Bischof Athanasius Schneider: Unkontrollierte Migration als Risiko für das christliche Europa

Pieter Bruegel der Ältere - Turmbau zu Babel (Wikimedia Commons/gemeinfrei)

Bischof Athanasius Schneider hat in einem Gespräch mit der italienischen Tageszeitung „Il Giornale“ vor den Risiken gewarnt, die für das Christentum und die Kulturen Europas durch unkontrollierte Migration entstehen würden.

Schneider zufolge werde unkontrollierte Migration von den politisch verantwortlichen Akteuren auch mit der Absicht gefördert, die christliche Identität Europas aufzulösen. Die Kirche und das Konzept der Nächstenliebe würden zur moralischen Legitimation solcher Bestrebungen missbraucht. Die historische, kulturelle und christliche Identität Europas müsse dagegen verteidigt werden.

Hintergrund und Bewertung

Die evangelischen Theologen Richard Schröder und Eva Quistorp haben in ihrem aktuellen Buch „Weltoffenes Deutschland? Zehn Thesen, die unser Land verändern“ ebenfalls die negativen Auswirkungen unkontrollierter Migration auf das Gemeinwohl und den Zusammenhalt der betroffenen Gemeinwesen angesprochen eine Gestaltung von Migration nach den Erfordernissen des Gemeinwohls analog zu den Forderungen der katholischen Soziallehre vorgeschlagen.

Papst Franziskus hatte zuvor die materialistische Ideologie, welche die Auflösung von Bindungen und die Trennung von Völkern und Kulturen von ihren religiösen Wurzeln anstrebe und den Menschen nur als Konsumenten und Humankapital betrachte, deutlich kritisiert.

Robert Kardinal Sarah zufolge fände gegenwärtig ein von einigen westlichen Regierungen, internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen getragener weltweiter Versuch statt, auf der Grundlage globalisischer Ideologie traditionelle Bindungen im Rahmen eines „ideologischen Kolonialismus“ aufzulösen. Dies habe negative Auswirkungen auf christliche Kultur und das Gemeinwohl der betroffenen Gesellschaften.

Die Akteure, die diese Entwicklung vorantreiben, hatte der Politikwissenschaftler Samuel P. Huntington nach dem Veranstaltungsort des Weltwirtschaftsforums in der Schweiz als „Davos-Menschen“ bezeichnet. Huntington betonte dabei, dass diese Akteure nicht im Rahmen zentraler Führung agieren würden, sondern auf Grundlage der von ihnen geteilten Ideologien und gemeinsamer Interessen handelten.

  • Laut Huntington würden die Angehörigen der kulturell in sich relativ homogenen Gruppe, aus der sich die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Eliten westlicher Gesellschaften zunehmend rekrutierten, traditionelle Bindungen als irrationale Hemmnisse wirtschaftlicher Effizienz und gesellschaftlichen Fortschritts betrachten und die Schwächung dieser Bindungen unter anderem durch offenen Grenzen und Migration anstreben. Das Gemeinwohl konkreter Gemeinwesen würde im Denken dieser Gruppe keine relevante Größe darstellen.
  • Die Soziologen Celine Teney und Marc Helbling hatten dieses Milieu untersucht und betont, dass es weltanschaulich gleichermaßen von neoliberalen als auch von progressiven politischen Ideologien geprägt sei und aus der Kombination entsprechender Motive heraus für offene Grenzen eintrete.
  • Die für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ tätigen Wirtschaftsjournalisten Georg Meck und Bettina Weiguny hatten in ihrem Buch mit dem Titel „Der Elitenreport“ beschrieben, wie sich neoliberale ökonomische Ideologie in diesem Milieu mit progressiven gesellschaftspolitischen Ideologien verbinde.

Der Wirtschaftswissenschaftler Malcolm Schauf beobachtete eine mit diesem Denken einhergehende Ablehnung christlicher Weltanschauung bzw. des in der katholischen Soziallehre verankerten des Solidaritätsprinzips:

Ein Gefühl der gesellschaftlichen Verantwortung für das Land ist bei heutigen Konzernlenkern nicht weit verbreitet. Die sind international orientiert. Mir sagte neulich noch ein Vorstandschef, für ihn sei das ohnehin nicht so wichtig, was hier gesellschaftlich passiert. Wenn es schlecht läuft, zieht er privat eben weg.

Der Politikwissenschaftler Patrick Deneen hatte in diesem Zusammenhang das Zusammenwirken von Politikern, Nichtregierungsorganisationen und Konzernen auf der Grundlage geteilter Ideologie beschrieben. Das gemeinsame Interesse dieser Akteure sei es, materialistische Lebensstile zu fördern und traditionelle Bindungen zu schwächen.

Dieses Zusammenwirken war zuletzt bei Kampagnen in mehreren europäischen Staaten zu beobachten, in denen diejenigen Akteure, die für offene Grenzen eintreten, sich gleichzeitig für die Abschaffung von Gesetzen zum Schutz ungeborenen Lebens einsetzten und auch den Gesetze zum besonderen Schutz der traditionellen Ehe und Familie bekämpften. (ts)

6 Kommentare

  1. In diesem Zusammenhang sollte auch folgender Link Beachtung finden:
    http://smopo.ch/eu-will-bis-zu-300-millionen-afrikanische-fluechtlinge-holen/
    http://unser-mitteleuropa.com/2018/04/29/ungarn-wird-ein-veto-bei-eu-afrika-pakt-einlegen/

    Mich bzw. uns wird es wohl bis 2068 kaum betreffen. Aber der Plan scheint klar: Islamisierung und Schwächung der identitären europäischen und damit auch christlichen Kultur und ein jeder spezifisch nationalen Kultur der EU-Länder.
    Ungarn scheint noch über klaren Verstand zu verfügen. Oder sind die Quellen nicht ernst zu nehmen?

    • Also auch die Mainstreammedien bestätigen in kurzen Artikeln, dass es diese Erklärung 2018 gibt. https://www.zeit.de/news/2018-05/02/deutschland-ungarn-will-europaeisch-afrikanische-erklaerung-zu-migration-nicht-ratifizieren-02192602#
      Nur den Inhalt sollen die Leser wohl nicht irritieren, sondern Ungarn soll wieder einmal als Quertreiber hingestellt werden.

      Wenn diese Erklärung rechtsverbindlich sein soll, ist im Grunde doch alles nur Theater gewesen:
      Unionsstreit, Familienzusammenführung, Ankerzentren, Transitzentren, Rückführungsgefasel und Islamisierungsignorierung und die sonstigen Querelen dieser Merkelschen Politik. Es war offensichtlich die Kanzlerin, die dem Inhalt dieser Erklärung (die offensichtlich bereits 2015 in Vorbereitung war, durch ihre Politik im vorauseilenden Gehorsam gegenüber den Plänen der EU Leben eingehaucht hat. Mich stört die Lügerei, die Vertuschung und die Verheimlichung dieser Erklärung. Der Missbrauch des Asylrechts war somit nichts anderes als die Erfüllung des Plansolls.

      Und wir dürfen dann auch noch weiter spinnen: Die 68er-Kulturzerstörungsideologie, die die Zerstörung der Familie, des Christentums, die übertriebene Emanzipation der Frau mithilfe der Wirtschaft, die dringend Arbeitskräfte suchte, die Abtreibungsgeschäftemacherei (Planethood) und Co.zum Ziel hat, dürfen wir dann als von langer Hand geplant ansehen, um aus Europa ein Eurafrika zu machen. Identität eines jeden europäischen Volkes steht den Eliten offenbar im Weg, eine beliebige leicht lenkbare Menschenmasse, die leichter zu manipulieren ist, weil sie wurzellos geworden ist, scheint das Ziel von Wirtschafts- und Finanzeliten zu sein. Wem nützt ein schwaches Eruopa denn sonst?

      Wenn im gleichen Zeitraum die USA über Militärstützpunkte, verteilt über die ganze Welt verfügt, sollte es doch klar werden, wem das alles nützt?
      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Milit%C3%A4rbasen_der_Vereinigten_Staaten_im_Ausland
      https://www.gegenfrage.com/95-aller-auslandsstuetzpunkte-der-welt-gehoeren-den-usa/

      Es ist schon interessant, sich Gedanken zu machen, in welcher Welt wir leben. Leider scheint der Papst genau in dieser speziellen Frage der Armutsmigration, nicht in den anderen, zu versagen.

      Schon 2015 wurden solche Nachrichten aus dem inneren Kreis der EU-Eliten verbreitet. Man hat sie offensichtlich nicht ernst genommen. Auch hier wurde wieder der wirtschaftliche Faktor als Grund angegeben. Kultur, Religionskultur keine Rolle. Als ob Europa nicht selbst genügend Arbeitslose hätte, auch Jugendliche, auch in den südlichen EU-Ländern.
      https://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/EU-Kommissar-Brauchen-70-Millionen-Migranten-in-naechsten-20-Jahren-1000944933

      Waren Geheimpläne aus Brüssel schon 2011 unterwegs? Ich kann die Seriösität der Quellen nicht bestätigen, aber schon damals scheint Brüssel schon an ensprechende Yasha-Mounk-Veränderung gedacht zu haben.
      https://de.europenews.dk/Geheimplan-Bruessel-will-50-Millionen-Afrikaner-in-die-EU-holen-80089.html

      Ich denke, wir alle werden von der Politik angelogen und verschaukelt. Warum sie nicht ehrlich sein können, liegt wohl klar auf der Hand. Ein wenig im Internet surfen scheint manchmal Erkenntnsigewinne zu bringen.

  2. „unkontrollierte Migration wird von den politisch verantwortlichen Akteuren auch mit der Absicht gefördert, die christliche Identität Europas aufzulösen“. Bezeichnend, dass nicht Kardinäle oder andere Kirchengrößen Fraktur reden, sondern, flapsig formuliert, „ein kleiner Weihbischof aus der kasachischen Steppe“ nennt offen „Roß und Reiter“. Er sagt klar, dass nicht ein, evtl. aus falschverstandener Humanität hervorgehendes, Fehlverhalten der politischen Klasse vorliegt, sondern es sich vielmehr um ein bewußtes, gezieltes Vorgehen handelt. Zielrichtung (zumindest u.a.) die Auflösung der christlichen Prägung Europas. Bereits vorher äußerte sich Weihbischof Athanasius Schneider „über das wahre Gesicht der Freimaurerei“ (https://www.youtube.com/watch?v=ibYUJ6Ox-oM).

  3. Korrigiere und ergänze: „Weck die tote Christenheit AUS DEM SCHLAF der Sicherheit auf“. Ja, aus dem Schlaf der Sicherheit, vollkommen ausgedrückt. Kirchen und Christen, die sich wie der Frosch in einem langsam immer wärmer und heißer werdenden Wasserglas an religiöse Missstände wie Abtreibung, Euthanasie und politische Korrektheit, an Ehe für alle, an Genderunterricht an den Schulen, an die Situation von verfolgten Christen, an Gott als Abnickgott, an Gott, der unfähig ist, jemanden nicht zu sich zu lassen, selbst an die eigene Vernichtung gewöhnen und sich dabei noch auf der richtigen moralisch-hochstehenden Seite zu wähnen. Diese suizidale Meisterleistung des europäischen Christentums ist schon irritierend, aber auf eine vollkommen verquere Art und Weise beeindruckend. Das erinnert mich wiederum an das Wort, dass Satan die Menschen glauben machen wolle, er existiere nicht. Ich glaube, er hat es fast geschafft.

  4. Offene Grenzen können nur mit ideologischen und edelkapitalistischen Liberalismen begründet werden. Ob die Homogenität der Kultur darunter leiden, ist diesen Menchen, die die exorbitante Geldvermehrung und Gewinnmaximierung als ihren Lebenssinn ansehen, völlig egal. Sie können hier nur deshalb so ungehindert agieren, weil die Kultur, die durch das Christentum geprägt war, hier immer schwächer wird. Steter linker Tropfen höhlt halt den Stein.

    Jesus ist und bleibt der Eckstein, der in keine Schublade passt. Er passt so wenig in den Edelkapitalismus – (eher im Gegenteil, der stellte sich immer auf die Seite der Armen) und stellt auch das Fasten in den Vordergrund und lehnte die Konsumorientierung als Lebenssinn (Eher kommt ein Kamel durchs Nadelöhr als ein „Reicher“ in der Himmelreich) ab – wie auch in jede weltliche andere gleichmacherische Ideologie wie dem Kommunismus (Gleichnis mit den Talenten) oder den Sozialismus, in dem alles auf politischen Zwang aufgebaut ist. Und über den Faschismus muss hier nicht geschrieben werden.

    Aus diesen Gründen wird m. E. letztlich das Christentum so angefeindet, weil dieses Jesus in das Zentrum seines Wirkens stellt, eine gottmenschliche Persönlichkeit, die in kein Schema passen will. Andere Religionen ächten die Sichtweise auf einen Gott, der sich von Menschen an das Kreuz schlagen lässt und damit für sie DAS Symbol der Schwäche ist und halten Christen letztlich für irre, wollen aber eben nicht zur Einsicht gelangen, dass Gott wirklich in allem größer ist, also vollkommen, selbst im Zusammenhang mit der Feindesliebe aus der Bergpredigt des Matthäus. Der Islam sieht Allah nur fern über dem Menschen fast völlig ohne Bezug zu ihm und ist bereit sich unter einen Gott zu unterwerfen, der letztlich größer in „allem“ ist, eben außer der vollkommenen Liebe, der Demut und der Barmherzigkeit „für alle“. D. h. dieser Gott ist ein Trugbild, geschaffen nach dem Vorbild eines Feldherrn und Diktators, dem menschliche Schwächen immanent sind. Sie beten Allah an, der nach dem Vorbild eines römischen Kaiser agiert. Sie beten einen Gott an, dessen Charaktereigenschaften letzlich unter dem steht, der einen normalen Menschen mit echter Menschlichkeit ausgestattet, ausmacht, der nicht raubt, nicht mordet, nicht ehebricht und sich, selbst dann, wenn er atheistisch wäre, moralisch hochwertiger handeln würde wie Allah selbst. Muslime beten einen Gott an, der alle Charaktereigenschaften eines im Kern primitiv-schlechten unbarmherzigen, lieblosen und tyrannischen Menschen hat. Aber immerhin sieht der Islam Jesus als Proheten an, allerdings klar unter Mohammed stehend.

    Das Judentum lehnt Jesus voll ab, weil er sich als Sohn Gottes im Vater befindlich auf eine Stufe mit Jehova stellte und damals nach den geltenden Gesetzen Jesus in deren Augen durchaus zu Recht den Römern auslieferte, um ihn töten zu lassen. Jesus ist somit letztlich Opfer der Gesetze seines eigenen Vaters geworden und das zeigt, dass er dieses Erlösungswerk selbst vollbringen wollte. Deshalb war das Image der Juden als „Gottesmörder“ letztlich und immer schon völlig falsch, weil Jesus selbst immer Herr des Passionsgeschehens war, von der Gefangennahme bis zur Auferstehung. Besonders deutlich wird dieser Umstand m. E. bestens ausgedrückt vom Librettisten in einer Arie des „Messias“ von Händel: „Er ward verschmähet“.

    https://www.youtube.com/watch?v=9lt0I0YKadc

    Dort heißt es u. a.: ER bot den Feinden seinen Rücken an, usw.. Er ist da nicht Opfer, sondern Zulasser, also Aktiver. Faszinierend, und vielleicht auch ein Türöffner auf eine weitere Perspektive der Passion unseres Gottes.

    Die anderen nicht monotheistischen Religionen, eher auf Wiedergeburt ausgerichtet, sehen in Jesus zwar einen guten und auch heiligmäßigen Menschen, aber eben auch als einen unter Vielen, der Wiedergeburt unterworfen.

    Jesu Lehre und vorbildliches Leben ist eben göttlich einmalig und damit stellt sich Jesus in allem zwischen alle Stühle, seien es „Stühle“ der Religionen oder „Stühle“ der menschlichen Ideologien.

    Er baut seine Lehre immer auf Freiwilligkeit auf und traut dem Menschen Einsichtsfähigkeit und damit aktives Christsein zu. Leider hat er wahrscheinlich vielen Taufscheinchristen, die sich von anderen Leitlinien in ihrem Leben inspirieren ließen, nicht mehr genug zu sagen. Diese Freiwilligkeit ist damit auch die echte Schwäche des Christentums. Wie Jesus selbst ist das Christentum verwundbar und umso verwundbarer, als es durch Glaubensverdunstung immer mehr verschwindet.

    Während Islam auf Druck, auf Unterwerfung aufgebaut ist, identifiziert sich das Judentum durch seine göttliche „Auserwähltheit“ und kann es nicht bis heute nicht, verwinden, dass Jesus diese Auserwähltheit erweitert hat auf das Christentum, auf diejenigen, die Jesus nachfolgen.

    Um dieser bewusst herbeigeführten Schwäche des Christentums (allerdings von außen im humanitären Sozialismus kommend polit-religiös-korrekt von innen freiwillig angenommen) jetzt den Rest in Europa zu geben, ist die Masseneinwanderung von Muslimen durchaus als Plan von Finanzeliten auszumachen. Es wäre einfach einmal toll, wenn jemand diese Marionettenspieler des Mounk’schen Bevölkerungsaustauschexperiments in Europa einmal klar und deutlich zu benennen. Die „geheimen“ Eminzenzen dieses Plans müssen endlich klar benannt werden. Das traut sich offensichtlich kein Journalist, wer konkret hinter den Drahtziehern der kulturzerstörenden Globalisierung steckt.

    http://www.ilgiornale.it/news/cronache/dietro-i-migranti-c-piano-cambiare-i-popoli-europei-1545835.html
    https://www.mmnews.de/politik/75895-bischof-migration-als-teuflischer-plan

    Bischof Schneider scheint einer der wenigen im katholischen Klerus zu sein, der sich noch einen klaren Blick aufs Wesentliche bewahrt hat und noch in der Lage ist, Realitäten zu Kenntnis zu nehmen und zu analysieren, während viele Kirchenführer hier als Erblindete andere führen zu wollen. Offenbar war ihm da auch sein Lebenslauf behilflich. Er hat sich eine Antenne bewahrt und erkennt Totalitarismus auf weite Entfernung. Dank für seine klare Stellungnahme. Aber leider ist sie nicht den CHristen bekannt und wird ihnen auch nicht bekanntgemacht werden, weil hier erblindete Kirchenführer dies ignorieren und nicht wollen, dass Christen hier aus ihrem Wohlfühlchristentum aufwachen sollen.

    „Weck die tote Christenheit aus ihrer Sicherheit auf“ heißt es sinngemäß in einem Kirchenlied. Die tote Christenheit ist in Europa ansässig.

    Eine effektive Maßnahme sollte eine noch zu erstellende sachliche Analyse über die verschiedenen Gottesbilder, für alle verständlich, hergestellt werden, die die einzelnen Religionen verkünden, um dann die Menschen entscheiden zu lassen, welches Gottesbild sie für sich annehmen wollen. Ich denke, daran mangelt es.

    M. E. sollte dem normalgläubigen Christen, aber auch allen anderen Menschen die Gottesbilder vor Augen geführt werden in allen Unterschiedlichkeiten. Der Gott der Juden, der Gott der Christen, der Gott der Muslime, die Götter anderer Religionen.

    Es müsste herausgearbeitet werden, warum das Gottesbild des Christentums eben objektiv das beste ist.

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