Islamisierungsprozesse in westeuropäischen Städten: Neue soziologische Erkenntnisse

Rembrandt - Das Gastmahl des Belsazar (Wikimedia Commons/gemeinfrei)

Der Soziologe und Integrationsforscher Maurice Crul beschrieb in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ kürzlich demographisch getriebene kulturelle Veränderungsprozesse in westeuropäischen Großstädten, bei denen es sich faktisch um Islamisierungsprozesse handelt. Integration fände in Europa praktisch nicht mehr statt. Die Zeitung „Die Welt“ stellte außerdem Erkenntnisse des Soziologen Farhad Khosrokhavar über die von ihm als „dschihadogen“ beschriebenen Bedingungen in islamisierten Räumen in französischen Großstädten vor.

Crul zufolge würden einheimische, tendenziell christliche Bevölkerungen gegenwärtig in vielen westeuropäischen Großstädten zu Minderheiten werden. In sozial schwachen Stadtteilen, in die besonders viele Migranten ziehen, sowie in jüngeren Altersgruppen sei dieser Prozess besonders weit fortgeschritten.

  • Laut Crul gibt es „Integration im klassischen Sinne […] in Großstädten nicht mehr“. Werte und Normen des Zusammenlebens würden stattdessen laufend neu „ausgehandelt“, was „nicht immer einfach“ sei. Für Einheimische seien die damit verbundenen kulturellen Veränderungen häufig „traumatisch“ und würden „ein Gefühl von Verlust“ erzeugen.
  • Die von Crul beschriebenen Aushandlungsprozesse seien vor allem mit Anpassungsforderungen gegenüber der einheimischen Bevölkerung verbunden. Dieser Anpassungsdruck werde künftig noch weiter zunehmen, da nicht integrierte Migranten als Wählerblock ihre Forderungen immer auf politischem Weg durchsetzen könnten. Die älter werdenden Einheimischen „sterben aus, und die jungen Migranten wählen immer zahlreicher“. Nicht integrierte Migranten würden vor allem progressive Parteien wählen, die für mehr Umverteilung und offene Grenzen eintreten und die kulturelle Anpassung von Migranten ablehnen.
  • Das Bild dessen, was es bedeute, Einheimischer zu sein, „verändert sich ganz grundlegend“, da durch Migration eine neue Norm geschaffen werde, vor deren Hintergrund die einheimische Minderheit ihre Kultur und ihre Normen und Werte gegenüber den neuen Mehrheiten zu rechtfertigen habe.

Der Soziologe Farhad Khosrokhavar hatte kürzlich von „dschihadogenen“ Räumen gesprochen, die sich in Folge der unter anderem von Crul beschriebenen Islamisierungsprozesse in westeuropäischen Großstädten zunehmend bilden würden. Islamisierte Räume in französischen Großstädte seien von den folgenden Bedingungen gekennzeichnet:

Es sind Zonen, die der Soziologe Farhad Khosrokhavar als „dschihadogen“ bezeichnet, die den Nährboden für den Dschihadismus liefern. Der Spezialist für Radikalisierung benennt die Faktoren, die sich an allen Problemvierteln Europas durchdeklinieren lassen: eine Konzentration von jungen Männern derselben ethnischen Herkunft, Stigmatisierung, Gettoisierung, Entwicklung illegaler Parallelwirtschaft und Kriminalität, Jugendarbeitslosigkeit, oft doppelt so hoch wie im Rest des Landes, aufgesprengte Familienstrukturen.

Entstanden sind soziale Enklaven, die geografisch, wirtschaftlich, verkehrstechnisch, aber vor allem symbolisch von den Aktivitätszentren abgehängt sind. Die Personen, die aus der Gesellschaft auf diese Weise ausgeschlossen wurden, so Khosrokhavar, strebten nicht einmal mehr an, wieder in sie integriert zu werden. Sie würden sich vielmehr um „Nichtdazugehörigkeit“ bemühen, die sie demonstrativ ausstellen.

Khosrokhavar zufolge würden sich die von diesen Bedingungen geprägten Räume ausweiten. Solche Räume seien zudem nicht mehr nur in den Vorstädten von Paris, Marseille und Lyon zu finden, sondern auch in mittelgroßen Städten.

Hintergrund und Bewertung

Islamisierung ist der von Normen- und Wertekonflikten begleitete Prozess der Durchdringung von Gesellschaften durch islamische oder islambezogene Praktiken, Normen, Werte und Ordnungsvorstellungen. In Europa ist Islamisierung vor allem die Folge der demographischen Entwicklung sowie eine Folge von kulturellen und politischen Entwicklungen in den jeweiligen muslimischen Bevölkerungsanteilen.

Mehrere 2017 erschienene religionsdemographische Studien hatten entsprechende Tendenzen und ihre langfristigen Auswirkungen in Europa beschrieben und darauf hingewiesen, dass die laufende Migrationsbewegung aus islamisch geprägten Gesellschaften diese Tendenzen deutlich beschleunige.

Islamisierungsprozesse haben zahlreiche negative Auswirkungen auf christliches Leben in Europa, die mittel- und langfristig weiter zunehmen werden.

  • Da der Christenanteil in den einheimischen Unterschichten, die in den derzeit besonders von Islamisierungsprozessen betroffenen sozial schwachen Stadtteilen leben, sehr gering ist, betreffen die negativen Folgen dieser Prozesse derzeit vor allem Christen mit Migrationshintergrund sowie ehemalige Muslime, die zum Christentum konvertierten.
  • Im Zuge des Ausgreifens dieser Prozesse auf Räume außerhalb sozial schwacher Stadtteile sind aber auch andere Gruppen von Christen, zum Beispiel christliche Schüler der Mittelschicht an Schulen mit hohem Anteil muslimischer Schüler, zunehmend betroffen.

Der Bund Sankt Michael steht im Kontakt mit Christen mit Migrationshintergrund, die unter anderem beschreiben, dass sie von mutmaßlich organisiert handelnden Gruppen jüngerer muslimischer Männer bedroht oder auf andere Weise unter Druck gesetzt würden, zum Islam zu konvertieren. Konvertiten würden häufig auch von eigenen Angehörigen bedroht.

Ehemalige Muslime berichten außerdem, dass Christen von Muslimen tendenziell als schwach wahrgenommen würden. Das Schwache verdiene der in islamisch geprägten Kulturen vorherrschenden Vorstellung nach keine besondere Achtung, sondern gelte als ehrlos. Ehre werde in islamisch geprägten Kulturen mit Stärke assoziiert, die durch die Fähigkeit und Bereitschaft des Mannes zur Demütigung anderer demonstriert werde. Christen würden somit nicht nur aus religiösen, sondern auch aus islambezogenen kulturellen Motiven heraus unter Druck gesetzt. Für viele muslimische Männer sei es attraktiv, sich durch die Demütigung von Christen ein Gefühl von Ehre und Respekt zu verschaffen, da Christen in der Regel nicht über den Rückhalt einer Großfamilie verfügten und nicht die Unterstützung zahlreicher gewaltbereiter Männer mobilisieren könnten.

Kirchliche Organisationen würden bei Hilfsersuchen von Christen mit Migrationshintergrund überwiegend abweisend reagieren. Betroffene berichten, dass sie den Eindruck hätten, dass das Thema der Diskriminierung und Verfolgung von Christen durch radikale Muslime in Deutschland als politisch inopportun gelte. Auch von Behörden würden die Betroffenen in der Regel keine Unterstützung erhalten. Es bestehe hier nur ein geringes Interesse an der Verfolgung von Straftaten gegen Christen, was auf Nachfrage zum Teil mit geringen Erfolgsaussichten begründet werde. (ts)

9 Kommentare

  1. Die Islamisierungsprozesse sind gefährlich. Genauso gefährlich ist das Schweigen unserer Kirche angesichts der „Ränder“ der muslimischen Teilgesellschaften. Da gibt es Millionen Menschen, die vom Islam für sich reklamiert werden ( als Eigentum, das ist geistige Sklaverei ), einfach weil ihr Vater Muslim war oder ist, obwohl sehr viele von ihnen die Nase voll haben von der „Religion“ Islam. Sie gehen in keine Moschee und streben ein Leben nach westlichem Vorbild ( halbwegs ) an. Wer bestärkt sie darin ? Niemand ! Wer hilft ihnen, sich endgültig zu lösen vom Islam, bspw durch eine Taufe ? Niemand ! Teil der gegenwärtigen Tragödie ist, daß unsere christlichen Lehrer ( wahrscheinlich gibt es diese im Wortsinne ja auch gar nicht mehr ? ) sich keinen Deut scheren um christliche Informationen für diese „zu uns gekommenen Völkerschaften“. Anerkennenswert, daß es Bewegungen gibt, welche die aktuellen muslimischen Flüchtlinge mal mit einer Bibel in der Herkunftsprache versorgen. Prima ! Aber wo ist der ansprechende Glaubenskus für gestandene, intelligente, mitten im Leben stehende und moscheeferne Muslime ? Welche Diözese betreibt so etwas ? Nach meinen Recherchen: NIEMAND !

    • Meines Erachtens ist das Christentum die Petrischale für den Islam. Wir haben eine Notlage in der westlichen Welt aufgrund der systematischen Ausnutzung der Unterschiede:

      Eine Zivilisation hat universelle Gleichheit (Gleichheit vor dem Gesetz), und die andere Zivilisation hat Über- und Untermenschen. Die westlichen Gesetzgeber wollen alle Menschen vor dem Gesetz gleich behandeln, genau wie das Christentum. Auch diejenigen, die diese radikale Gleichheit ablehnen. Damit sind aber unser Rechtsstaat und die Sozialsysteme überfordert. Sie picken sich nur die Früchte (Rosinen) aus, und verachten den Baum, der diese Früchte hervorbringt.

  2. Lieber Herr Kemmer,
    Wenn man Ihre Gedanken konsequent zu Ende bringt, müsste eine Kommission den Koran mitsamt den Hadithen untersuchen, im selbigen Kontext und der Geschichte prüfen, sowie der Auslegung dieser Religion in faktisch muslimischen Ländern. Dies im Vergleich zu den universellen Menschenrechten, der individuellen Freiheit des Menschen in anderen Glaubensrichtungen, der Verfassung/en und der eigenen kulturellen Grundlagen. Würde dies konsequent geschehen, würde wohl nur ein Urteil möglich sein. Die Konsequenz hieße dann Verbot bei der Ausübung und Verbreitung von mohammedanischen Lehren. Islamische Symbole würden, wie gewisse Runen, als verfassungswidrig gelten. Die nichtmuslimische Welt müsste einen neuen Kalten Krieg mit knapp 1,8 Milliarden Menschen anvisieren. Aber hätte hätte Fahrradkette. So konsequent ist kein Mensch.
    Ich gebe Ihnen über dies aber darin Recht, dass man diese Schrift ablehnen kann und soll, nicht aber die Menschen, die in ihr be-/gefangen sind.

    • Werter Philosil,
      nicht unbedingt! Nicht, dass ich da falsch verstanden werde.
      Nun, nicht alles ist schlecht, was im Koran steht und was der Islam verkündet. Hier geht es ausschließlich nur um den nenschenrechtsinkompatiblen Teil des Korans oder der Hadithen oder der Sunna. Wenn der Koran z. B. behauptet, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben sei, so ist das von der Religionsfreiheit gedeckt. Darf jeder Muslim glauben. Aber alles, was Religionslehre ist, die durch politischen Druck aufrechterhalten wird und den allgemeinen Menschenrechten (und dem christliche Sozialrecht ohenhin) diametral widerspricht und nicht kompatibel ist, ist in nichtmuslimischen Gesellschaften aufzulösen oder zu ächten. Es gibt gute Verse im Koran, die z. B. die Frau in sehr respektvollem Licht sieht. Selbstverständlich sind diese Verse zu unterstützten.

      Aber die letztlich rechtlichen Aussagen des Korans zur Stellung der Frau sind unterirdisch ebenso wie die rechtliche Situation von Nichtmuslimen in muslimischen Ländern und die Gut-und- Blut-Strategie sind ebenfalls unterirdisch.

      Es geht immer um die dunklen Seiten des Islams, die es gilt, zu stellen und auch dementsprechend zu ächten. Alle Religionsinhalte, die z. B. dem Grundgesetz und den Gesetzen der BRD nicht widersprechen, sind von Religionsfreiheit gedeckt. Aber Polygamie, Kinderehe, Morgengabe bei arrangierter Eheschließung ohne Zustimmung des Mädchens (Schweigen gilt in diesem Kulturkreis laut Necla Kelek als Zustimmung!) beim Mokkaausschank im Kreise der Familien, Mädchenbeschneidung, Verkündung, die den koranischen Hass nach außen dringen lässt (natürlich nur bei Naachweis!) oder Bestrafung bei Apostasie (Ehenmord), der einen eigenen § im StGB verdient hätte, sind zu ächten oder auch Finanzströme oder Imamrotation aus heiamtliche Gefilden sind zu untersagen. Das ist m. E. durchaus mit unserem Rechtsverständnis zu vereinbaren und auch durchzusetzen. Aber da müssen eben mal die Verfassungsrechtler, liberale Islamvertreter und Kirchenvertreter an einem Strang ziehen und dies überhaupt wollen. Das muss alles erst einmal erkannt werden wollen und nicht schamhaft aus Angst oder aus naiver Treuherzigkeit verschwiegen werden.

      Da muss der Hebel angesetzt werden: Ja, da muss auch die Kirche ansetzen, will sie glaubwürdig bleiben. Wenn es möglich ist, einen Islam zu respektieren, der Gewalt in seiner religiösen Strategie legitimiert, so kann dies nie zum Frieden des Zusammenlebens führen. Das dürfte doch wohl klar sein. Ein Islam, der seine Rechtgläubigen als moralisch höherwertig ansieht im Gegensatz zu unreinen Nichtmuslimen kann kein Instrument sein, der zum Weltfrieden führt und das als Religion, welche doch die Aufgabe hat, Frieden auf Erden zu schaffen. Eine Religion, deren Lehre schon nicht friedfertig, ja in Teilen sogar kriegerisch ist, hat letztlich sogar auf diesem Planeten nichts zu suchen. Aber das muss endlich auch gesagt und durch alle Welt geächtet werden. Wenn da keine Einigkeiten zustandekommen, so ist das mehr als blamabel für alle anderen Religionsvertreter.

      Ich rede somit nicht der Ächtung „des Islams“ das Wort, sondern der Ächtung aller Teile des Islams, der ausgrenzend, beleidigend und kriegstreibend ist. WEnn der Islam ohne diese Dinge nicht auskommen kann, zeigt dies wie sehr er auf die politische Zwangsdurchsetzung von religiösen Regeln setzt. Trennung von Religon und Politik ist der rechte Weg.

      Diese Politreligion diskreditiert nach meiner unmaßgeblichen Meinung nicht nur sich selbst, sondern schadet dem Ansehen aller zumindest monotheistischen Religionen, weil die Kirchen auch diesen synkretistischen Einschlag haben. Aus diesem Grunde halten viele Menschen da draußen alle Religionen für schlecht ohne Differenzierung u. a. auch, weil den Kirchen zu den islamischen Gewaltdogmen kaum Widerspruch zu hören ist und wenn, dann ohne Nennung der Religion. Der Islam trägt zu einem solchen Urteil maßgeblich bei.

      Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist das Statement des ägyptischen Präsidenten Al Sisi in seiner Antrittrede bei der Al Azhar Uni:
      https://www.welt.de/politik/ausland/article136039867/Revolution-gegen-moralischen-Niedergang-des-Islam.html

      Wir denken, dass die Kirchen da auch ansetzen sollten. Grundsatzkritik muss auch nicht mit dem Vorschlagshammer vorgetragen werden, sondern kann umsichtig und liebevoll, aber eben auch klar angesprochen werden, also nicht in meinem Stil, sondern mit wohl gesetzteren und überlegten Worten. So wie jetzt kann es aber auch nicht weitergehen, ohne der Wahrheit großen Schaden zuzufügen, auch wenn sie wehtut. Wahrheit tut meistens weh. Die Feldherrnrolle des Herrn Mohammed hat letztlich den Koran in ein für Nichtmuslime inakzeptables Buch der Verachtung, des Hasses und der Beleidigung ihnen gegenüober verwandelt. Die Zeit Mohammeds vor dieser Tätigkeit, also vor seinem Auszug nach Medina wäre eine Islamvariante, über die durchaus kompatibel wäre. Jeder Muslim sollte doch erkennen, dass sich nach dem Auszug Mohammeds nach Medina dieser Gott völlig anders verhalten hat und Gott ist niemals wankelmütig.

      • Werter Philosil,
        sorry für die vielen Grammatik und andern Satzstellungspatzer. Aber ich lese da manchmal „im Eifer des Gefechts“ zu nachlässig Korrektur.

  3. … Entstanden sind soziale Enklaven, die geografisch, wirtschaftlich, verkehrstechnisch, aber vor allem symbolisch von den Aktivitätszentren abgehängt sind. Die Personen, die aus der Gesellschaft auf diese Weise ausgeschlossen wurden, so Khosrokhavar, strebten nicht einmal mehr an, wieder in sie integriert zu werden…

    Na, so einfach kann sich Herr Khosrokhavar das aber nicht machen! Hier impliziert er wieder einmal die Opferrolle der jungen Muslime, die aus der „Gesellschaft“ ausgeschlossen werden. Nun, der Realität kommt es wohl eher nahe, festzustellen, dass die muslimische Gegengesellschaftsgruppierung sich moralisch und religiöse als höherwertig einstuft, sich nicht in diese Gesellschaft auf koranischen Gründen nicht integrieren will. Keine oder erheblich weniger Schwierigkeiten haben Chinesen, Vietnamesen, Japaner oder fast jede andere kulturfremde Gruppierung bei der Integration und säkulare Muslime haben auch keine Schwierigkeiten. Wahr ist vielmehr, dass sich streng religiöse Muslime nicht in diese Gesellschaft integrieren dürfen mit allem, was dazu gehört. Korangemäß: Keine Juden und Christen zu Freunden nehmen, nicht am Grab von Ungläubigen beten, Verbot der Eheschließung mit Nichtmuslimen (sexuelles Hörnerabstoßen ja, aber keine Ehe!), Kinderehe, die einer Zwangsehe gleichkommt, Polygamie, Einteilung der Welt in rechtschaffene reine Gläubige und unreine Nichtmuslime, usw.

    Diese Verse des Korans drücken eine Feindschaft zur nichtislamischen Welt aus, welcher zur Folge hat, dass kein religiöser Muslim eine Kirche, Oper, Operette, Musical, Heimatmuseen, Schlösser, Burgen, Galerien, Ausstellungen und andere in deren Augen unreinen kulturellen Orte besucht. Weitere Folgen: Dikaturwahl in der Türkei, Ehrenmorde, Polygamie, die sogar jetzt von hiesigen Gerichten anerkannt wird, Kinderehe, Mädchenbeschneidung, Messerattacken auf Ungläubige, Antijudasismus, Terrorattacken.

    Diese Art der Einteilung der Welt ist Religionsrassismus pur und damit hat der Islam stark religionsfaschistische Züge. Wer Gewalt als legitimiertes Mittel benutzen kann, ins Paradies zu kommen (Mit Gut und Blut kämpfen und nicht nur im Verteidigungskrieg), der hat zumindest in diesen dunklen Versen und in dieser dunklen Verkündigung Satan als Urheber. Wer seinen Gläubigen alle Gewalt gegen Nichtmuslime durch ein vorweggenommenes Schuldbekenntnis durch Allah selbst hinwegnimmt (Nicht ihr schluget, sondern Wir), lässt das natürliche Gewissen eines jeden Gläubigen ersterben.

    Die Regierung und die Kirchen wissen um solche Dinge, hofieren diese Religion bis zur Unkenntlichkeit unter Verbiegung der eigenen Identität und die Regierung will offenbar Bürgerkrieg, weil sie vornehmlich junge muslimische Männer in Massen einschließlich Gefährder hier noch immer ins Land lässt und der Geburtendschihad, der offensichtlich durch Regierung im Einklang mit unterstützender Zustimmung der Kirchen entweder gewollt oder völlig naiv-leutselig, ignorant nicht als solcher erkannt werden will und soll mit dem Ziel des Bevölkerungsexperimentieraustausches. Die Kirchen meinen, den Islam mit Gutmenschlichkeit, Nächstenliebe und devoter Rücksichtnahme auf ihre Seite zu bekommen und merken nicht einmal, dass sie in 20 Jahren nur noch den Rattenschwanz einer islamischen Schlange abgeben dürfen und letztlich dem Ehrgefühl des Islams unterworfen werden wie jetzt die Kirche und die Christen in Ägypten oder in anderen islamischen Ländern, sofern es sie dort überhaupt gibt.

    Der Zug ist schon lange abgefahren. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt. Aber ich sehe da kaum noch Umkehrchancen auch beim besten Willen nicht. Die Pläne, Nordafrika und Europa zu vereinen, scheinen immer mehr Realität zu werden auf Kosten des Christentums und der Menschen hier. Die mit Blut über Jahrhunderte schwer erkämpften Grundrechte werden bewusst durch die Regierungen der letzten Jahrzehnte völlig ohne Not über Bord geworfen.

    Wie immer bei solchen Statements ist die dunkle Seite des Islams gemeint und nicht die Muslime selbst, die – und das betone ich immer wieder – die die ersten Opfer ihrer eigenen Religion sind.

    Ablehnung des Islams und seiner Dogmen, Respekt, Achtung und Nächstenliebe Muslimen gegenüber. Das muss und ist die richtige christliche Abwehrhaltung Europas. Darum mehr als fatal: Der Islam gehört zu Europa oder zu Deutschland.

    Politisch: Verbot von Muslimbruderschaft, Verbot von Salafismus, Moscheen, in denen grundgesetzwidrige Lehren verkündet werden, schließen. Offen Moscheen mit Reden in deutscher Sprache für Jedermann nachzuhalten, Liberale Moscheen staatlich unterstützen. Keine Zuslassung von aus dem Heimatland stammenden Imamen, sondern nur Imame, die hier studiert haben. Kopftuchverbot in öffentlichen Räumen, Kopftuchverbot bis 14 Jahren in der Schule, Burkaverbot überall. Vorlage notariell beglaubigter Urkunden, dass die hiesigen Gesetze über den dunklen Versgesetzen des Korans stehen, Verbot der Namensgebung von Moscheen wie Fatih (Eroberer) oder anderen Menschenschlächtern, keine Sonderbehandlung von muslimsichen Schülerinnen in der Schule, keine Trennung von Muslimen und Nichtmuslimen in Kantinen oder Mensen, usw.

    Jeder islamische Terrortote sollte sollte mit Ausweisung radikaler Muslime vergolten werden. Und wer in den Schulen und in den muslimsichen Gemeinden die Mitgläubigen unter Druck setzen will, nach dem Motto: Du trägst kein Kopftuch, dann bist Du keine Muslima oder dergleichen muss zur Ausweisung und ja, auch Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit bei Doppelpass führen. Nur wenn sich herumspricht, dass solche Gesetze auch angewandt werden, wird sich die Lage entspannen für alle!

    Religiös: Der Islam muss in seinen dunklen Versen, ja in seinen satanisch inspirierten Versen (Hier geht es nicht um Allahs Töchter und weite den Begriff hier bewusst aus!) des Korans endlich vom Rest der Welt gestellt und öffentlich kritisiert werden: Forderung an alle islamischen Rechtsschulen: ABschaffung und Nichtbeachtung dieser Verse, ansonsten Ausschluss aus den monotheistischen Religionen. Kein Zwang im Glauben endlich auf alle Religionen ausweiten. Apostasiebestrafung ächten, Konversion erlauben. Gleichberechtigung auch im religiösen Bereich von Mann und Frau. Solange die Frau zusammen mit schwarzem Hund und Esel oder Pferd ein „männliches Gebet“ ungültig machen kann, wenn diese die Gebetsrichtung eines betenen Muslims kreuzt, solange wird die Frau wie ein Tier angesehen, nicht mehr und nicht weniger.

  4. Den Wahlergebnissen zufolge befürwortet eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland diese Entwicklung noch. Die Kirche in Deutschland versucht das auszunutzen, indem sie sich an die Spitze der Entwicklung setzt. Die Rechnung dafür wird kommen, wenn die Folgen der durch die Kirche mit ermöglichten und aktiv geförderten Entwicklung für mehr Menschen sichtbar werden. Schon jetzt sind von ansonsten zurechnungsfähigen Menschen, die viele Probleme ansonsten richtig erkennen, scharfe antichristliche Töne zu hören:
    https://www.journalistenwatch.com/2018/06/04/remigration-wie-europa/
    Was soll ich diesen Menschen antworten: Dass Papst Franziskus und die Mehrheit der deutschen Bischöfe nicht repräsentativ für die Kirche sind, oder dass sich jeder mal irren kann?
    Ich befürchte, dass der bevorstehende Glaubwürdigkeitsverlust der Kirche, der durch ihr Versagen in der Migrationsfrage ausgelöst werden wird, noch größer sein wird als der, der durch die Missbrauchsfälle ausgelöst wurde.

  5. Eine weitere Folgerung: Das Christentum in den sich entwickelnden multireligiösen Gesellschaften Europas wird selbst nicht schwach sein dürfen, wenn es seine Kultur des Schutzes und der Achtung der Schwachen fortsetzen will. Gegenüber jenen, die „Ehre“ auf diese beschriebene Weise definieren, wird das künftige Christentum in Europa sogar sehr stark sein müssen. Wenn ich mir die Mischung aus Rentnern und naiven jungen Frauen und weich wirkenden jungen Männern in der Sonntagsmesse anschaue, habe ich große Zweifel daran, dass das Christentum in Deutschland eine Zukunft haben wird.

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