Papst Franziskus: Der drohende kulturelle Schiffbruch Europas

Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski - Schiffe im Sturm (gemeinfrei)

In einem Gespräch mit der italienischen Zeitung „L’Eco di Bergamo“ hat Papst Franziskus die Postmoderne als eine mögliche letzte Etappe in der Geschichte des Westens bezeichnet. Sie erinnere an „eine Reise, die mit einem Schiffbruch endet“. Angesichts der laufenden kulturellen Entwicklung in Europa erscheine es ihm als immer weniger sinnvoll, die westliche Kultur mit dem Christentum gleichzusetzen.

Was die Lage des Christentums in Europa angehe, gebe es mehr Anlass zu Beunruhigung als zu Optimismus. In der Geschichte Europas habe es jedoch noch schwierigere Momente gegeben, in denen „leidenschaftliche Propheten der Wahrheit“ ihre Stimmen erhoben hätten. Deren Gedanken und Taten könnten auch für die Gegenwart als Kompass dienen.

Hintergrund

Postmoderne Ideologien lehnen die Annahme der Existenz absoluter Wahrheit bzw. des absolut Wahren, Guten und Schönen sowie die Möglichkeit der Annäherung an diese Wahrheit mit den Mitteln des Verstandes ebenso ab wie das Konzept der Natur des Menschen. Diese Konzepte werden von postmodernen Aktivisten als Ausdruck verborgener Machtansprüche verstanden, die mit dem Ziel der Unterdrückung des Menschen geschaffen worden seien, weshalb seine Befreiung deren Auflösung erfordere. Da diese Ideologien die Grundlagen jeglichen höheren geistigen Lebens ablehnen und bekämpfen, hatte Papst Franziskus sie am Beispiel der Gender-Ideologie als „Fehler des menschlichen Geistes“ kritisiert.

Franziskus hatte außerdem mehrfach davor gewarnt, dass sich Europa aufgrund des Wirkens postmoderner, aber auch neomarxistischer und liberaler Ideologien in einer seine kulturelle Existenz bedrohenden Krise befinde:

Weitere Äußerungen von Papst Franziskus zu diesen Themen haben wir hier zusammengefasst. (ts)

7 Kommentare

  1. Ich finde ohnehin, dass viel zu sehr politische Forderungen im Vordergrund stehen. „Also gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.“ Wenn es darum geht, den Nächsten zu lieben und dem Geringsten zu geben, dass man Ihm gegeben hat, so ist es meines Dafürhaltens immer eine individuelle Frage. Wenn aber die 21 Forderungen durchgesetzt werden sollen, dann dann geht dies nur auf einer institutionellen Ebene und damit auf einer staatlichen. Die Ethik im christlichen und „moralischen“ Sinn kann aber nie mit der Ethik eines Staatsgebildes kongruieren. Der Staat hat nach außen und innen sein Territorium und sein Staatsvolk zu schützen, dafür kann er Gelder requirieren. Er kann aber nicht dem Geringsten etwas geben, wie er auch nicht beichten kann. Der Staat ist eine Einrichtung, kein Individuum. Allein deshalb empfinde ich diese 21 Thesen als äußerst fragwürdig. Zugleich scheinen sie der Agenda der gegenwärtigen deutschen Regierung voll zu entsprechen. Sollte sich das bewahrheiten, macht sich die Institution Katholische Kirche am Niedergang Europas mit schuldig.

  2. …leider ist hier vieles (n.m.M.) zu viel „papst“/katholisch-zentriert, aber sei’s drum: wenn man in Erfahrung bringen könnte, wie viele Flüchtlingszelte sich in den Vatikanischen Gärten befänden und um wie viele der Neuhinzugekommenen sich das Personal kümmert, dann kann man auch über „21 Punkte“ ernsthaft reden. Nur symbolhaft „die Füße zu waschen“ und am Ende nur von – D – zu fordern, reicht hier nicht.

    • Werter Gast auf Erden,
      nun ist dieser Artikel Papst Franziskus gewidmet. Allerdings gibt es da wie Sie zu Recht schreiben, leider eben diese Diskrepanzen zwischen Wort und Tat nicht nur im Vatikan, sondern auch in der deutschen Kirche. Die offenen Türen sind in den Bischofspalais wohl nicht so „in“, auch wenn so mnacher Bischof die offenen Grenzen so bewundert wie der Essener Bischof Overbeck.

      Ich meine jedoch, dass Papst Franziskus diese 21 Thesen zum „Tage des Flüchtlings“ geschrieben hat und diese nicht auf D = Deutschland (wenn ich Sie richtig verstanden habe?) fokussiert hat, sondern er hat wohl die Weltflüchtlingssituation aufs Korn genommen, teilweise eben zu Recht, für Europa jedoch m. E. zum Teil kontraproduktiv. Allerdings lesen Sie bitte auch die im Artikel verlinkten Zusammenfassungen der Äußerungen dieses Papstes. Dann ergibt das Meinungsspektrum dieses Mannes doch ein umfassenderes und realistischeres Bild.

      Nun ist die kath. Kirche weltweit vertreten mit nur einem Oberhaupt – so wie Jesus dies ja eigentlich auch angedacht hat. Dass da die kath. Kirche innerhalb des Christentums geistlich wie geistig-kulturell eine wesentliche Rolle spielt, scheint mir plausibel. Die Evangelische Kirche hat sich nun einmal wie viele andere auch abgespalten und neue Gemeinschaften sind hinzugekommen. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sie auch innerhalb der einzelnen Gemeinschaften letztlich auch keine Einheit bilden. Dass da die kath. Kirche mit ihrem umfassenden „Katechismus“ eine führende Rolle innerhalb des Christentums spielt, ist dann wohl zumindest verständlich. Da die evangelische Kirche in ihrem Erscheinungsbild noch relativistischer und noch beliebiger in Erscheinung tritt, dürfte leider klar sein. Die deutsche kath. Kirche eifert dieser Kirche, warum ist mir ein Rätsel, leider nach, obwohl sie sieht, dass z. B. weder Frauenpriestertum oder die Aufhebung des Zölibats dieser Kirche kein bisschen weitergeholfen hat, im Gegenteil. Sie scheint – und mit Sicherheit nicht alle in dieser Kirche – noch mehr ein Sprachrohr des politischen Linksestablishments zu sein. Auch nur meine Meinung.

  3. Der Papst erinnerte zudem in seinem Brief an ein christliches Grundprinzip:

    Jeder Einwanderer, der an unsere Tür klopft, ist eine Gelegenheit, Jesus Christus zu begegnen, der sich allzeit mit den Fremden identifiziert hat – mit akzeptierten oder abgewiesenen.

    Anbei die Liste der 21 Maßnahmen, die Franziskus vorschlägt:

    1. Schaffung von Möglichkeiten für eine sichere und legale Einreise in den Zielländern: vor allem durch die „Gewährung humanitärer Visa“, Schaffung von „erweiterten und vereinfachten Modi“ und die Förderung von Familienzusammenführung.

    2. Schaffung von mehr „humanitären Korridoren für die am stärksten gefährdeten Flüchtlinge“, damit diese keine illegalen Wege suchen müssten.

    3. Erstellen eines Systems von „speziellen temporären Visa“ für diejenigen, die vor Konflikten in Nachbarländern fliehen.

    4. Keine „kollektive und willkürliche Abschiebung“, vor allem nicht in Länder, die „die Achtung der Würde und die Grundrechte nicht garantieren können“.

    5. „Immer die persönliche Sicherheit der nationalen Sicherheit vorziehen“, die Grenzposten vernünftig ausbilden, damit der erste Empfang der Flüchtlinge „angemessen und würdig“ verläuft.

    6. Alternativen zur Haft für diejenigen finden, die illegal ins Land gekommen sind.

    7. Im Ursprungsland Lösungen finden, die eine legale Auswanderung zulassen, und so gegen Schlepper vorgehen.

    8. Im Ankunftsland „den Migranten konsularische Hilfe anbieten“, das Recht der Flüchtlinge achten, ihre Papier bei sich zu behalten, Zugang zum Rechtswesen schaffen, die Erlaubnis gewähren, Bankkonten zu eröffnen und ein „Existenzminimum garantieren“.

    9. Im Ankunftsland „Bewegungsfreiheit und Zugang zu Arbeit sowie Telekommunikationseinrichtungen sichern“.

    10. Für alle, die in ihr Land zurückkehren wollen, „berufliche und soziale Wiedereingliederungs-Programme schaffen“.

    11. Minderjährige Flüchtlinge schützen, „jede Form von Haft vermeiden“, Zugang zur Bildung sicherstellen.

    12. Jedem geborenen Kind die Staatsbürgerschaft verleihen.

    13. Kampf gegen die „Staatenlosigkeit“ von Migranten und Flüchtlingen durch die Schaffung eines „Bürgerrechts“.

    14. Unbegrenzter Zugang von Migranten und Flüchtlingen zu den nationalen Gesundheits- und Rentensystemen und „Übertragung ihrer Beiträge für den Fall ihrer Rückführung“.

    15. Garantie der Berufsfreiheit und Ausübung der Religion für alle im Gebiet anwesenden Ausländer.

    16. Förderung der sozialen und beruflichen Integration von Migranten und Flüchtlingen, einschließlich Asylbewerbern – Sicherstellung der Möglichkeit zur Arbeit, Sprachtraining und aktiver Bürgerschaft.

    17. Verhindern, dass minderjährige Flüchtlinge ausgebeutet werden.

    18. Förderung der Familienzusammenführung – einschließlich Großeltern, Geschwistern und Enkelkindern – „ohne Rücksicht auf deren wirtschaftliche Kapazitäten“.

    19. Mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für Migranten, Flüchtlinge, Asylbewerber mit Behinderungen.

    20. Entwicklungsländern, die Flüchtlinge aufnehmen, stärker helfen.

    21. Integrieren, „ohne den Migranten ihre kulturelle Identität zu nehmen“, ein „Angebot der aktiven Bürgerschaft“ schaffen, „Wirtschaftskenntnisse von Sprachkenntnissen trennen“, und Flüchtlingen, die länger im Land leben, eine Legalisierung ihrer Verhältnisse anbieten.

    Im Gegensatz zu den im Artikel verlinkten durchaus guten Einstellungen des Papste scheinen die 21 Thesen im Grunde ein einladender Freibrief für Migranten zur Flucht nach Europa und eine Einbahnverpflichtungsorgie für Aufnahmeländer zu sein, zumindest für Europa!
    Dieser Brief ist offensichtlich an Länder gerichtet, die das Christentum in sich politisch als führend und prägend gelten lassen.

    Wäre dieser Brief an alle Länder der Erde gerichtet, wäre er politisch durchaus empfehlenswert. In Europa jedoch, welches ohnehin schon auf christlichem Abstieg ist, auch noch eine so umfassende politische Willkommens- und Integrationskultur für Angehörige der islamischen Welt zu fordern, fördert zumindest im zunehmend kulturidentitätslosen Europa die Islamisierung. Und das kann wohl kaum das Interesse eines Papstes sein.

    Es ist gut, dass dieser Blog auch andere Ansichten des Papstes zu diesem Thema, die durchaus vernünftig sind, sammelt. Mit diesem obigen Brief jedoch scheint er über das Ziel hinausgeschossen zu sein. Mit dem Inhalt dieses Briefes lässt er Europa in christlichem Sinne gesehen voll fallen. Einerseits beklagt er zu Recht die Verdunstung des Christentums in Europaund nennt auch die richtigen Ursachen, andererseits verfasst er solche Briefe, die der Restkultur des Christentums in Europa auch wirklich den Rest gibt durch die massenweise Aufnahme islamischer Migranten, deren Radikale Rom erobern wollen.

    Es muss kein Papst Christen belehren, dass des christlich ist, Flüchtlinge und Migranten grundsätzlich christlich zu behandeln. Aber christlich ist nicht immer christlich. Wenn christliches Handeln dazu führt, das Christentum abzuschaffen, d. h. in religiösen Kontext gestellt, wenn abzusehen ist, dass Satan auf pseudochristlichen Wegen (Barmherzigkeit verselbständigt und den Dreifaltigen Gott marginalisiert) zur Abschaffung des Christentums führt, dann sollte dies ein Papst erkennen und sich nicht noch zum Handlanger dieses irdischen pseudochristlichen Handelns machen. Der Widersacher scheint das Christentum mit eigenen Waffen schlagen zu wollen. Das kann aber nur geschehen, wenn der Synkretismus den christlichen Glauben verwässert hat. Wann das geschehen ist, habe ich bereits des Öfteren geschrieben.

    Vielleicht sehe ich das jetzt zu negativ. Und man möge mich da auch wirklich korrigieren. Aber zu der verlinkten Sammlung passt dieser Brief des Papstes zumindest für Europa nun wirklich nicht.

    • Werter Herr Kemmer,
      man kann auch und gerade als guter Katholik anderer Ansicht sein als der Papst, vor allem wenn dieser über Dinge spricht, die außerhalb seines Fachgebiets liegen, und solange man diese Kritik angemessen vorbringt.
      Darüber, dass einige dieser 21 Punkte aus der Perspektive der katholischen Soziallehre durchaus kritikwürdig sind, sind wir uns vermutlich einig. Ich denke u.a. an den Punkt 14 „Unbegrenzter Zugang von Migranten und Flüchtlingen zu den nationalen Gesundheits- und Rentensystemen“, der zumindest was die Rentensysteme angeht im Widerspruch zum Solidaritätsprinzip zu stehen scheint. Andere Punkte kann man kritisieren, weil sie wahrscheinlich im Widerspruch zur Forderung nach Gemeinwohlorientierung der Politik stehent, z.B. den Punkt „Immer die persönliche Sicherheit der nationalen Sicherheit vorziehen“.
      Es gibt derzeit aber verstärkte Versuche von Außen, solche Differenzen innerhalb der Kirche für Spaltungsversuche zu nutzen und den auf seine progressiven Äußerungen reduzierten Franziskus gegen konservative Stimmen auszuspielen, die man unter Verweis auf Franziskus als abweichende Minderheitenströmungen darzustellen versucht. Dem sollen auch Beiträge wie dieser entgegenwirken. Papst Franziskus ist bei allen Differenzen vor allem ein entschiedener Kritiker der oben genannten Ideologien, und das kann man gegenüber den Vertretern dieser Ideologien, die Franziskus für sich instrumentalisieren und die Kirche damit spalten wollen, m.E. gar nicht deutlich genug betonen.

      • Werte(r) ts,
        ich danke für die Kritik an meinem Kommentar. Die Versuche von außen gab, gibt und wird es es m. E. immer geben. Die wird man nie verhindern können, eben weil die Kirche eine 2000-jährige Tradition hat und vielfach der Fehler durch die heutigen Kritiker gemacht wird, theologische und politische Fehler der Kirche aus früheren Jahrhunderten, in denen völlig andere gesellschaftliche und moralische Werte galten, aus heutiger Sicht vom TV-Sessel aus zu kritisieren, was auch leicht ist. Und ich finde, dass die Kirche sich einfach nicht genug wehrt, in vielem wie z. B. jetzt bei der Zulassung der Kommunion Wiederverheirateter, Segnung von homosexuellen Paaren oder dem Zölibat und anderen Problemfeldern keine klare einheitliche Lehre zwar theoretisch durch den Kathechismus vorgibt, aber letztlich dann doch jeder seine eigene Auffassung pastoral durchsetzen kann. Das alles führt dazu, dass der Eindruck nach außen hin entsteht, dass die Kirche nicht mehr mit einer Stimme spricht bei wichtigen Fragen.

        Der Kommunikation, der Öffentlichkeitsarbeit der Kirche muss ich ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Sie wehrt sich nicht. Erst auf diesem Blog gibt es z. B. eine Zusammenfassung der päpstlichen Zitate, die Papst Franziskus in einem anderen Licht erscheinen lassen und dann solch ein Brief, der natürlich ein gefundenes Fressen für die Kritiker der Globalisierer ist. Auch das päpstliche Verhalten gegenüber der Dubia ließ zu wünschen übrig.

        Und wenn das im Vatikan bekannt ist, möge da ein Papst, da er genau dies weiß, dass von außen immer wieder Störfeuer kommen, genau auf seine Worte achten, um nicht diese Störfeuer noch mit Benzin, also mit Nahrung zu versorgen.

        Trotz Ihrer in Teilen völlig berechtigten Kritik verbleibe ich bei dieser 21-Punkt-Aufstellung des Papstes bei meinem Satz: ..die 21 Thesen im Grunde ein einladender Freibrief für Migranten zur Flucht nach Europa und eine Einbahnverpflichtungsorgie für Aufnahmeländer zu sein, zumindest für Europa!

        Und genau da liegt meine Hauptkritik begründet. Keine Verpflichtung für Flüchtlinge und Migranten, Totalverpflichtung für Aufnahmeländer, zumindest in diesen 21 Punkten.

        Hinzu kommt, dass der unter die Räuber Gefallene im Gleichnis Jesu erst vom Samariter beachtet und diesem geholfen wurde. Der unter die Räuber Gefallene war ein echtes Opfer wie die echten Kriegsflüchtlinge aus Irak und Syrien auch. Und da verstehe ich fast alle Thesen des Papstes. Aber wenn Migranten hier unter Falschangaben, weggeworfenen Pässen, Mehrfachidentitäten und nicht gesetzeskonformem Verhalten hier auffallen und diese in Bezug zu den 21 Thesen gesetzt werden, so ergibt dies noch ein kritikvürdigeres Bild. Und dass dies leider keine Einzelfälle mehr sind, davon dürfen wir ausgehen.

        Warum dieses Gleichnis? Der unter die Räuber Gefallene hat Jesu Antlitz, weil er in akuter Not war, haben aber vorgenannte Betrüger und Straffällige unter ihnen auch das Antlitz Jesu? Da geht der Papst einfach zu wenig darauf ein. Er hätte dann die 21 Thesen um einige erweitern sollen, welche Pflichten auch Flüchtlinge und Migranten gegenüber dem jeweiligen Aufnahmeland haben.

        So erscheint der Papst ein wenig wankelmütig, mal so mal so. Und wie soll da ein solcher Kirchenvertreter und diese Kirche in Schutz genommen werden, wenn er selbst manchmal (weiß Gott manchmal) seine eigenen Thesen wieder relativiert und ausgerechnet mit konvervativen Kardinälen, die den Glauben als ursprünglich bewahren wollen, so seine Schwierigkeiten hat. Als Jesuit (Sie wissen, dass Jesuiten keinen guten Ruf haben in kirchenfeindlichen Kreisen haben und hetzen, was das Zeug hält – wobei ich mich immer wundere, warum dort nicht Jesuiten gegenreden einfach nur der um der historischen Wahrheit willen, oder ist diese Wahrheit etwa nicht vorhanden? Ich selbst habe mich bislang nicht damit beschäftigt und werde es auch nicht tun. Man gebe Jesuiten, Illuminaten und Freimaurer ein. Da eröffnet sich eine bunte Palette) sollte er da besonders vorsichtig agieren.

        Nur meine Meinung.

    • „Immer die persönliche Sicherheit der nationalen Sicherheit vorziehen“ und „Jedem geborenen Kind die Staatsbürgerschaft verleihen.“
      Damit leistet Papst Franziskus m. E. genau dem Denken der ´Neuerer´ Vorschub, dass er andererseits kritisiert. Nämlich genau den „Ideologien“, die „losgelöst von jeder Bindung“ eine „entwurzelte Gesellschaft“ geschaffen hätten, „der der Sinn für die Zugehörigkeit und für das Erbe fehlt.“
      Oder kurz: Franziskus spricht sich gegen völkerzerstörenden „Kulturimperialismus“ (des Westens) aus, bejaht aber das gegenläufige kulturimperialistische Vordringen des Islam nach Europa und die Zerstörung der europäischen Völker durch die große afrikanische Völkerwanderung (unter dem Vorzeichen christlicher „Nächstenliebe“). Das ist widersprüchlich!

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