Frankreich: Ausweitung von islambezogenen Gefahrenräumen in Städten

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Der für die Tageszeitung Le Monde tätige französische Journalist Yves Mamou berichtet aktuell über die Ausweitung islambezogener Gefahrenräume in französischen Städten. Demnach seien solche Räume in den meisten französischen Städten vorhanden und würden sich ausweiten. Insgesamt gebe es in Frankreich mehrere hundert entsprechender Gebiete mit steigender Tendenz, die sich zudem nicht mehr nur in Vorstädten befänden, sondern zunehmend auch in Stadtzentren.

Als Gefahrenräume werden solche Räume bezeichnet, in denen Kriminalität sowie antisoziales und deviantes Verhalten verstärkt auftreten und Auswirkungen auf den Alltag der Bevölkerung haben. In islambezogenen Gefahrenräume stellen vor allem Risikogruppen unter Muslimen die Quelle entsprechender Bedrohungen dar, die sich vorwiegend gegen Nichtmuslime richten.

In Frankreich gestalte sich die Lage diesbezüglich wie folgt:

  • Gefahrenräume seien von einem hohen muslimischen Bevölkerungsanteil sowie starker Präsenz junger muslimischer Männer in der Öffentlichkeit gekennzeichnet.
  • Islambezogene Bedrohungen für Nichtmuslime gehen in diesen Räumen sowohl von Islamisten (meistens Salafisten) als auch von Kriminellen (insbesondere Jugendbanden) mit entsprechendem Hintergrund aus.
  • Nichtmuslimische Frauen seien in besonderem Maße islambezogenen Risiken ausgesetzt, wenn sie nicht islamischen Bekleidungsvorschriften folgten oder auf andere Weise als Nichtmusliminnen erkennbar seien. Hier bestehe vor allem ein hohes Risiko sexueller Übergriffe. Nichtmuslimische Frauen würden in Folge dessen ihre Bewegungen in der Öffentlichkeit deutlich einschränken.

In großen Teilen Westeuropas sind im Zuge von muslimischer Zuwanderung, demographischer Entwicklung und ausbleibender Integration ähnliche Tendenzen zu beobachten. Mit zunehmendem islamischem Bevölkerungsanteil in einem Raum ist dabei weitgehend unabhängig von sonstigen Bedingungen fast immer eine Verschlechterung der sozioökonomischen Bedingungen, der allgemeinen Lebensbedingungen sowie der Sicherheitslage der nichtmuslimischen Bevölkerung verbunden. Besonders stark sind dabei sozial schwache Stadtteile sowie besonders verwundbare Gruppen wie Frauen, Kinder und Jugendliche betroffen.

In Deutschland waren in diesem Zusammenhang zuletzt zweistellige Zuwachsraten bei schweren Gewaltdelikten in Folge der verstärkten Zuwanderung von Muslimen zu beobachten. Neben Nordafrikanern treten hier auch Afghanen, Iraker und Syrer in besonderem Maße in Erscheinung. Eine weitere Ausweitung islambezogener Gefahrenräume in deutschen Städten ist vor diesem Hintergrund  wahrscheinlich, wobei voraussichtlich vor allem sozial schwächere Stadtteile wegen der dort zu erwartenden konzentrierten Ansiedlung entsprechender Risikogruppen in besonderem Maße betroffen sein werden. (ts)