Abdel-Hakim Ourghi: Strategien zur Islamisierung Deutschlands

Iwan Aiwasowski - Ansicht Konstantinopels (gemeinfrei)

Der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi lehrt an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Cicero“ stellt der Journalist Birk Meinhardt unter anderem die Beobachtungen Ourghis über Strategien islamistischer Akteure zur Islamisierung Deutschlands vor.

  • Die islamischen Dachverbände in Deutschland seien durch den politischen Islam geprägt und würden zusammen mit anderen islamistischen Akteuren die Islamisierung Deutschlands mittels einer Strategie anstreben, deren Kern Ourghi mit den Begriffen „Bleiben und Expandieren“ umschreibt. Es gehe dabei um die Re-Islamisierung der hier geborenen Muslime sowie um die Islamisierung der Mehrheitsgesellschaft.
  • Dazu würden islamische Organisationen in Deutschland und anderen europäischen Ländern eine Infrastruktur aufbauen, die eng mit vorhandenen islamistischen Infrastrukturen in der Türkei oder arabischen Golfstaaten wie Saudi-Arabien verbunden sei. Teile dieser Infrastruktur würden in Deutschland zudem mit öffentlichen Geldern subventioniert.

Diese Strategie sei laut Meinhardt auch deshalb erfolgreich, weil Politik und Gesellschaft in Deutschland zunehmend durch postmoderne Ideologien geprägt seien. Diese würden Muslime stets als Opfer von Diskriminierung betrachten und davon ausgehen, dass die Ursache von Konflikten oder sozialen Problemen immer im Fehlverhalten der deutschen Seite liege. Man gebe daher in Konflikten immer nach und sei zur Selbstbehauptung gegen das Vorgehen der Islamisten nicht in der Lage.

Dies äußere sich auch darin, dass Staat und Verwaltung in Konflikten mit islamistischen Akteuren verstärkt dazu übergehen würden, auf die Anwendung und Durchsetzung von Gesetzen zu verzichten. Einige Behörden würden darüber hinaus islambezogene Herausforderungen entgegen vorhandener Erkenntnisse so darstellen, dass deren kulturelle bzw. religiöse Hintergründe verschleiert würden.

Hintergrund

Ourghi war in der Vergangenheit als Kritiker christenfeidlicher Tendenzen im Islam in Erscheiung getreten und ist einer der Erstunterzeichner der „Freiburger Deklaration“ säkularer Muslime und Mitbegründer der Ibn-Rushd-Goethe Moschee in Berlin, die für einen säkularen und liberalen Islam eintritt. Diese Strömung versucht, problematischen Tendenzen im Islam entgegenzuwirken und dadurch die Integration von Muslimen in Europa zu fördern. Sie ist dem Islamwissenschaftler Loay Mudhoon zufolge jedoch nur von marginaler Bedeutung.

Als „Islamisierung“ wird der Prozess der Durchdringung von Gesellschaften mit den religiösen, kulturellen und politischen Konzepten des Islam bezeichnet. Auf christliche Bevölkerungsteile sowie auf christliche Kultur und Religionsausübung hatte dieser Prozess in allen beobachteten Fällen fast ausschließlich negative Auswirkungen. Papst Franziskus hatte 2017 Medienberichten zufolge vor Islamisierungstendenzen in Europa gewarnt.

  • In vielen Staaten Westeuropas sind Islamisierungstendenzen in Folge des Wirkens islamistischer Akteure sowie im Zuge der demographischen Entwicklung zu beobachten. Verschiedene Untersuchungen belegen, dass islamistische Strömungen die dynamischsten Strömungen im Islam der Gegenwart darstellen. Rund 25-30 Prozent der Muslime in Deutschland stimmen den Kernaussagen islamistischer Ideologien zu, wobei diese Zustimmung tendenziell zunimmt und vor allem unter jüngeren Muslimen sowie unter Asylsuchenden besonders hoch ist.
  • Der Bundesnachrichtendienst hatte vor einigen Monaten vor dem Wirken der von Ourghi beschriebenen islamistischen Infrastruktur in Europa gewarnt. Diese Infrastruktur verfüge über enorme finanzielle Ressourcen, operiere mit der Unterstützung staatlicher oder halbstaatlicher Stellen aus Ländern wie Saudi-Arabien, Kuwait und Katar oder der Türkei. Diese Infrastruktur bewirke eine zunehmende Islamisierung muslimischer Bevölkerungsteile bzw. ihre Durchdringung mit islamistischer Ideologie.
  • Der französische Sozialwissenschaftler Gilles Kepel hatte 2017 gewarnt, dass der Islam im Zuge dieser Entwicklung in Europa zunehmend die Grundlage einer Gegenidentität bilde, die sich über die Ablehnung europäischer Kultur definiere. Wie dies praktisch geschieht, war 2017 in einer Studie am Beispiel von Schulen in Berlin beschrieben worden. Islamisierung vollziehe sich hier ausgehend von Meinungsführern, die an Moscheen oder angegliederten Einrichtungen ausgebildet würden, die mutmaßlich Teil der oben erwähnten Infrastruktur sind.

Auch die Ethnologin und Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) Susanne Schröter hatte  Islamverbänden in Deutschland vorgeworfen, islamistische Tendenzen in Deutschland zu fördern. Sie hatte in diesem Zusammenhang unter anderem auf die Nähe von Teilen des „Zentralrats der Muslime in Deutschland“ (ZMD) zur Muslimbruderschaft hingewiesen. Zudem habe die Ditib als größter Islamverband in Deutschland „nachgewiesene Verbindungen in die salafistische Szene“. (ts)

5 Kommentare

  1. Ich möchte an dieser Stelle nur meinen Frust loswerden: Das Gespräch mit dem einen oder anderen Taliban ist deutlich angenehmer als das Gespräch mit manchen Bürgern der Stadt München. Gastfreundschaft und Höflichkeit gegenüber Fremden gehören eindeutig zu den kulturellen Stärken des Islam.

    • Werter Morbrecht,
      weshalb Ihr Frust? Weil vielleicht schwer zu ertragende Tatsachen ausgesprochen wurden? Wenn ich zu Besuch bin und wieder weggehe, sollte Freundlichkeit auch bei uns möglich sein. Wenn ich jedoch bleibe und mich von der Gesellschaft aus religiösen Gründen bewusst elitär abschotte, dann sehe ich keine Freundlichkeit, sondern eher Ausgrenzungstendenzen, aber nicht von der hiesigen Gesellschaft ausgehend, sondern von der hinzugekommenen. Ich denke, bei dem Angebot an integrativen Maßnahmen, die hier möglich sind bei Vorhandensein des guten Willens sich hier zu integrieren, kommt die ganze Freundlichkeit dieser Gesellschaft zum Ausdruck.

      Warum sehe ich selbst in der Schule (ich wohne an einer Straße in der Nähe einer Gesamtschule Richtung Bahnhof) beim Nachhausegehen muslimische Grüppchen und deutsche Grüppchen nebeneinander hergehen. Selten miteinander, was bedauerlich ist. Aber das ist – und da gebe ich Ihnen recht – nicht nur bei Muslimen so. Auch unter christlichen Jugendlichen wird nebeneinnander hergegangen und nicht miteinander gelebt, selbst in der Schule. Aber da man die Lehrerschaft fragen, wie das Verhalten auf dem Pausenhof ist und in der Klasse. Die Alten machen es leider wenig vorbildlich vor. Auch Christen schotten sich ab. Und muslimische Gruppen werden dies dann auch tun. Von Moscheegemeinde zu Moscheegemenide, wenn es sich um verschiedene Nationalitäten handelt, ebenso.

      Das Prinzip der Taqiyya kennen Sie? Seien Sie versichert. Ein Talitban mag freundlich sein, aber ein Taliban denkt Sie sich, werter Morbrecht, als Höllenanwärter, weil sie nicht zum Islam konvertiert sind. Die Freundlichkeit wird sich in eine echte verwandeln, wenn sie genau das tun oder getan haben.

      Übrigens zum Thema Freundlichkeit: Es gibt zwei Spielarten, die echte und die gespielte. Das zu unterscheiden, ist nicht immer einfach. Das beginnt schon beim Nachbarn. Da muss schon die innere Menschenkenntnis-Antenne auf Zack sein, das herauszufinden. Und das gilt nicht nur im Verhältnis Einheimisch.-Fremder.

  2. Eine klare Antwort auf Herrn Kemmers wichtige Fragen vermag ich nicht zu geben. Bezüglich der „Flüchtlinge“ halte ich es schon für möglich, daß im Kern ein aus Selbsthaß geborener Irrsinn die Triebfeder für den Wunsch nach Vermischung der Völker ( besser vielleicht: „Aufmischung“ der Christen ) ist. Die Willkommensklatscher und sogar die ( von mir bewunderten ) ehrenamtlichen Helfer wären demnach nur die mißbrauchten Erfüllungsgehilfen, die nützlichen Idioten einer teuflischen Politik. Für mich unbeantwortbar bleibt die Frage, wie so ein Selbsthaß entstehen kann. Aber ich bin alt genug, zu wissen, daß es das gibt. Es hat eine lange „Tradition“. Als Kind heimatvertriebener Eltern war es garnicht zu übersehen, wie ungerecht und deutschhassend vom Hauptstrom der Nachkriegsintellektuellen ( und bis heute ) alle Verbrechen der „anderen“, u.a. die Vertreibung von Millionen Deutschen aus ihrer Heimat, entschuldigt wurden als „notwendige Reaktion auf die Verbrechen der Nazis“ und alle Verbrechen ( gefühlt sozusagen die Verbrechen der ganzen Welt ) den Deutschen, also uns selbst zugeordnet. Themenwechsel. Ob Gott das steuert ? So einfach darf man nicht fragen. Man muß unterscheiden, ob etwas in der Gegenwart „ansteht“. Dann kommt es auf jeden Einzelnen an. Seine Entscheidung, sein Handeln oder Nichtstun bestimmt den Gang der Geschichte ( mit ). Prototypisch hierfür haben wir die ( unerwartete ) Buße der Menschen in Ninive nach Jonas Predigt. Rückblickend allerdings wird man Gottes Lenkung vielleicht erkennen können. Nicht nur die der Einzelschicksale, sondern auch die der Völker. Warum bspw wurde Europa DER Träger des Christentums und somit DAS Volk des Neuen Bundes ? Zufall ? Oder können wir nachträglich darin einen Plan Gottes erkennen, wenn wir in der Apostelgeschichte lesen:
    6 Weil ihnen aber vom Heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort in der Provinz Asien zu verkünden, reisten sie durch Phrygien und das galatische Land. 7 Sie zogen an Mysien entlang und versuchten, Bithynien zu erreichen; doch auch das erlaubte ihnen der Geist Jesu nicht. 8 So durchwanderten sie Mysien und kamen nach Troas hinab.
    9 Dort hatte Paulus in der Nacht eine Vision. Ein Mazedonier stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! 10 Auf diese Vision hin wollten wir sofort nach Mazedonien abfahren; denn wir kamen zu dem Schluss, dass uns Gott dazu berufen hatte, dort das Evangelium zu verkünden.

  3. Meine Wenigkeit fragt sich, ob diese treffliche Analyse und dieses Voraugenhalten der einhergehenden Folgen eines liberalen Muslims, der von den orthodoxen Muslimen natürlich nicht anerkannt wird und dem hierfür zu danken ist, nicht der Part der Kirche und der Politik hätte sein sollen, dieses ihren Gläubigen und Bürgern vor Augen zu führen und auf die Gefahren hinzuweisen und diesen dann auch zu begegnen, die mit dem Erstarken des Islams hier in Deutschland und Westeuropa, aber eben auch in Russland oder auch Kanada auf sie zukommen werden.

    Dem Vorkommentator ist durchaus in seinen Überlegungen teilweise recht zu geben, wobei er selbst letztlich seinen Kommentar mit einem Fragezeichen abschließt und sich ja auch nicht sicher ist. Letztlich für mich zu spekulativ. Ja, Gott geht krumme Wege, um zum Ziel zu führen, vielleicht doch mehr im individuell privaten Bereich, denn Gott geht es immer um den Einzelnen. Offensichtlich ist der Mensch so gestrickt, dass er erst ganz unten angekommen sein muss, um den richtigen Weg nach oben zu finden, hoffentlich immer mit unserem Herrn Jesus Christus. Aber ich warne davor, Weltpolitisches als Gottes Weg sehen zu wollen.

    Wie lange unterdrückt der Islam die Kulturen der von ihm eroberten Gebiete in Nordafrika? Quasi seit seiner Existenz. Kann das wirklich Gottes Wille sein? Herr Klupp zählt völlig richtig Ereignisse aus den letzten Jahrzehnten auf und beginnt mit dem islamischen Weckruf der Neuzeit, den Angriff auf das Zentrum der Hochfinanz, sinnbildlich verkörpert durch das WTC durch Muslime. Wie lange hat der Kommuismus Nordkorea und China im Griff? Auch nicht erst seit zwanzig Jahren.

    Wenn es dem Dreifaltigen Gott gefällt, die Arabische Halbinsel, Nord- bis Mittelafrika, Indonesien und andere Staaten wie die Türkei unter die Knute des Islams zu stellen und diese Knute seit Jahrhunderten, fast Jahrtausenden aufrechtzuerhalten und dort die Lehre um und mit seinem Sohn an die kürzeste Leine zu binden, die der Mensch kennt, kann ich darin beim besten Willen keine Fügung Gottes erkennen, sondern schon eher den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, zwischen Liebesbarmherzigkeit und selektiver Pseudobarmherzigkeit, zwischen Legitimierung der religiösen Gewalt und dem Verbot der Anwendung von religiöser Gewalt außer der Notwehr, zwischen Zivilisation und Primitivität, zwischen Kultur und Subkultur oder eher Verhinderungskultur, zwischen Wissenschaft und Wissenschaftskoranfeindlich- bzw. hörigkeit, zwischen der Schöpfungsbewunderung sowie dem Schöpfungsbewahrungswillen und „Ihr wollt das Leben, wir den Tod“, zwischen Frauenrechten und Patriarchat, zwischen Kastenrechtgläubigkeit und freiem Glauben, der die christliche Liebe zu jedermann zum Ziel hat, zwischen Buchstabenglauben und „Lebendiges-Wort-Glauben“ und nicht zuletzt zwischen Kinderrechten und Verweigerung von Kinderrechten, insbesondere derer von Mädchen in religiös legitimierte Zwangskinderehe verpackt. Die Liste ließe sich fortsetzen.

    Da der Islam eine Religion ist, deren Dogmen in irdische Politik umgesetzt werden sollen, also keine Trennung von Religion und Staat kennt, wie der Koran und die aus ihm entwickelte Scharia deutlich beweisen, ist der Islam nicht nur 1. von innen heraus zu reformieren, wie Herr Ourghi dies mit allen friedlichen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen dankenswerterweise tut, aber leider keine Mehrheiten für diese Form des Islams finden wird, weil damit banal-irdische Weltmachtverlust einhergeht, sondern auch 2. von außen kritisch von Kirche und Politik zu begleiten. An den beiden letzten Akteuren fehlt es jedoch leider komplett, angefangen vom Vatikan bis hin zur „deutschen“ Kirche, die in dieser Frage leider eine Filiale von Rom ist, die sie ansonsten ja nicht sein will, bis hin zur etablierten Politik. Woran liegt das?

    Wie lange wurde den kirchlich und politisch Verantwortlichen mittels der mehr als berechtigten Islamkritik ins Gewissen geredet? Lange Zeit, ja eine lange verlorene Zeit keinerlei Reaktion aus Angst vor dem allgegenwärtig vermuteten Ausländerhass. Muslime wurden zu Opfern und sie selbst generierten sich auch gern durch den Vorsitzenden Herrn Mazyek vom ZdM zu Opfern im Westen, was sie tatsächlich jedoch in der Gesamtheit nie waren bis auf einige tragische Anschläge wie den in Solingen. An dieser Stelle soll nicht mit Aufrechnung von Anschlägen begonnen werden.

    Herr Troll, ein ausgewiesener Kenner der Dialoge zwischen Kirche und Islam unter dem Stichwort CIBEDO zusammengefasst, möge uns mitteilen, welche konkreten Auswirkungen diese Dialoge für Christen im islamischen Machtbereich gehabt haben? Ich würde mich freuen, hier echte Auswirkungen zum Positiven hin zu sehen und zu lesen zu bekommen.

    Kein Mensch will diese Dialoge herabwürdigen, auch ich nicht, aber die Sinnfrage sollte doch gestellt werden. Wenn die Dialogpartner Menschen wie Herr Ourghi sind, erübrigen sich diese Gespräche, da Herr Ourghi selbst die Reformierung seines Glaubens möchte. Sind dort auch Salafisten, Muslimbrüder und die „wahren Rechtgläubigen“ anzutreffen? Selbst wenn ich meinen islamischen Dialogpartner irgendwie überzeugen kann, hat dieser Dialogpartner den Einfluss und die Kraft, sich gegen die orthodox denkenden Rechtsschulen des Islams durchzusetzen? Wohl kaum. Der Islam bildet ja keine Einheit, verfügt über keinen letztendlichen Ansprechpartner, der die Geschicke des Islams lenken kann.

    Die westliche Politik hat seit jeher den Fehler begangen, den Islam wie das Christentum nur als Religion zu sehen und nicht darüber hinaus als politische Agenda. Diese politische Instinktlosigkeit, Ignoranz und Naivität in der Islamfrage wird den Bürgen über kurz oder lang auf die Füße fallen. Darüber hinaus hatten die Weststaaten nichts besseres zu tun in den letzten Jahrzehnten, dem Christentum den Schneid abzukaufen und dieses zu ersetzen durch die Zuwendung hin einer schon geradezu religiös anmutenden verinnerlichten atheistisch-humanistisch-nihliistischen Ideologie einschließlich Gender, begleitet und verteidigt durch die Absolutsetzung der politischen Korrektheit, die der Meinungsfreiheit mehr als abträglich war und ist.

    Wie wir uns neulich im Öffentlichen TV anhören durften, waren offensichtlich geheime Elitemacher am Werk, um mit Europa ein Bevölkerungsaustauschexperiment in Gang zu setzen, welches wohl die Globalistenvertreter inszeniert haben.

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=8&v=3qkaAyKLeBs

    Da dürfen wir uns doch wohl auch Fragen stellen wie:

    a) Wer sind die geistigen Urheber dieses Experiments?
    b) Wer sind die Drahtzieher und die „Laborwissenschaftlicher“, die dieses Experiment durchführen?
    c) Warum wurde das westeuropäische Volk dazu ausgesucht?
    d) Wann begann dieses Experiment?
    e) Welche Rolle spielen das Geld, die Finanzeliten und die Wirtschaftsbosse oder auch die Kirchen dabei?

    Da wurde die Bevölkerung nicht gefragt, ob sie das wollen! Das Experiment wurde und wird offensichtlich durchgezogen. Hier werden Konflikte künstlich geschaffen, um noch mehr Unruhe nach Europa zu bringen. Zu fragen wäre: Wem nutzt das Ganze? Offensichtlich stockt dieses Experiment gerade, weil sich viele EU-Staaten dies wohl nicht gefallen lassen und kampflos aufgeben wollen wie die Wahlen rings um Deutschland herum zeigen und Frau Merkel mit ihrer Flüchtlingspolitik, die zu einer illegalen Einwanderungspolitik mutiert ist, ziemlich allein gelassen wurde.

    Und abschließend darf dann auch gefragt werden: Wurde der Islam deshalb von Politik und Kirche so so lange so stiefmütterlich behandelt, um genau die Voraussetzungen zu schaffen, um diesen Umtauschplan unter Tolerierung des islamischen Geburtendschihads in die Realität umsetzen lassen zu können ohne übersteigertes Blutvergießen, wenn der Islam hier übernimmt? Wurde Westeuropa im Grunde dem Islam geopfert, um weltpolitische Globalistenziele, die ja nur auf Machtbessenheitsgründen basieren können, besser in die Tat umsetzen zu können? Gibt es keine anderen Alternativen für vergreisende Gesellschaften, als ausgerechnet den Islam als Jungbrunnen hier anzusiedeln mit seiner Sicht auf die allgemeinen Menschenrechte? Ist es nicht eher notwendig, die Überbevölkerung auf Erden ohne Abtreibung, Krieg und Mord in den Griff zu bekommen? Kann wirtschaftliches Wachstum nur mit Überbevölkerung aufrechterhalten werden?

    Nachdem ich das alles zunächst für absurde Verschwörungstheorie gehalten habe, solche Statements aber nunmehr in der Tagesschau zu hören sind und prominente TV-Journalisten hier nicht ein- und nachgehakt haben, nagt in mir doch die ein oder andere Frage. Und welche Rolle spielt der Papst in dieser Szenerie, der sich oftmals mittels Barmherzigkeitsfrage nur einseitig der Flüchtlinge (die, wie sich herausstellte, eben nur zu einem Bruchteil echte Flüchtlinge waren) angenommen hat, nicht jedoch die Probleme sah, die Einwanderung aus fremden Kulturen so mit sich bringt. Herrn Kurz hat er ja zumindest „kürzlich“ recht gegeben, dass die Integrationsfähigkeit eines Landes nicht überdehnt werden dürfe. Und wenn dann noch Äußerungen von EU-Granden wie EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos, der von 70 Millionen Einwanderern spricht, die Europa in den nächsten Jahren aufnehmen müsse, um nicht zu vergreisen, rundet sich für mich ein gewisses Bild ab.

    http://www.kleinezeitung.at/politik/aussenpolitik/4880668/EUMigrationskommissar_Europa-braucht-mehr-als-70-Millionen-Zuwanderer

    Darf ich diese Fragen stellen oder gehöre ich zu den völlig vernagelten Verschwörungstheoretikern, die keine andere Meinung gelten lassen? Wenn aber solche Aussagen bereits im ÖR in der ARD gemacht werden dürfen, so lässt dies doch tief blicken, oder? Aber immerhin stelle ich noch Fragen, weil ich total verwirrt bin.

  4. Die Heilige Schrift, insbesondere das AT, beschreibt vielfach Gottes Eingreifen in die Geschichte der Völker. Auch in neuerer Zeit – und in der Gegenwart – gibt es diese ( unbeweisbaren zwar, aber ) auffälligen Geschehnisse, die man vorher gar nicht für möglich gehalten hätte. 18 islamische „Milchbubis“, bewaffnet mit Teppichmessern, kapern Flugzeuge, und bringen das World-Trade-Center zum Einsturz, auffälligerweise zu einem Einsturz bis auf den Boden ( Ground Zero ). Ein kulturell hochstehendes Deutschland wird überrannt von einem kranken Hirn namens Hitler, und die vielen mutigen Attentate auf ihn funktionieren allesamt und auffälligerweise nicht. Eine dunkle Ahnung kommt auf. Gott hat eingegriffen, weil er den Götzen Welthandel strafen wollte. Weil er die Juden wieder nach Israel versammeln wollte. Die Wiedervereinigung Deutschlands gelingt friedlich und ohne einen einzigen Schuß. Sehr auffällig. Auffällig auch der Zeitrahmen. Ziemlich genau 40 Jahre hat das Schicksal ( oder doch Gott ) die Deutschen leiden lassen unter der Trennung. Dann war es eben genug gewesen. Wenn der Islam mit all seinen geistig oft genug minderbemittelten Vertretern (West-)Europa eines Tages wird „nehmen“ können, dann vielleicht weil es Gottes Wille war. Weil der Atheismus, die Gottesferne, die Obszönitäten, die Oberflächlichkeit, der Götzendienst am Konsum usw zu groß geworden sind. Bei Licht besehen sind sowohl die Argumente des Islam, in Scharia, Koran und Hadithen, als auch seine geistige Substanz, seine fehlende Kraft, irgend etwas Großes zu generieren – keine Musik, keine Kunst, keine Wissenschaft, keine Nobelpreisträger – all das ist derart primitiv und geistig schwach, daß das alles an unserer hochentwickelten Gesellschaft „eigentlich“ in „Nullkommanichts“ zerschellen müßte. Wenn aber, wie gesagt, der Allmächtige Gott dahintersteht ….?

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