung oder Beleidigung Muhammads. Er sagte etwa: „Die [muslimischen] Schriftgelehrten sind sich immer darüber einig gewesen, dass jemand, der den Propheten [Muhammad] beschimpft, beleidigt, degradiert oder seine Religion in irgendeiner Weise schlecht macht, getötet werden muss … Wenn er Buße tut und Reue zeigt, wird zwar seine Reue von Allah angenommen, er wird jedoch trotzdem getötet. Ihm darf keine Besinnungszeit [arab. Istitaba] verliehen werden: er wird getötet, ganz unabhängig davon, ob er seine Tat bereut und Buße tut oder nicht.“

    11. Todesstrafe/Imperative Tötungsbefehle des Gottes des Islam
    Die Todesstrafe ist in atheistischen Systemen und auch in den „christlichen“ USA als staatlich kanalisierte Blutrache akzeptiert und kommt dem Wunsche eines Großteils der leider auch „christlichen“ Menschen nach dieser Racheart nach.

    Entsprechungen im Islam:
    Der Gott des Islams ordnet die Todesstrafe an, wenn z. B. ein Gläubiger den Islam als Apostat verlässt, in einigen islamischen Ländern sogar bei Ehebruch oder Gotteslästerung oder bei Vorliegen von Homosexualtiät.

    Beispielbelegverse:
    -S. 47 V. 5. Wenn ihr (in der Schlacht) auf sie stoßet, die ungläubig sind, trefft (ihre) Nacken (Klartext = Köpfen), und wenn ihr sie so überwältigt habt, dann schnüret die Bande fest. Hernach dann entweder Gnade oder Lösegeld, bis der Krieg seine Waffen niederlegt.
    -S. 4 V. 90. Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind,
    so dass ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf den Weg des Gottes des Islams. Und
    wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie
    auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freund oder zum Helfer. (Anmerkung des Autors: Geburtsvers der Tötungsfatwa im Falle von Apostaten)
    -S. 6 V. 152. … und ihr sollt nicht das Leben töten, das der Gott des Islams unverletzlich gemacht hat, es sei denn nach Recht. …(Anm. d. Autors: Selbst ein wahrlich guter und göttlicher Vers wird durch den letzten Halbsatz wieder auf die primitiv-geistige menschliche Vergeltungsebene zurückgestutzt, indem auf das scharianische Recht verwiesen wird)

    Heutige Ausführung: Todesstrafen in islamischen Ländern sind legitim, auch heute noch. Tötungen wie Ehrenmorde, sorry Schandmorde (islamische Frauen, aber auch Männer, verlassen den Islam, wenn sie sich der westlichen = ungläubigen Lebensart zuwenden!) sind dann aus islamischer Sicht zumindest nachvollziehbar, wenn sie auch nicht explizit im Koran angeordnet sind. Selbst verurteilte Schandmörder fühlen sich im Recht und entwickeln kein Unrechtsbewusstsein, weil ihre Tat in der Regel von der Familie getragen wird. Sie meinen auch nach ihrer Verurteilung, so richtig gehandelt zu haben und sie werden im islamischen Umfeld vielfach als besonders nachahmenswert empfunden und gelten als besonders gute Muslime, so wie Selbstmordattentäter im islamischen Bereich als religiöse Märtyrer gefeiert und verehrt werden (dürfen). Die Ermordung von Andersgläubigen in islamischen Ländern ist, weltweit gesehen, ist kein seltener Vorgang. Die Mörder sehen sich wohl durch diese Art von Versen zu ihrem Tun animiert. Terroranschläge finden durch solche Verse immer zumindest eine religiös-moralische Rechtfertigung, weil die Täter mit der unmittelbaren Aufnahme in den islamischen Himmel rechnen können, wenn sie mit Gut und Blut gegen Ungläubige kämpfen und von diesem Gott geliebt werden. Eine der wenigen Gelegenheiten, dass der Gott des Islams seine Gläubigen ausdrücklich liebt. Erst der tödliche Kampf gegen „Ungläubige“ erzeugt in diesem Gott die Liebe zu muslimischen Kämpfern. Leidtragende dieser Verse sind heute sogar insbesondere Muslime selbst, und zwar diejenigen der jeweils anderen Glaubensrichtung.

    Alle Menschen, die Nichtmuslime sind, sind in den Augen gläubiger Muslime „Abgekehrte“, da ja alle Neugeborenen als Muslime auf die Welt kommen. Selbst Muslime, die nicht der jeweils wahren islamischen Richtung angehören, sind auch „Abgekehrte. Solche Verse können Ehrenmorde, Morde an Apostaten, Hinrichtungen bei Ehebruch, bei Homosexualität begründen. Gemeinsam ist diesen „Ungerechten = Sündern“: Diese „schuldigen“ Menschen haben sich vom Islam, vom Urkoran, vom Gott des Islams entfernt. Dazu ist es nicht notwendig, dass sie zu einer anderen Religion konvertieren, nein auch eine permanente offensichtlich „falsche“, eine islamabgewandte öffentlich sündige Verhaltensweise insbesondere für Frauen (sprich: „dekadente“ westliche Lebensführung) kann dazu führen, dass Familienmitglieder einen rechtlich-religiös geschützten Mord (im Namen der „religiösen“ Ehre im Bewusstsein des „recht geleiteten“ Glaubens) begehen können. Darin liegt der gravierende Unterschied zu dem europäischen „Familiendrama“. Daher auch das fehlende Unrechtsbewusstsein für diese Tatart. Sie meinen auch nach rechtskräftiger Verurteilung durch ein „ungläubiges“ Gericht als guter Muslim „recht“ gehandelt zu haben.

    Fatwa über die Hinrichtung für vom Islam abgefallene Menschen
    Tötung des „Abgefallenen“ ist eine „Bewahrung“ der Menschenrechte
    (Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005)
    Von dem Fatwagremium
    Frage: Ein Muslim fragt, wie der Islam die Frage der Hinrichtung sieht und ob die Tötung eines vom Islam abgefallenen Menschen als Hinrichtung betrachtet werden müsse.
    Antwort: „Der Islam hat die Hinrichtungsstrafe vorgeschrieben, um das Unheil gewisser Verbrechen zu verhindern. Der Abfall vom Islam fällt unter diese Art Verbrechen. … Ein Mensch gilt als vom Islam abgefallen, wenn er den Islam verlässt oder einen Teil des muslimischen Glaubens aufkündigt. Die Hinrichtung des Abgefallenen ist kein Verstoß gegen die Menschenrechte oder der Glaubensfreiheit. Ganz im Gegenteil, der Islam garantiert die Menschenrechte und die Glaubensfreiheit … . Die Tötung eines vom Islam Abgefallenen ist eine Bewahrung der Menschenrechte, denn der Abgefallene begeht ein gravierendes Verbrechen durch seinen Abfall von Allahs Religion. Allahs Religion ist das Beste für die Menschheit … . Allahs Prophet ist von Allah als Gnade für die Menschheit geschickt worden…“.
    Quelle: http://www.islamweb.net/ver2/Fatwa/ShowFatwa.php

    12. Beschneidungslegitimation von Mädchen (wobei ich persönlich die Beschneidung von minderjährigen Jungen generell als einen barbarischen Akt gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit von Menschen ansehe):
    Ist in westlichen Zivilisationen undenkbar, selbst von einigen islamischen Gelehrten untersagt:

    Entsprechung im Islam: Der Prophet des Islams erlaubt die leichte Beschneidung von Mädchen.

    -Hadith: Der Prophet sagte einer Frau, die diese (die Mädchenbeschneidung) beruflich) ausübte: „Schneide leicht, nicht viel. Diese macht das Gesicht schöner und ist bei Ehemännern beliebt.“

    Heutige Ausführung: Wird verbreitet ausgeführt in Asien und Afrika und von islamischen Vertreten nicht rigoros genug bekämpft. Nur einzelne Gelehrte verbieten diese Form der massiven Körperverletzung an kleinen weiblichen Geschöpfen. Z. B. hat die Ägyptische Regierung kürzlich die Mädchenbeschneidung gesetzlich verboten. Die dort sehr aktive Muslimbruderschaft ficht dieses Gesetz an. Sie scheint den oben zitierten Hadith wohl wörtlich zu nehmen, obwohl er zu den „schwachen“ Hadithen zählt. Da der Prophet in der islamischen Welt als ein in allem nachzuahmendes Vorbild gilt, wird auch dieses barbarische Problem nicht von heute auf morgen zu lösen sein.
    Fatwa über die Mädchenbeschneidung
    Es gibt keine einheitliche Einstellung zu diesem Thema
    Von Scheich Dr. Youssef al-Qaradawi
    (Institut für Islamfragen, dh, 30.08.2006)
    Frage: „Einige muslimische Gelehrte (arab. ‚Ulama‘) lehnen die Mädchenbeschneidung ab, während andere sie befürworten. Wie ist sie aus islamischer Sicht zu beurteilen?“
    Antwort: „Die beste Einstellung ist die moderate, die die milde/leichte Mädchenbeschneidung [bei der „nur“ ein Teil oder die ganze Klitoris und/oder ein Teil der äußeren Schamlippen entfernt werden] befürwortet. Die Überlieferung (Aussagen Muhammads, des Propheten des Islam) besagt: ‚Der Prophet (des Islam) sagte einer Frau, die diese (die Mädchenbeschneidung beruflich) ausübte: „Schneide leicht, nicht viel“ [bei der radikalen Frauenbeschneidung werden die gesamten inneren und äußeren Schamlippen und die Klitoris entfernt und die Frau bis auf eine kleine Öffnung zugenäht]. Diese (die leichte Bescheidung) macht das Gesicht (einer Frau) schöner und ist bei Ehemännern beliebt‘.
    In den islamischen Ländern werden zu diesem Thema unterschiedliche Auffassungen vertreten. In einigen Ländern ist sie gesetzlich verboten, wird dennoch in Teilen der Bevölkerung praktiziert. Viele Muslime lehnen sie als unislamische Sitte ab. Andere berufen sich auf die Überlieferung, in der Muhammad die „leichte“ Form der Beschneidung empfohlen haben soll (s.o.).“
    Quelle: http://www.alkhaleej.ae/articles/show_article.cfm

    13. Ausgrenzungslegitimation Andersgläubiger:
    Menschen grenzen gern Andere aus, bleiben gern für und unter sich. Fremde sind ihnen suspekt. Gilt nicht nur für den Islam. Unterschied: Die islamische Ausgrenzung ist göttliches Gebot. .

    Entsprechungen im Islam: Gläubige Muslime sollen sich keine Freundschaft zu den Ungläubigen, nicht einmal zu den Schriftbesitzern wie Juden und Christen aufnehmen.

    Beispielbelegverse:
    -S. 4 V. 140, 145: Jenen, die sich Ungläubige zu Freunden nehmen vor den Gläubigen. Suchen sie etwa Ehre bei ihnen? Dann, wahrlich gehört alle Ehre dem Gott des Islams allein. O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen usw.
    -S. 5 V. 52. O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von Euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, der Gott des Islams weist nicht den Ungerechten den Weg.

    Heutige Ausführung: Parallelgesellschaften, die sich gegenüber der „unreinen“, „schlechteren“ Ungläubigengesellschaft abschotten mit all ihren für uns unverständlichen unseligen Traditionen, die sich u. a. in arrangierten und zwangsweise herbeigeführten Ehen ausdrücken. Das sind dann die Muslime, die sich hier aus oben genannten Versgründen von Glaubens wegen nicht integrieren wollen, ja sogar von Gottes wegen nicht integrieren dürfen. Vor diesem Hintergrund werden Parallelgesellschaften verständlich.

    Fatwa zu der Frage, ob Juden und Christen aus muslimischer Sicht als Ungläubige gelten
    Erscheinungsdatum des Rechtsgutachtens: 31.2.2002
    Vom prominenten muslimischen Geistlichen Dr. Jusuf al-Qaradawi

    (Institut für Islamfragen, dh, 07.03.2009)
    Frage: Gelten Juden und Christen im Islam als Ungläubige?
    Antwort: „Das Wort ‚ungläubig‘ beinhaltet mehrere Bedeutungen. Manchmal bedeutet es ‚Atheist‘, d. h. es wird eine Person damit bezeichnet, die weder an Allah noch an den Gerichtstag glaubt. Dies gilt nicht für Juden und Christen. Juden und Christen gelten als Ungläubige, weil sie nicht an die Botschaft [Muhammads] glauben. Jeder, der nicht an die Botschaft Muhammads glaubt, ist ungläubig.“

    Quelle: http://www.qaradawi.net/site/topics/article.asp?cu_no=2&item_no=2875&version=1&template_id=105&parent_id=16
    Fatwa zu der Frage: Wie müssen Muslime mit Christen umgehen?
    Christen haben in muslimischen Ländern nichts verloren oder eine erniedrigte Stellung
    Von Dr. Sheich Safr Bin Abdur-Rahman al- Hawali
    (Institut für Islamfragen, dh, 11.06.2007)
    Frage: Wer siegen will, soll sich Christen und andere Gottlose nicht als Freunde nehmen [dies ist ein Hinweis auf Sure 5, 51]. Wie sollen wir (Muslime) mit Christen umgehen, die sich in muslimischen Ländern befinden?
    Antwort: „Christen können in zwei Gruppen eingeordnet werden:
    1. Die erste Gruppe sind Christen, die (bestimmte) muslimische Länder nicht betreten dürfen. Es ist unnötig, die relevanten Vorschriften zu erwähnen. Diese Länder befinden sich auf der Arabischen Halbinsel. Auf der Arabischen Halbinsel dürfen sich weder Juden noch Christen befinden, d. h. in den (Ländern, die sich dort befinden) zwischen al-Busra (dem Irak) – wie einige meinen -, Jordanien und Adnan (dem Jemen). Diese (Länder) sind ein Tabu für Juden und Christen. Falls es nötig ist, dass sich ein Christ in einem dieser Länder aufhält, wird er eine dreitägige Aufenthaltserlaubnis bekommen, genau wie Umar [der dritte Nachfolger und Kalif Muhammads] es gehandhabt hat.
    2. Die Gruppe [der Christen], die sich außerhalb der Arabischen Insel befindet, kann man in drei Untergruppen aufteilen:
    Die sich im Kriegszustand mit den Muslimen befindlichen Christen, die einen Friedensvertrag [quasi Waffenstillstand] mit Muslimen geschlossen haben und daher Schutzbefohlene sind.
    Der Schutzbefohlene ist derjenige, der in al-Shaam [also Syrien, Jordanien, Libanon, Palästina und evt. Jemen und Teilen Saudi-Arabiens] oder Ägypten geboren ist [also derjenige, der in diesen Ländern seine Heimat hat] … Er muss Tribut zahlen [an Muslime] zahlen und ist erniedrigt … In muslimischen Ländern müssen diese festgesetzten Regeln eingehalten werden. Z. B.:
    – Sie [die Nichtmuslime] dürfen weder muslimische Vornamen noch Nachnamen haben.
    – Ihre Häuser dürfen nicht höher als die Häuser der Muslime sein. Ein Christ darf nicht ein dreistöckiges Haus bauen, wenn sein muslimischer Nachbar ein zweistöckiges Haus besitzt.
    – Man [ein Muslim] darf sie [die Christen] nicht grüßen [d. h., er darf nicht mit der Begrüßung beginnen, sondern muss warten, bis er von ihnen begrüßt wird].
    – Auf Wegen müssen sie [Juden und Christen] abgedrängt werden [nach Muhammads Vorschriften müssen Muslime auf Wegen so gehen, dass für Juden und Christen kaum einen Durchgang gelassen wird], weil Muslime das Vorrecht [d.h. mehr Recht auf die Benutzung von Straßen] auf Straßen haben.
    – Sie müssen Kleider tragen, die zeigen, dass sie erniedrigte Schutzbefohlene sind. Selbst ein Kind muss leicht als schutzbefohlenes Christenkind erkennbar sein. Deshalb müssen sie [die Christen] bestimmte Gürtel und Kleider tragen.
    – Man [d.h. die Muslime] darf sie [die Christen] nicht ehren, wie man einen Muslim ehrt.“
    Quelle: http://www.alhawali.com/index.cfm?method=home.SubContent&contentID=4153
    Fatwa über den Umgang mit christlichen Festen
    Muslime sollten Christen nicht zu Weihnachten beglückwünschen
    Istanbul/Türkei (Institut für Islamfragen, mk, 3.01.2007) Auf der bekannten muslimischen Homepage „bismikaallahuma.org“ wird aus aktuellem Anlass Muslimen die Weisung gegeben, wie sie über Weihnachten denken und sich dazu verhalten sollen. Christen werden von dem Verfasser als „trinitarische Polytheisten“ bezeichnet. Es folgt der Hinweis, dass derjenige, der an Weihnachten teilnimmt oder auch nur Christen zu Weihnachten gratuliert, schon mit der christlichen Theologie übereinstimmt, dass Jesus Christus Gott ist.
    Eine Fatwa von Shaikh Muhammad Ibn Salih al-Uthaimeen wird zitiert, der angefragt wird, ob man als Muslim Christen „Frohe Weihnachten“ wünschen darf oder ob es Sünde sei, wenn man das tue bzw. an christlichen Feiern teilnehme, auch wenn es nur aus Respekt für seine Freunde oder aus Scham geschehe und man nicht „Nein“ sagen könne?
    Der Scheich antwortete, dass es muslimischer Konsens sei (arab. ijma’), wie es z.B. der islamische Gelehrte Ibn al-Qayyim beschrieben habe, dass es Muslimen verboten sei, Christen „Frohe Weihnachten“ zu wünschen oder auch an christlichen Feiern teilzunehmen. Denn wer einem Christen sagt, dass er bei seinem Fest eine frohe Zeit verbringen soll, der verhält sich wie einer, der jemandem dafür gratuliert, dass er sich vor dem Kreuz niederwirft oder sogar noch Schlimmeres. Eine Gratulation zum Fest sei so schlimm, also ob man jemandem zum Alkohol trinken gratuliere würde (was im Islam verboten ist) oder zu einem Mord, zu einem Ehebruch oder ähnlichem. Der Scheich zitiert die Quelle weiter, dass jeder, der einer Person zu ihrem Ungehorsam gratuliere, dafür selbst den Zorn Gottes erfahren werde. Als Koranstellen für diese Abgrenzung werden Sure 39,7; 5,3 und 3,83 angeführt.
    Selbst wenn Christen während des Weihnachtsfestes Muslime mit „Frohe Weihnachten!“ grüßten, dürften diese den Gruß nicht erwidern. Denn es handle sich nicht um muslimische Feste, sondern um Feste, die vor Gott nicht angenehm seien. Außerdem sei es für Muslime verboten, Einladungen zu diesen Festen anzunehmen, was noch schlimmer wäre, als nur einen Weihnachtsgruß zu erwidern. Außerdem sei es für Muslime verboten, parallel konkurrierende eigene Feste zu christlichen Festen zu gestalten und sich dabei als Muslime gegenseitig Geschenke zu machen oder Essen und Süßigkeiten zu verteilen oder auch nur während des Festes von der Arbeit frei zu nehmen. Denn, so der Scheich weiter, der Prophet (Muhammad) habe gesagt: „Wer immer auch Menschen (ungläubige Nichtmuslime) imitiert, ist einer von ihnen“.
    Besagter Aussteller der Fatwa zitiert Scheich Shaykh al-Islam Ibn Taimyya, der dazu ausführte: „Wer diese (Ungläubige, d.h. z.B. Christen und Juden) bei ihren Festen imitiert, sagt damit, dass er ihren falschen Glauben und ihre Glaubenspraxis anerkennt und vermittelt ihnen die Hoffnung, dass sie einige Schwache (Muslime) abbringen können (vom Islam). Wer immer solches tut, ist ein Sünder, egal ob er es aus Freundlichkeit, Höflichkeit oder aus Scheu heraus tut, niemand vor den Kopf stoßen zu wollen…“.
    Quelle: http://www.bismikaallahuma.org/archives/2006/ruling-on-celebrating-christmas-and-congratulating-them/
    Kommentar: Diese Haltung stimmt bedenklich und könnte dann stärker Gehör finden, wenn der Einfluss islamistischer Gruppen in Europa weiter zunimmt und die Zahl der Muslime in Europa steigt. Bisher ist es eher so, dass Muslime Weihnachten meist nicht aus Schulen oder Kindergärten verbannt sehen wollen. Viele Muslime in Europa kümmeren sich außerdem heute eher wenig um solche Fatwas, die Toleranz und menschlichen Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen entgegen stehen. Für Christen gilt hier nicht die Devise „behandelt andere, wie sie euch behandeln“, sondern Jesus’ Gebot in Matthäus 7,12 „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten.“ Das hat nichts mit einer „Anerkennung“ oder „Nichtanerkennung“ eines Festes zu tun, sondern mit Menschenfreundlichkeit.

    14. Vergewaltigung als minderschweres Delikt:
    Eine Vergewaltigung ist immer eine bewusst und gewollt herbeigeführte körperliche und seelisch schwerste Erniedrigung von Frauen und Männern, die mitunter zu kaum reparablen Schäden der Seele führt bzw. führen kann. Die Vergewaltigung ist zu Recht in der westlichen Welt unter schwere Strafe gestellt. Sie wird allerdings als Foltermethode oder auch als Instrument der Geständniserpressung auch von Teilen des Polizeiapparates in einigen Ländern gezielt benutzt, nicht nur in islamischen Ländern. In der Tierwelt ist die „Vergewaltigung“ Teil des tierischen Instinkts zur Grundierung des „Alphatieres“, welches die Herde anzuführen hat. Da hat sich der Mensch im Rahmen der Evolution wohl noch nicht so ganz von tierischen Verhaltensweisen lösen können, daher wohl das „Erbsündedenken“ der jüdisch-christlichen Gedankenwelt.

    Entsprechungen im Islam: Im islamischen Recht kann eine Vergewaltigung legitim sein, z. B. wenn eine Frau nicht der islamischen Kleiderordnung folgt. Das oben zitierte Verswort, dass der Mann den Acker oder Saatboden (= Frau) betreten kann, wann immer er will, deutet auch auf die sexuelle Vormachtstellung des Mannes gegenüber der Frau hin.

    Beispielbelegvers:
    S. 24 Vers 34: … Und zwingt eure Mägde nicht zur Unzucht (indem ihr sie nicht verheiratet), wenn sie keusch zu bleiben wünschen, nur damit ihr die Güter des irdischen Lebens erlanget. Zwingt sie aber einer, dann wird der Gott des Islams gewiss allvergebend und barmherzig (zu ihnen) sein nach ihrem Zwang.

    Meine Interpretation des Satzteils „… dann wird der Gott des Islams barmherzig zu ihnen sein“:

    a) Sind damit die vergewaltigten Mägde gemeint: Dann ist es Unrecht von Gott, die erlittene Vergewaltigung als Unrecht anzusehen, da die Frau hier in jedem Fall unschuldig ist. Dann braucht der Gott des Islams nicht barmherzig zu sein. Er kann nur barmherzig sein, wenn Schuld vorhanden ist.
    b) Sind damit die Vergewaltiger gemeint: Dann ist es Unrecht des Gottes des Islams, diese Gräueltat „barmherzig“ zu ahnden, da er ja sonst auch nicht zimperlich ist mit Bestrafung von „Sünden“.

    Auf jeden Fall zeigt dieser Vers, egal wie er interpretiert wird, dass der weibliche Mensch im Koran rechtlich recht wenig zählt und eine Vergewaltigung immer zu Recht oder zu Unrecht des islamischen Gottes Barmherzigkeit erfährt und somit eine gewisse Legitimation erhält, auch wenn sich dieser Vers auf untergebende „Mägde“ oder Sklavinnen bezieht.

    Heutige Ausführung: Einige Muslime, die diese Taten auch in Europa begehen, entwickeln kein Unrechtsbewusstsein. Sie glauben, dass eine Vergewaltigung von Frauen, die nicht nach islamischen Grundsätzen leben, kein Unrecht sei. Da westliche Frauen in der Regel kein Kopftuch tragen, scheinen sie für einige Muslime als eh minderwertige Ungläubige Freiwild zu sein. Das sind halt die Auswirkungen von solchen Versen und Lehren. Eine in islamischen Gesellschaften praktizierte Zwangsehe (insbesondere darüber hinaus noch mit Minderjährigen) legalisiert die Dauervergewaltigung (einschließlich des Kindesmissbrauchs).

    Fatwa zu der Frage, ob ein Muslim mit einer Sklavin verkehren darf, auch wenn es nicht seine rechtsmäßige Frau ist
    Rechtsgutachten-Nr.: 8747 vom 20.06.2001
    Von der Webseite des Rechtsgutachtergremiums „Islamweb.de“, einer theologischen, staatlichen Institution Qatars

    (Institut für Islamfragen, dh, 04.08.2009)

    Frage: „Darf ein Muslim mit einer Sklavin verkehren, auch wenn es nicht seine rechtsmäßige Frau ist?“
    Antwort: Der Koran besagt: „Selig sind die Gläubigen, die … sich des Geschlechtsverkehrs enthalten … außer gegenüber ihren Gattinnen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen, denn dann sind sie nicht zu tadeln.“ (Sure 23, 5-6) und (Sure 70, 30)

    Der Ausdruck ‚malakatul-yamin‘ [von Rechts wegen besitzen] meint Sklaven oder Sklavinnen, die ein Sklavenbesitzer rechtmäßig besitzt. Hier [in dem o. g. Koranvers] sind Sklavinnen gemeint. Ihr Besitzer darf mit ihnen ohne Ehevertrag, ohne [die für einen Ehevertrag notwendigen] Zeugen oder eine Morgengabe verkehren. Sie gelten nicht als Ehefrauen. Wenn er mit ihnen verkehrt, werden sie ‚Sarari‘ genannt.

    In unserer Zeit gibt es kaum noch den Rechtsumstand ‚von Rechts wegen besitzen‘. Infolgedessen gibt es keine Sklavinnen oder Sklaven mehr. (Anmerkung des Autors: Also hat der Gott des Islams sich in dieser Frage geirrt, indem er die Sklaverei als Gott der letzten Siegelreligion zuließ?) Dies bedeutet jedoch nicht, dass das [koranische] Prinzip zum Besitz von Sklaven oder Sklavinnen aufgehoben wurde, d. h. es kann in Kraft treten werden, wenn die Bedingungen dafür vorhanden sind, z. B. in einem Krieg zwischen Muslimen und Ungläubigen. Denn die Frauen der kämpfenden Ungläubigen sind [für Muslime] eine Kriegsbeute nach dem Prinzip der Sklavinnen und dem Besitz ‚von Rechts wegen‘. Dieses Prinzip gilt selbst, wenn die weltlichen Gesetze es verbieten.

    Quelle. http://www.islamweb.net/ver2/fatwa/ShowFatwa.php?Option=FatwaId&lang=A&Id=8747

    15. Beleidigungslegitimation:
    Eine Beleidigung setzt einen Menschen grundsätzlich herab in seinem Menschsein, seiner Würde und seiner Person.

    Entsprechungen im Islam: Der Koran hält viele Beleidigungen für Nichtmuslime parat, z. B. Viehvergleiche, ja er setzt sie sogar noch unter die Tiere, Holzklotzvergleiche, charakterisiert die Ungläubigen als schlecht oder je nach Übersetzung als „abscheulich“. Die Gläubigen sollen die Ungläubigen verfluchen wie in einem vorzitierten Vers zum Ausdruck kam. Wenn ein Fluch legitim ist, ist es eine schwächere Beleidigung allemal.

    Beispielbelegverse:
    S. 7 V. 180. Wir haben viele der Dschinn und der Menschen erschaffen, deren Ende die Hölle sein wird! Sie haben Herzen, und sie verstehen nicht, sie haben Augen, und sie sehen nicht, sie haben Ohren, und sie hören nicht. Sie sind wie das Vieh; ja sie sind weit ärger abgeirrt. Sie sind fürwahr unbedacht.
    S. 47 V. 13. …die aber ungläubig sind, die genießen und fressen wie das Vieh, und das Feuer wird ihre Wohnstatt sein.
    S. 63 V. 5, 6, 7 Und wenn du sie (die Ungläubigen) siehst, so gefallen dir ihre Gestalten; und wenn sie sprechen, horchst du auf ihre Rede, Sie sind, als wären sie aufgerichtete Holzklötze, Sie glauben, jeder Schrei sei wider sie. Sie sind der Feind, darum hüte dich vor ihnen. Der Fluch des Gottes des Islams über sie. Wie werden sie abgewendet! Und wenn zu ihnen gesprochen wird:“ Kommt her, der Gesandte des Gottes des Islams will für euch um Verzeihung bitten“, dann wenden sie den Kopf zur Seite, und du siehst, wie sie sich in Hochmut abkehren. Es ist ihnen gleich, ob du für sie um Verzeihung bittest oder nicht für sie um Verzeihung bittest, der Gott des Islams wird ihnen (Ungläubigen) nie verzeihen. Der Gott des Islams weist dem widerspenstigen Volk nicht den Weg.
    S. 2 V. 162. Die ungläubig sind und als Ungläubige sterben, über sie sei der
    Fluch des Gottes des Islams und der Engel und der Menschen insgesamt.

    Heutiges Verhalten: Viele Jugendliche aus dem muslimischen Umfeld sprechen des Öfteren Beleidigungen aus, wenn es „schlechte, minderwertige“ Ungläubige (Kuffar) betrifft, aber auch weibliche Muslime, die auf die rigide islamische Kleiderordnung bewusst verzichten oder auch gegen Muslime einer anderen Glaubensrichtung. Manchmal gehen sie auch diejenigen gewaltsam an, die sie als minderwertig ansehen. Die Gewalthemmschwelle ist nicht hoch. Solche Dinge sind neben erlebten Gewalterlebnissen in der eigenen Familie (Frauenschlagendürfen, Kinderschlagendürfen) und der mangelnden Bestätigung durch die hiesige Gesellschaft die Ausflüsse, die Ventile einer islamischen Ausgrenzungsgrundkonditionierung, die sich durch die hier behandelten Ausgrenzungsverse, weil ursächlich, speisen. Selbstverständlich sind diese muslimischen Jugendlichen keine regelmäßigen Moscheegänger. Das ist mir bewusst. Aber die gewalttätigen Ansätze sind in der islamischen tradierten Konditionierung zu sehen. Sie werden Gewalt in der Familie erleben. Sie haben noch nicht erkannt, dass Gewalt im Grunde Totalschwäche bedeutet. Die Jungen haben keine Argumente mehr. Die Justiz setzt leider keine ausreichenden Grenzen, so dass sie in ihrem Tun bestärkt werden. Bewährung ist in deren Denken eine Art Freispruch. Dass sie damit dem Ansehen des Islams immens schaden, nehmen sie nicht wahr. Leider werden diese Ursachen dieser Taten nicht mit den Versen des Korans, dem dort geführten Feindbild in Zusammenhang gebracht. Auch sachliche Islamkritik wird neuerdings von islamischen Vertretern und Politikern wie Herrn Mazyek sinngemäß als „Geschwür“ bezeichnet. Wenn der eigene Gott Ungläubige und Schriftbesitzer als Menschen 3. Klasse beleidigt, warum sollen einige seiner Gläubigen dies nicht tun? Und diese geistige Denkweise verbunden mit erlebter Gewalt in der Familie, fehlender Grenzziehung durch die hiesige Justiz sowie Ausgrenzung infolge mangelnder Bildung insbesondere von muslimischen männlichen Jugendlichen können dann die Gewalthemmschwelle mächtig drücken und in solchen Taten ihr Ventil finden. Jede Ursache hat eine Wirkung.

    16. Raub- und Sachbeschädigungslegitimation:
    Raub ist nichts anderes als ein mit Gewalt durchgeführter Diebstahl, der hier in Deutschland mit einer Mindeststrafe von 1 Jahr bedroht ist, im minderschweren Fall mit mindestens 6 Monaten Freiheitsstrafe.

    Entsprechungen im Islam: Wenn der Gott des Islam seinen Gläubigen Beute gibt, legitimiert er damit auch gewaltsame Raubzüge. Eine vollständige Sure mit dem Titel „Die Beute“ hat der Gott des Islams seinem Propheten wie vieles andere zu seinem Vorteil geschenkt. Suren, die den Titel „Hoffnung“, „Liebe“, „Arbeit“ oder „Vertrauen“ tragen, finden wir in dieser Schrift vergebens.

    Beispielbelegverse:
    S. 8 V. 2. Sie befragen dich über die Beute. Sprich: „ die Beute gehört dem Gott des Islams und dem Gesandten.“
    S. 48 V. 19, 20, 21. Der Gott des Islams war wohl zufrieden mit den Gläubigen, da sie dir Treue gelobten unter dem Baum (bei Hudaibiya), und Er wusste, was in ihren Herzen war, dann senkte ER die Ruhe auf sie und belohnte sie mit einem Sieg (bei Chaibar), der nahe zur Hand war. Und viel Beute, die sie machen sollen. Und der Gott des Islams ist allmächtig, allweise. Der Gott des Islams hat euch viel Beute verheißen, die ihr machen sollt, und einstweilen hat Er euch diese gegeben und hat die Hände der Menschen von euch abgehalten (bei Hudaibuya), dass es ein Zeichen für die Gläubigen sei und dass Er euch leite auf den geraden Weg.
    S. 59 V. 3. + 6. Er ist es, Der diejenigen von dem Volk der Schrift, die ungläubig waren, austrieb aus ihren Heimstätten bei dem ersten Heerbann. Ihr glaubet nicht, dass sie hinausziehen würden, und sie dachten, dass ihre Burgen sie beschützen würden gegen den Gott des Islams. Doch Er kam über sie, von wo sie es nicht erwarteten, und warf Schrecken in ihre Herzen, so dass sie ihre Häuser zerstörten mit ihren eigenen Händen und den Händen der Gläubigen.. Was ihr umgehauen habt an Palmen oder auf ihren Wurzeln stehen ließet, es geschah mit der Erlaubnis des Gottes des Islams und damit Er die Übertreter in Schmach stürze. Und was der Gott des Islams Seinem Gesandten als Beute von ihnen gegeben hat, ihr habt weder Ross noch Kamel dazu angespornt, aber der Gott des Islams gibt Seinem Gesandten Gewalt über wen Er will; und der Gott des Islams vermag alle Dinge zu tun. Was der Gott des Islams Seinem Gesandten als Beute von den Bewohnern der Städte gegeben hat, das ist für den Gott des Islams und für den Gesandten und für die nahen Verwandten und die Waisen und die Armen und den Wanderer… Und was euch der Gesandte gibt, nehmt es; und was er euch untersagt, enthaltet euch dessen. Und fürchtet den Gott des Islams; wahrlich, Er ist streng im Strafen.

    Heutige Entsprechung: Kirchenabbrennen in islamischen Ländern, die nach einstimmigen Fatwen nicht wieder aufgebaut werden dürfen (auch das ist Raub religiöser Güter zur Verhinderung der nichtmuslimischen Religionsausübung, Sachbeschädigung allemal), christliche Läden plündern im Irak und andere Geschehnisse, nachzulesen bei diversen Menschenrechtsorganisationen sprechen insgesamt eine sehr brutale Sprache. Dazu brauche ich keine weiteren Ausführungen zu machen. Der Islam hat durch göttliche Eingebungen halt noch heute zur Gewalt ein anderes Verhältnis als die jüdisch-christliche abendländische durch Aufklärung geprägte Zivilisation angesichts der offensichtlichen Verfolgung und Ungleichstellung Andersgläubiger aufgrund der hier behandelten Koranverse sowie der gewaltsamen Behandlung der eigenen Gläubigen (Zwangsehen und die damit verbundenen durch diese Art der Eheschließung legitimierten Vergewaltigungen).

    Fatwa zu der Frage, ob die Schließung oder der Abriss einer Kirche in einem muslimischen Land als Unrecht gewertet werden darf
    Rechtsgutachten aus: Rechtsgutachtensammlung von Ibn Taymiyya (arab. majmu’a al-fatawa Ibn Taymiyya), Band 28/ 547-645
    Von dem Rechtsgutachter Taqi ud-Din Ahmad bin Taymiyyaa, einem der einflussreichsten Schriftgelehrten des sunnitischen Islam
    Frage: „Darf die Schließung oder der Abriss einer Kirche in einem muslimischen Land als Unrecht bezeichnet werden?“
    Antwort: „Ihre Behauptung [die Behauptung der ägyptischen Christen], dass sie von den Muslimen auf ungerechte Weise behandelt wurden, weil diese [die Muslime] ihre Kirchen geschlossen haben, ist eine Lüge, die dem Konsens der Muslime widerspricht. Die Schriftgelehrten der vier Rechtsschulen [des sunnitischen Islam] Abu Hanifa, Malik, ash-Shafi’i, Ahmad ibn Hanbal und die anderen Führer [der Muslime] … und die Weggefährten [Muhammads] vorher und ihre Nachfolger, alle diese sind sich darüber einig: Falls der [muslimische] Machthaber Kirchen in dem [von Muslimen] beherrschten Land abreißt wie in Ägypten, fast überall im Irak, in Syrien, etc., kann dies nicht als ungerecht angesehen werden. Hier spielt es keine Rolle, ob seine Tat eine rein individuelle Entscheidung oder der Vollzug von Empfehlungen anderer ist. Diesem Machthaber muss dabei [beim Abriss der  Kirchen] gehorcht und geholfen werden von jedem, der dies für richtig hält.“
    Quelle: http://www.coptichistory.org/new_page_2692.ht

    17. Kriegsverbrechenlegitimation:
    Kriegsverbrechen sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die heute vor globale Menschenrechtsgerichtshöfe gehören.

    Entsprechung im Islam:
    Im nachfolgenden Vers wird göttlich rechtfertigender Bezug genommen auf den Mord an ca. 600 jüdischen männlichen Kriegsgefangenen eines jüdischen Stammes, den der Prophet als Sprachrohr seines Gottes religiös gerechtfertigt hatte. Die Witwen und Kinder wurden unter Muslimen als Sklaven verteilt oder verkauft.

    Belegverse:
    – S. 85 V. 1 ff. Im Namen des Gottes des Gnädigen, des Barmherzigen, beim Himmel mit den Burgen, und beim verheißenen Tag, und beim Zeugen und beim Bezeugten, vernichtet sind die Leute des Grabens, des Feuers voll von Brennstoff, wie sie daran saßen und bezeugten, was sie den Gläubigen antaten. Und sie hassten sie aus keinem anderen Grund, als weil sie an den Gott des Islams glaubten, den Allmächtigen und der Erde ist …
    – S. 47, V. 36 ff. So ermattet nicht, damit ihr nicht nach Frieden rufen müsst, denn ihr sollt obsiegen. Der Gott des Islams ist mit euch, und er wird euch eure Taten nicht schmälern. Das Leben in dieser Welt ist nur ein Spiel und ein Scherz, und wenn ihr gläubig seid und euch vor Übel hütet, so wird Er euch euren Lohn geben und wird nicht euer Gut von euch verlangen. (2. Mal zitiert)
    S. 4 V. 96. Die unter den Gläubigen, die stillsitzen (evtl. beten? Anm. des
    Autors) – ausgenommen die Gebrechlichen -, und die welche für die
    Religion = Sache des Gottes des Islam ihr Gut und Blut einsetzen im Streit,
    sie sind nicht gleich. Der Gott des Islam hat die mit ihrem Gut und Blut
    Streitenden im Range erhöht über die Stillsitzenden. Einem jeden aber hat
    der Gott des Islam Gutes verheißen; doch die Gottesstreiter hat Er vor den
    Stillsitzenden ausgezeichnet durch einen großen Lohn.
    S. 61 V. 5, 12. Der Gott des Islam liebt diejenigen, die für Seine Sache kämpfen, (in Schlachtordnung) gereiht, als wären sie ein mit Blei gelöteter fest gefügter Bau. Ihr sollt an den Gott des Islam glauben und an Seinen Gesandten; du sollst streiten mit Gut und Blut für die Sache des Gottes des Islam. Das ist besser für euch. Wenn ihr es nur wüsstet.

  2. Zur Ergänzung noch einige Links:
    Der Hass auf das Christentum ist auf dem Vormarsch, aber immer schon vorhanden. Nachdem die Türkei Nordzypern besetzt hatte im Jahre 1974 (ein völlig vergessener Konflikt) begann die Zerstörung und/oder die Zweckentfremdung bzw. das witterungsbedingte Zerstörungswerk von 520 Kirchen dort. Aber niemand kümmerte es. Erdogan war damals nicht am Ruder, aber schon damals Hass auf christliche Symbole vorhanden. Und die Anschlagsbegehrlichkeit auf Rom – also dem Vatikan – wird ja von den IS-Kämpfern nicht schamhaft verschwiegen, sondern offen ausgesprochen. Aber Papst Franziskus scheint das nicht ernst zu nehmen und fördert den freien Gefährderverkehr nach Europa, leider. Vielleicht gelten die nächsten Anschläge direkt den Kirchen Roms einschließlich dem Vatikan.

    https://katholisches.info/2015/02/16/wir-sind-suedlich-von-rom-islamischer-staat-ermordet-21-kopten/

    https://katholisches.info/2014/07/05/islamische-staat-wird-rom-erobern-und-weltherrschaft-erringen/

    https://koptisch.wordpress.com/2010/04/19/520-kirchen-in-nordzypern-geplundert-entweiht-und-zerstort/

    https://www.tag24.de/nachrichten/sachsen-kirchen-zerstoerung-einbruch-vandalismus-brandstiftung-hass-motiv-chemnitz-bad-lausick-561429

  3. Berichtigung: Drittletzter Satz: Dieses Gleichnis Jesu sollte allen Religiösen, die sich für besser halten als alle anderen, täglich vor Augen geführt werden.

  4. Die Frage ist m. E. die: Sind nicht die Muslime die besten Muslime, die ihrem Propheten der Medinazeit 1 zu 1 nachfolgen, als dieser sich in militärischer Stärke befindlich, laut Koran „Terror in die Herzen der Ungläubigen“ tragend, die arabische Halbinsel gewaltsam als Feldherr nahm und sogar soweit ging, jüdische Kriegsgefangene im Grabenkrieg abzuschlachten oder abschlachten ließ, und so einen ganzen Stamm ausrottete?

    Der radikale Islamismus ist eine Ausgestaltungsmöglichkeit des heiligen Buches des Islams unter anderen, allerdings eben eine aus der Sicht Mohammeds und Allahs eine legitime. Wer Mohammed als besten Muslim ansieht, dem jeder Muslim nachzueifern hat, so wie Christen JESUS CHRISTUS, dann haben wir eben den IS oder Saudi Arabien. Saudi Arabien hat ja im Unterschied zum IS lediglich diese Kampfhandlungen in seinem Land beendet und kann jetzt das scharianische Recht gegen die paar Abweichler bequem und wegen seines Öls völlig von den Geschäftspartnern akzeptiert anwenden ohne dass es einen großen Aufschrei gäbe. Moral und Politik sind wohl kaum verwandte Wertgrößen.
    https://www.amnesty.de/jahresbericht/2018/saudi-arabien
    https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex/laenderprofile/2018/saudi-arabien

    Während im Islam – und das darf nicht vergessen werden – die Konversion von allen anderen Religionen zum Islam gern gesehen wird, wird die umgekehrte Konversion – etwa vom Islam zu einer anderen Relgion (Apostasie) nicht nur ungern gesehen, sondern in einigen islamischen Staaten sogar mit dem Tod bedroht bis hin zu Gefängnisaufenthalten und direkter Verfolgung der Apostaten.

    Arabien ist somit beispielhaft zu sehen und mit dem IS, der dabei war, einen islamischen Staat zu errichten direkt zu vergleichen. Der IS stand nur am Anfang der Entwicklung, Arabien ist bereits am Ende und hat den Islam ausgrenzend in seinem Land (Mohammed hat da IS-mäßig ganze Arbeit geleistet) voll integriert und etabliert.

    Der Artikel spricht von korrekterweise von „Kreuzzüglern“. Diese muslimischen Historienfälscher sehen den Angriff der „Kreuzzüge“ damals als Hass auf den Islam, sehen nicht, dass sie letztlich erst nach einigen hundert Jahren Besatzung durch die Muslime als Befreiungsreaktionen waren, diese Besatzung des Islams aufzuheben. Die Besatzung des heiligen Landes war originär rechtswidrig zwar nicht in den Augen des Islams, weil dieser ja über die Welt herrschen soll und dabei lediglich auf Allahs Wort hört, aber in den Augen der nichtmuslimischen Restmenschheit. Das alles hier ist bekannt und muss nicht weiter ausgeführt werden.

    Wie antwortet die Kirche darauf? Wie antwortet der Papst auf die Migration von Muslimen in christliche Stammländer? Wie antworten die Globalisten auf diese tödliche Herausforderung? Löschen sie die Brände oder gießen Sie durch ihre politischen Ansichten eher terroristisches Benzin in die Länder Europas? Die Antwort auf die letzte Frage wird am 10./11.12.2018 in Marrakesch sogar schriftlich besiegelt und damit zum Völkerrecht erhoben, zum soft law, welches sich auf Dauer in das Recht insbesondere des gesetzesaffinen Musterschülers Deutschlands eingraben wird.

    Nun, Ungarn, Polen oder andere osteuropäische Länder, die die muslimische Einwanderung wohl auch aus leidvoller Erfahrung verhindern konnten, brauchen sich über diese Problematik keinerlei Gedanken zu machen. Warum wohl? Während Frankreich und andere westeuropäische Länder, die islamische Parallel- oder besser Gegengesellschaften unkontrolliert in sich wirken lassen (müssen), erhöht die Einwanderung von muslimischen jungen Männern im wehrfähigen Alter in Gesellschaften zunehmender Senilität die Chance des Islams über diese Länder auf Dauer eine art „feindliche Übernahme“ ohne großes Blutvergießen zu inszenieren, zu herrschen, weil unsere politischen und leider auch kirchlichen Führungskräfte noch immer die Agenda des seit 1400 Jahren agierenden Islams nicht verstanden haben.

    Der Islam fährt ja mehrgleisig. a) Bevölkerungsdschihad durch islamische Gesetze wie Kinderehe, Zwangsehe, Polygamie (alles Gründe, die die Überbevölkerung befördern), b) Terrorismus = Mohammedislam 1 zu 1 umgesetzt und Schrecken in die Herzen der Ungläubigen wirft. Der Humus für die Terroristen ist der Islam selbst, ist die islamische Lebensweise, ist die friedfertige Masse der Muslime, die jedoch letztlich auch im Islamglaubensgerüst die Minderwertigkeit aller Nichtmuslime – jedoch ohne diesen direkt schaden zu sollen – eingeprägt bekommen allein schon durch die Aussage, dass sie Höllenanwärter seien, keine Freundschaften mit ihnen schließen sollen, an keinem Grab beten sollen, in dem ein Nichtmuslim liegt (also elitäres Ausgrenzungsdenken über den Tod hinaus) und damit entmenschlicht werden.

    Aus diesem Ausgrenzungs-Humus heraus bildet sich hier und da folgerichtig das Krebsgeschwür der islamischen Metastasen-Radikalität, welche dann wiederum in den Humus der islamischen Gesellschaften eindringen kann. Sie befruchten sich gegenseitig. Die friedliche muslimische Gesellschaft, die den Humus bildet, wird dann von den Radikalen geimpft und auf Radikalität gebürstet und so wird dann ein Gruppenzwang der Radikalität aufgebaut, unmerklich und peu à peu, in dem dann die Ausgrenzung fröhliche Urstände feiern darf und indem sich die konservativ-orthodoxe Richtung des Islams durchsetzen wird. Die bekannten Umfragen unter Muslimen, welchen Gesetzen sie gehorchen werden, sprechen Bände.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/migrationsforscher-koopmans-haelt-multikulti-fuer-fatal-14202950.html

    https://www.huffingtonpost.de/daniel-pirker/sind-die-regeln-des-islam_b_4415637.html

    Meine persönliche Meinung ist, dass jede Vergewaltigung, jede Gruppenvergewaltigung, jeder Mord und jede Gewalttat von Muslimen begangen im Grunde schon ein Terrorakt ist, weil sie meinen, dass Frauen, die kein Kopftuch tragen und Männer, die dem Islam nicht angehören diese vom Koran ausgewiesene Minderwertigkeit in sich tragen und damit für die kriminellen Muslime Freiwild sind und damit zumindest die Hemmschwelle geringer ist, gegen sie in krimineller Weise zu handeln, leider sogar mit einer gewissen Legitimation aus ihrer Religion heraus. Denn es fällt schon auf, dass Frauen mit Kopftuch nicht Opfer werden. Hier ist noch die große Auswahl von Frauen, die kein Kopftuch tragen, sehr groß und somit in ihrem Erscheinungsbild den koranischen Chip der Minderwertigkeit von ungläubigen Frauen, die ohnehin nicht viel wert sind, aktivieren. Wenn sie vergewaltigen, dann nichtmuslimische Frauen. Und sie wissen genau: Vergewaltigen sie eine muslimische Frau, haben sie gleich den ganzen Clan an der Backe, und zwar völlig zu Recht.

    Gleich vorweg: In islamischen Ländern bewahrt das Kopftuch nicht vor Vergewaltigung, hier noch schon. Aber dort kann dann ja die Vergewaltigte geheiratet werden.

    Ich glaube nicht, dass nur die Radikalen zu beachten sind, sondern auch im Grunde die islamische Gesellschaft, die die Welt wie der Koran ihnen vorgibt, in die beste Gesellschaft der Rechtgläubigen (Muslime) und die Gesellschaft der schlechtesten Geschöpfe, der Juden und Christen, wie der Koran sagt, und aller anderen Kuffar einteilt und damit allen anderen Menschen die im AT allen Menschen geschenkte Menschenwürde nimmt.

    Es ist die Aufgabe jeglicher Gesellschaft, jeglicher Kirchen und Gemeinschaften, diesen Chip des Islams mit geistigen Mitteln zu bekämpfen. Dazu braucht es ehrliche Dialoge, ehrliche Ansagen der Politik und ehrliche Ansagen jedes Menschen. Wer mit diesem Chip im Kopf der Zugehörigkeit einer elitären Gesellschaft in der Gegend herumläuft, ist letztlich Gefährder.

    Kein Mensch darf und kann sich besser wähnen als der andere. Wer das tut, disqualifiziert sich selbst und befindet sich selbst in „schlechter Gesellschaft“.
    Ich erinnere da an das Gleichnis Jesu vom Zöllner und Pharisäer. Dieses Gleichnis beinhaltet geistigen Sprengstoff. Und wenn wir aus dem seinerzeitigen Pharisäer einen heutigen muslimischen Rechtgläubigen machen, gibt dieses Gleichnis Jesu einen immerwährenden und ewigen Sinn. Denn Gott würfelt nicht. Es ist aktueller denn je:

    9 Einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, erzählte Jesus dieses Gleichnis:
    10 Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
    11 Der Pharisäer stellte sich hin und sprach bei sich dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort.
    12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.
    13 Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wollte nicht einmal seine Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
    14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt nach Hause hinab, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

    Dieses Gleichnis Jesu sollten alle Relgiösen, die sich für besser halten täglich vor Augen führen. Das gilt nicht nur für Muslime. M. E. eines der besten Gleichnisse Jesu!

    • „Dieses Gleichnis Jesu sollten alle Relgiösen, die sich für besser halten täglich vor Augen führen. Das gilt nicht nur für Muslime. M. E. eines der besten Gleichnisse Jesu!“ – SoSo, Jesus, als Gott selbst, hat also auch hier und da schon mal geschwächelt? :))))

      Aber mal im Ernst. Das ganz große Problem mit dem Islam ist ja, dass er kein Lehramt kennt. Wie das beim Katholischen Glauben der Fall ist.
      So bildet sich im Laufe der Zeit, wie bei den Protestanten auch, ein Gemisch von allerlei Aussagen die alle irgendwie genutzt und benutzt werden um an das jeweilige Ziel zu kommen.
      Spricht man nun Vertreter dieser Glaubensrichtungen an, erfährt man meist Ausagen wie, das kommt aber von dieser oder jener Fraktion, bei uns ist das nicht so. Bei den Muslimen erfahre ich sehr oft sogar einen wütenden Hass auf andere Muslime, (nur) weil sie eben einer anderen Gemeinschaft angehören. Dabei spielt es keine Rolle ob man mit einem Sunniten spricht, mit einem Schiiten usw. Politisch kann man die religiösen Mehrheitsverhältnisse ja ganz gut erkennen. Bsw im Konflikt Iran mit Saudi-Arabien. Und ob der Koran all das hergibt, was wir den Islamisten so vorhalten? Ich möchte das bezweifeln. Obwohl ich auch erkenne, dass der Koran in der richtigen zeitlichen Abfolge zunehmend radikalisiert wird. Dabei kann nicht bewiesen werden, ob Mohamed wirklich von einem suchenden Christen zu einem Massenmörder aus Überzeugung wurde, oder ob das nicht jahrhunderte nach seinem Tod durch entsprechende Kräfte so beschrieben wurde, um dem Islam zur politischen Macht zu verhelfen!?
      Was man aber wohl sagen muß ist, dass Mohamed schon zu unterscheiden wußte zwischen den Anhängern der Buchreligionen, die ja alle an einen Gott glaubten und den Götzendienern, die einer unüberschauberen Anzahl von Götzen dienten. Diese aber waren es, die dem EinGottgläubigen Mohamed widersprachen, ihn beleidigten, heute würde man sagen, die ihn mobbten. Zu Geld und damit zu Macht gekommen, „kaufte“ er sich die Arme von ihm abhängiger Händler und Geschäftspartner und zog gegen die Ungläubigen, also die Götzendiener. Er zog nicht aus gegen Christen oder Juden.
      Was sich damals alles so abspielte aus religiösen Gründen oder aus rein machtpolitischen Gründen, das dürfte mehr als schwer sein, das genau herauszuarbeiten.
      Wie war das über viele Jahrhunderte denn im christlichen Machtbreich?
      Ich muß aber immer wieder feststellen,dass es viele Muslime gibt die sich wirklich fromm und Gottesfürchtig zeigen. Die die Gebote halten und ausführen.Die auch als die 5 Säulen des Glaubens bezeichnet werden:die da sind:
      Schahāda (islamisches Glaubensbekenntnis)
      Salāt (Pflichtgebet)
      Zakāt (Almosengabe)
      Saum (Fasten im Ramadan)
      Haddsch(Pilgerfahrt nach Mekka)

      Wobei es auch so ist, dass schon das „Glaubensbekenntnis“ nicht auf den Koran zurückgeführt werden kann.
      Auch „das Kopftuch“ ist nicht mit dem Koran begründbar.
      Dafür aber gibt es tausende von Geschichten (Hadite) die von Lebenserfahrungen berichten im Zusammenhang mit dem islamischen Glauben.
      Auch das Sortieren dieser vielen tausend Geschichten in Geschichten die verpflichtend sind für den Glauben oder auch nicht, ist nach einem nicht erkennbaren Muster abgelaufen.
      Viele Türken beklagen ja, dass sie ein freies Volk im Glauben waren und ihre Frauen keinen Kopftuchzwang kannten, bis sie dann von den Arabern „versklavt“ /fremdbestimmt wurden.
      Die Geschichte um das Kopftuch wird heute selbst von islamischen Theologen so dargestellt, dass Mohamed aus einem bestimmten Grund einer Frau einen Rat gegeben hat. Diese Situation ist aber nicht geeignet sie pauschal über alle Frauen (im Islam) zu vollstrecken und schon überhaupt nicht geeignet, sie so zu kennzeichnen und zu unterteilen in würdige (weil kopftuchtragende) ehrbare Frauen und in (weil nicht kopftuchtragend)“Schlampen“.
      Auch wird das Freiwild, jedenfalls hier in Deutschland, nicht festgemacht an Islam oder minderwertige Schriftgläubige.
      Man richtet seinen Augenmerk überhaupt auf Frauen die nicht zur eigenen (politischen) Kultur oder zur eigenen religiösen Gruppe gehören.
      Mir sind Fälle bekannt, da wird dem männlichen Nachwuchs gesagt, sie sollen diese oder jene Mädchen benutzen für ihre aufkommenden Geschlechtstriebe. Und diese Mädchen gehören dann zu einer kurdischen Gemeinschaft. Anders herum werden deren Söhne angehalten die eigenen Mädchen zu verschonen und türkische Mädchen zu benutzen, damit deren Familien verunehrt werden und man sie so besser beschimpfen kann.
      Es geschehen hier im Deutschland dieser Tage Dinge, bei deren Kenntnisnahme sich einem die Haare sträuben.
      Es ist kaum zu verstehen wie primitiv und gemein da vorgegangen und gehandelt wird.
      Es gibt aber auch Erlebnisse zum Schmunzeln: So verabschiedete sich ein Imam nach längerem Gespräch von mir mit den Worten: Im Grunde sind wir uns ja einig, wir glauben alle an den gleichen Gott. Das Einzige was uns trennt ist Jesus!
      Wie recht der gute Mann doch hatte.

      Ist der Islam nicht in etwa so wie der Arianismus?

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