Erzbischof Ludwig Schick: „Wachsamer werden, was die Einwanderung angeht“

Matteo Perez d’Aleccio - Die Befestigungsanlagen von Valetta auf der Insel Malta (gemeinfrei)

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat zu mehr Wachsamkeit gegenüber islambezogenen Herausforderungen und Migration nach Deutschland und Europa aufgerufen.

In einem Gespräch mit Radio Vatikan sagte er:

Meines Erachtens müssen wir aber in vielerlei Hinsicht in Deutschland und in Europa wachsamer werden. Wachsamer werden, was die Einwanderung angeht und wachsamer werden, was die Rückführung in die Länder angeht. Viele Terroristen, die tätig waren, waren schon bekannt und sind nicht zurückgeführt worden.

Erzbischof Schick forderte zudem eine stärkere Steuerung von Zuwanderung nach den Erfordernissen des Gemeinwohls. Wer bestimmte Grenzen nicht beachte, „der kann auch nicht in dieser Gesellschaft leben“.

Christen sollten im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Lage einen aktiven Beitag zur Bewältigung der entsprechenden Herausforderungen leisten:

Ein Stück christliches Abendland muss auch wieder aufwachen und entsprechend die Menschen führen und nach den Maßstäben des Evangeliums leiten – das ist unsere Aufgabe im Augenblick.

Erzbischof Schick besucht zur Zeit Nigeria, wo die christliche Bevölkerung seit längerer Zeit Ziel von Angriffen durch radikale Muslime ist. (ts)

4 Kommentare

  1. Auch wenn sich in dem oben geschilderten Beispiel wieder einmal ein „Kirchenoberer“ in unserem Sinne geäußert hat, finden wir (so wie es für mich aussieht) in der Regel eher in den „unteren Chargen“ der Kirchenhierarchie diejenigen, die fest an unserer Seite stehen.
    Auf der Seite „Conservo“ fand ich einen Beitrag, der unsprünglich auf der Seite „christliche Impulse“ veröffentlicht wurde.

    Jörgen Bauer
    „Ein Pastor redet Klartext!“

    „Pastor Jakob Tscharntke hat anlässlich des Zustroms von “Flüchtlingen” zwei ganz hervorragende, weil biblisch fundierte Predigten gehalten, die in einem Büchlein mit dem Titel “Einordnung der Zuwanderung aus biblischer Sicht” zusammengefasst sind, das bereits in zweiter Auflage, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen e.V in Verbindung mit dem Lichtzeichen-Verlag GmbH, vorliegt.

    Die Predigten wurden am 04. und am 11.10. 2015 in der Evangelischen Freikirche in Riedlingen gehalten.

    Auch wenn diese Predigten, wegen derer Pastor Tscharntke angefeindet wurde, vielen bekannt sind und die Flüchtlingsproblematik schon mehrfach in den Christlichen Impulsen behandelt wurde, sollen wegen des nach wie vor aktuellen Geschehens nochmals die zentralen, aufklärenden und damit weiterführenden Aussagen der Predigten vertieft werden.

    Dies scheint insbesondere deshalb notwendig zu sein, weil nach wie vor größere Mengen von “Flüchtlingen” einsickern und aus falsch verstandenen biblischen Aussagen die Neigung besteht, Chaos und Unordnung mit “Buntheit” und “Vielfalt” zu verwechseln.

    Pastor Tscharntke hat hierfür den Begriff “Kategoriefehler”, geprägt, der besagt, dass Dinge unzulässig verglichen und gleichgesetzt werden, wodurch das Wort Gottes instrumentalisiert wird.
    …“
    Quelle und vollständiger Text: http://www.christliche-impulse.de/?pg=2321

  2. Lieber Konservativer,
    natürlich sind es die „unteren Chargen“. Und deren Offenheit und Mut sorgen dafür, dass sie Unten bleiben. Wäre die Kirche schon immer so gewesen wie jetzt, wären Leo der Große, Gregor der Große, Urban II. und so mancher Pius nie Papst geworden. Bei den Evangelischen von heute würde Luther von einen Disziplinarverfahren zum nächsten stolpern.

    • Geehrter Attila Varga
      Wahrscheinlich säße Martin Luther heute als so etwas wie ein „Haßverbrecher“ im Gefängnis, verurteilt zu einer langjährigen Freiheitsstrafe.

      Stichwort Papst, nachdenklich macht mich der folgende Beitrag:
      https://philosophia-perennis.com/2017/02/06/wikileaks-papst-franziskus/

      Daß Seilschaften in der Lage sind, Ihren „Wunsch-Papst“ durchzusetzen, wissen wir aus der Geschichte, daß sie in der Lage sein sollen, einen mißliebigen Papst zum Rücktritt zu bewegen wäre dagegen ein Novum.

      • Geehrter Konservativer,
        seit dem Propagandaklassiker „Brutkastenlüge“ wundert mich eigentlich gar nichts mehr.
        Im Umfeld der Clinton-Obama-Clique sind die Ex-Studenten der Georgetown-Universität und ähnlicher Universitäten stark vertreten. Diese sind seit den Zeiten von Josepf Korbel gut vernetzt mit der Demokratischen Partei (über Korbels Tochter Madeleine Albright) und den Neocons (über Korbels Ersatztochte C. Rice). Das Bild runden ab die von niemanden bestrittenen Verbindungen zu diversen arabischen Dynastien und George Soros, der in Brüssel jüngst emfangen wurde wie ein regierender Monarch.
        Einen Papst wegputschen, der leider zu alt auf den Stuhl Petri gekommen und von Gegnern umgeben war? Eine ihrer leichtesten Übungen!

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