Kulturelle Kontinuität

Richard Dawkins: Das Christentum als „Bollwerk gegen Schlimmeres“

Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins lehrte an der Universität von Oxford und ist der wichtigste Vordenker des „Neuen Atheismus“. Vor einigen Tagen warnte er vor den Folgen der Krise des Christentums in Europa, da das Christentum im Vergleich zu anderen Religionen einen „gutartigen“ Charakter besitze. Bereits 2016 hatte er das Christentum als „Bollwerk gegen Schlimmeres“ bezeichnet. […]

Herausforderungen

Deutschland: Islambezogene Christenfeindlichkeit an Schulen

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat auf zunehmende Christenfeindlichkeit an Schulen mit einem hohen Anteil muslimischer Schüler in Deutschland hingewiesen. Besonders betroffen seien Schulen in sozial schwachen Räumen mit hohem Migrantenanteil in westdeutschen Großstädten und Berlin. […]

Glaube und Ethos

Frankreich: Der Opfergang des katholischen Offiziers Arnaud Beltrame

Der bekennende Katholik Arnaud Beltrame war als Oberstleutnant der paramilitärischen französischen Gendarmerie Nationale am vergangenen Freitag am Einsatz gegen einen islamistischen Terroristen im südfranzösischen Trèbes beteiligt. Nachdem der Terrorist in einem Supermarkt Geiseln genommen hatte, entschloss sich Oberstleutnant Beltrame dazu, sich als Austauschgeisel zur Verfügung zu stellen. Er wurde dabei durch den Terroristen, einen marokkanischen Muslim, tödlich verwundet. Seine Tat trug jedoch dazu bei, dass die meisten Geiseln gerettet werden konnten. […]

Herausforderungen

Studie: Europa steht am Beginn eines post-christlichen Zeitalters

Einer aktuellen sozialwissenschaftlichen Studie zufolge steht Europa am Beginn eines post-christlichen Zeitalters. Unter jungen Erwachsenen würden Christen in weiten Teilen Europas nur noch kleine Minderheiten ausmachen. Das Christentum werde in naher Zukunft seine Rolle als prägende kulturelle Kraft in Europa möglicherweise für sehr lange Zeit verlieren. […]

Herausforderungen

Ruud Koopmans: Der real existierende Islam gehört nicht zu Europa

Der Migrationsforscher Ruud Koopmans lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin. In einem in der Tageszeitung „Die Welt“ veröffentlichten Beitrag nimmt er zur Frage Stellung, ob der Islam zu Deutschland und Europa gehöre. Diese Frage könne nur unter Betrachtung des real existierenden Islam sinnvoll beantwortet werden. Angesichts der Tendenzen, die den Islam sowie muslimische Bevölkerungen derzeit prägten, werde deutlich, dass der real existierende Islam nicht zu Europa gehöre. […]

Herausforderungen

Vincenzo Turchi: Das kulturrevolutionäre Wesen der Gender-Ideologie

Der Rechtswissenschaftler Vincenzo Turchi lehrt an der Universität von Salento in Italien. Im Rahmen einer Konferenz, die vor wenigen Tagen an der durch das Opus Dei geleiteten Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom stattfand, trug er zur den Herausforderungen vor, welche die Gender-Ideologie für das Christentum darstellt. Dabei betonte er vor allem das kulturrevolutionäre Wesen dieser Ideologie. […]

Glaube und Ethos

Walter J. Ciszek: Die Konfrontation mit dem Bösen in der Gestalt des Kriminellen

Der katholische Priester Walter J. Ciszek (1904-1984) war von 1939 bis 1963 im verdeckten Einsatz als Missionar in der Sowjetunion tätig. Rund 20 Jahre dieser Zeit verbrachte er in kommunistischen Straf- und Arbeitslagern. Seine Erfahrungen schildert er in seinem Buch „Mit Gott im Gulag“. Dem Bösen sei er während dieser Zeit vor allem in Gestalt von Mitgliedern der russischen organisierten Kriminalität begegnet. […]

Kulturelle Kontinuität

Kulturelle Homogenität als Voraussetzung des Gemeinwohls: Fallstudie Orange City

Die Publizistin Larissa MacFarquhar hat sich im Magazin „The New Yorker“ mit der Frage auseinandergesetzt, welche Faktoren kulturelle Kontinuität und die Sicherstellung des Gemeinwohls in einem Gemeinwesen begünstigen. Sie tat dies am Beispiel der vorwiegend von den Nachkommen niederländischer Protestanten bewohnten amerikanischen Stadt Orange City im Staat Idaho, deren Sozialindikatoren sich entgegen dem allgemeinen Trend in den ländlichen USA in den vergangenen Jahrzehnten positiv entwickelt hatten. Die wesentlichen Ursachen dafür seien die Kultur der Bewohner, die kulturelle Homogenität des Ortes und die erfolgreiche Bindung von Leistungsträgern an das Gemeinwesen. […]

Kulturelle Kontinuität

Martin Mosebach: Kulturelle Kontinuität in schwierigen Umfeldern – Das Beispiel der Kopten

In seinem kürzlich erschienenen Buch „Die 21. Eine Reise ins Land der koptischen Märtyrer“ beschreibt der Schriftsteller Martin Mosebach auf der Grundlage seiner Beobachtungen in Ägypten, wie es der dort lebenen Minderheit koptischer Christen gelungen ist, christliche Kultur und christliches Leben seit rund 1.400 Jahren unter zum Teil schwierigsten Bedingungen in einem für sie ungünstigen kulturellen Umfeld aufrechtzuerhalten. Die Kirche in Europa könne von den Erfahrungen der Kopten lernen, „die im Standhalten gegenüber einer feindlichen Mehrheit bis hin zum Martyrium lange geübt“ seien. […]

Kulturelle Kontinuität

Anthony Esolen: Der Männerbund als Träger kultureller Erneuerung

Der Literaturwissenschaftler Anthony Esolen lehrt am katholischen Thomas More College of Liberal Arts in den USA, ist Mitbegründer des „Center for the Restoration of Christian Culture“ und wurde vor allem durch seine Gedanken über die Erneuerung abendländischer Kultur bekannt. In einem Gespräch beschrieb er kürzlich die Wiederbelebung von Männerbünden als eine wesentliche Voraussetzung kultureller Erneuerung. […]

Herausforderungen

Francis Fukuyama: Der Liberalismus und die Rückkehr der Identitätsfrage

Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama lehrt an der Stanford University und gilt als einer der wichtigsten Vordenker des Liberalismus der Gegenwart. In einem in der „Neuen Zürcher Zeitung“ veröffentlichten Gespräch analysiert er die Rückkehr der Identitätsfrage in westlichen Gesellschaften aus einer liberalen Perspektive und sucht nach möglichen Antworten auf diese Entwicklung. […]