Neue soziale Brennpunkte in Deutschland: Das Beispiel Hamburg-Billwerder

Hieronymus Bosch - Der Garten der Lüste (Ausschnitt des rechten Außenflügels, Wikimedia Commons/gemeinfrei)

Der seit 2015 anhaltende Zustrom irregulärer Migranten nach Deutschland hat, aus einer gemeinwohlorientierten Perspektive betrachtet, bereits jetzt überwiegend negative Auswirkungen. Diese werden sich in den kommenden Jahren jedoch noch verstärken, etwa in Form der Ausweitung und Neubildung sozialer Brennpunkte.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist Hamburg-Billwerder, wo die konzentrierte Ansiedlung mehrerer tausend irregulärer Migranten geplant ist. Dies wird den Stadtteil grundsätzlich und auf für seine bisherigen Bewohner sehr nachteilige Weise verändern.

Irreguläre Migranten mit islamischem Hintergrund als Risikogruppe

Es wird geschätzt, dass es sich bei der großen Mehrheit der irregulären Migranten um junge Männer aus islamisch-geprägten Gesellschaften handelt. Diese Gruppe ist in ganz Westeuropa bereits jetzt im Zusammenhang mit sozialen Brennpunkte besonders stark auffällig.

Bei bereits ansässigen Migranten entsprechenden Hintergrunds waren die Bedingungen für Integration dabei jedoch noch vergleichsweise günstig, Frühere Zuwanderung unterlag meist stärkerer Auswahl und Steuerung, und die Zuwanderung erfolgte meist im Familienverbund, was positive soziale Auswirkungen hatte.  Viele der heute in Europa präsenten Migranten wuchsen zudem bereits in Europa aufwuchsen, was sich allgemein in vergleichsweise günstigen Integrationsperspektiven aufgrund von Sprach- und Qualifikationserwerb auswirkte. Zudem hatte in der Vergangenheit die Minderheitensituation entsprechender Migraten positive Wirkungen auf deren Integration, weil sie zu stärkerem Anpassungsdruck führte.

Ausweitung sozialer Brennpunkte in deutschen Städten in den nächsten Jahren wahrscheinlich

Bei der laufenden Migrationswelle fehlen die angesprochenen integrationsfördernden Faktoren, die in vielen Fällen auch in der Vergangenheit nicht verhinderten, dass Muslime im Durchschnitt eine der am schwierigsten integrierbaren Gruppen waren, jedoch meist.

Die konzentrierte Ansiedlung junger Männer aus kulturellen Risikogruppen, die meist über keine Kenntnisse der deutschen Sprache oder beruflich verwertbare Qualifikationen und insgesamt in ihrer großen Mehrzahl auch langfristig kaum integrierbar sein werden wird daher voraussichtlich dazu führen, dass die von der Neuansiedlung betroffenen Räume sich zu sozialen Brennpunkten entwickeln werden. Ansätze dafür sind bereits erkennbar, wo junge männliche Migranten aus dem islamischen Kulturraum konzentriert präsent sind.

Künftige Entwicklungen in den von Ansiedlung betroffenen Räumen

Im Fall Hamburg-Billwerder stellt die Verwaltung die Ansiedlungsmaßnahme als Aufwertung des Stadtteils dar. So werde etwa im Zuge der Ansiedlung auch die Infrastruktur vor Ort ausgebaut. Während Vertreter der Verwaltung behaupten, dass in  Billwerder ein „ganz normaler Stadtteil“ entstehe, wurde das Gebiet jedoch präventiv bereits in das Hamburger „Rahmenprogramm Integrierte Stadtteil-Entwicklung“ (Rise) aufgenommen. Dieses soll die Entstehung sozialer Brennpunkte verhindern. Zumindest intern dürfte der Verwaltung somit bewusst sein, welche Auswirkungen die geplante Ansiedlung tatsächlich auf den Stadtteil und seine Bewohner haben wird:

  • Soziales Umfeld und Sicherheitsumfeld werden sich deutlich verschlechtern. Kriminalität wird in den betroffenen Räumen deutlich zunehmen, was vor allem verwundbare Gruppen wie Frauen, Alte, Kinder und alle Menschen treffen wird, die nicht Teil durchsetzungsfähiger Solidarstrukturen sind.
  • Die Infrastruktur in den betroffenen Räumen wird sich verschlechtern. An Schulen wird Unterricht nicht mehr in angemessener Qualität möglich sein. Zahlreiche Geschäfte werden aufgrund von wegfallener Kaufkraft und Nachfrage oder aufgrund von Kriminalität schließen. Bestimmte Dienstleistungen, etwa Postzustellung oder auch Anbindung an den ÖPNV werden aufgrund von Sicherheitsrisiken künftig weniger verfügbar sein. Auch der Einsatz von Rettungsdiensten wird schwieriger werden und z.T. nur unter Polizeischutz möglich sein, mit entsprechenden Auswirkungen auf Menschen in Notsituationen.
  • Immobilienpreise werden in den betroffenen Räumen gegenläufig zum aktuellen Trend in Hamburg sinken. Insbesondere Angehörige der Mittelschicht werden in diesem Zusammenhang wirtschaftliche Verluste erleiden und ggf. ihre Altersvorsorge verlieren.
  • Zur Vermeidung der angesprochenen negativen Folgen werden diejenigen Menschen aus diesen Räumen und deren Umgebung wegziehen, die dazu in der Lage sind, was zu einem weiteren Anstieg der Immobilienpreise in anderen Räumen führen und Angehörige der Mittelschicht weiter belasten wird. Gleichzeitig verstärkt diese Entwicklung den weiteren Zuzug von Risikogruppen in die von der Ansiedlung von Migranten betroffenen Räume, in denen sich die Bedingungen in der Folge weiter verschlechtern.
  • Die sozialen Brennpunkte weiten sich in Folge von Zuzug und demographischer Entwicklung schrittweise auf ihr Umfeld aus, wo sich die oben genannten Entwicklungen dann ebenso vollziehen.

Insgesamt wird die Öffnung der Grenzen für irreguläre Migranten und deren dauerhafte Ansiedlung in Deutschland auch was diesen Aspekt angeht massiven Schaden für das Gemeinwohl nach sich ziehen, was sozial schwache Menschen und Angehörige der unteren Mittelschicht überproportional stark treffen wird.(ts)

6 Kommentare

  1. Aus einem Brief von Rolf Peter Sieferle an enge Freunde vom 14.9.2016 (veröffentlicht in TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung,- Winterausgabe 2016 / 17):
    „…
    Wir haben es zurzeit offenbar mit einer gezielten Selbstzerstörung der deutschen, europäischen, westlichen Kulturen zu tun. ( . . . . ) Diese Kultur sägt an mehreren ihrer Säulen gleichzeitig. Sie läßt nicht nur Millionen von Analphabeten in ihre Länder einreisen, sondern sie sorgt zugleich dafür, daß ihre Einwohner selbst, jedenfalls die Jugendlichen, zu Analphabeten werden. ( . . . ) Wenn er (der IQ bei Jugendlichen – Anmerkung des Verf.) heute sinkt, ist auch das vermutlich nicht nur auf die Infantilisierung des Bildungssystems zurückzuführen, sondern auch auf Peergruppen Einflüsse, (Jugendkulturen) oder auch auf die Immigration von Minderbegabten, die ja in der Statistik mitgezählt werden. Interessant ist jedenfalls die Gleichzeitigkeit und Breite, mit der sich dieses Wahnsystem der Selbstzerstörung ausbreitet. Es ist wie eine Epidemie, die nicht zuletzt das Immunsystem angreift. Ich spüre dahinter ein solches Momentum, dass ich es für fast ausgeschlossen halte, dass dieser Prozess aufgehalten oder gar umgekehrt werden kann. Man muss ihm eben einfach nur gelassen in die Augen blicken, und wissen, wann es an der Zeit ist, die Bühne zu verlassen.“

    https://www.youtube.com/watch?v=HkRUxgjXKo8

    Rolf Peter Sieferle hat die Wahl von Trump zum Präsidenten der USA nicht mehr miterlebt. Im Zuge der Trump-Wahl fährt das globalistisch-orientierte Establishment alles auf, was seine Arsenale zubieten haben. Wir sehen die Think-Tanks bei der Arbeit, um das von ihnen geschaffene „Wahnsystem der Selbstzerstörung“ aufrechtzuerhalten. Die federführenden Kreise haben das Geld und damit auch die Leute, die Tag und Nacht daran arbeiten.
    Womöglich würden die Strippenzieher eher den ganzen Planeten planieren, als die Macht aus den Händen zu geben.

    Thomas Hoof sagte einmal folgendes:
    „Ich kann mir für mein letztes Lebensviertel durchaus was anderes vorstellen, als noch einmal in einen Systembruch gezogen zu werden, der diesmal wahrscheinlich die Form eines Bergrutsches annehmen wird. Also, ich fiebere dem großen Knall ganz gewiss nicht entgegen. Aber dass er kommen wird, scheint mir angesichts eines Systems, das sich gleich von zwei Seiten her auffrisst – der energetischen wie wirtschaftlichen -, unausweichlich“.

  2. @Konservativer

    Man hat bereits verloren, wenn man gegenwärtigen Entwicklungen aller Art mit einem geschichtlichen Horizont von nur einigen wenigen Jahren oder gar Jahrzehnten begegnet. Der größte Vorwurf gebürt nicht dem kleinen Mann, sondern all jenen Spätzündern, die aus ihrer lebensphilosophischen Lethargie heraus erst dann ihren dicken Elefantenarsch anmahnend bewegen, wenn der Wilderer sich bereits durch die halbe Herde geschossen hat. All das, was heute passiert, einschließlich aller kulturellen Umwälzungen und geostrategischen Scharmützel war schon bereits nach dem zweiten Weltkrieg abzusehen (für den durchschnittlichen Nicht-Blinden), bereinigt um schlecht kalkulierbare aber zu vernachlässigende Variablen, wie z.B. technologische Entwicklung.

    Die unangenehme Wahrheit, die Europa’s Konservativen sich gern wegrationalisieren ist doch jene, dass es keinesfalls zu den heutigen Verwerfungen hätte kommen müssen – zumindest nicht in diesem Umfang, einschließlich seiner Unumkehrbarkeit, auf die wir uns jetzt einstellen müssen. Sehr vorteilhaft, wenn man alles auf konspirative Elemente und sein mediales Megaphon schieben kann.

    Trotz des Wissens hat man den Weg der Bequemlichkeit und Ignoranz gewählt, für die nachfolgende Generationen nun gerade stehen müssen. Aus diesem Grund sehe ich die künftigen Umwälzungen auch positiv, da der Tumor namens „Konservative“ absterben wird, der einst mit seiner Nutzlosigkeit und sprichwörtlicher Idiotie an der Substanz der Bevölkerung genagt hat – da helfen auch nicht die seltenst hellen Persönlichkeiten aus diesem Lager, die ich an einer Hand aufzählen kann. Ich persönlich sehe keinen Unterschied zwischen einem verblödeten Linksliberalen, einem Verfechter des „Establishments“ und einem Konservativen Kreuzritter, der in seinem poetischen Moment kleine Briefchen und Memoiren schreibt, wie man sie nicht nur aus Ihrem Kommentar kennt. Alles Teil des gleichen Problems.

    „Oh‘, es dämmert und kracht, die Steuererklärung wird gemacht,
    im Winde meiner Gefühle, spuckt der Ahmet auf meine Mühe,
    so die Zeit eilt, hab‘ ich heut‘ endlich die AfD-Buttons verteilt,
    denn tot ist die Kuh, nach 40 Jahren Wählen für die CDU/CSU,
    wütend über die ungezügelte Jugend, wird’s Zeit für einen überarbeiteten Duden,
    aber die Revolution nun trotzdem warten müsst‘, da der Jahresurlaub in Spanien den Kalender küsst,

    Oh‘, ist die Zeit verflogen, die Revolution kam nicht aus den Wogen,
    trotz edlem Briefpapier, ich doch wöchentlich mit Tinte beschmier‘,
    wird’s Zeit für meinen Leib, ins Grab zu treten in die ewige Nutzlosigkeit!“

  3. @ G.Wheat,

    unter der berechtigten Annahme, daß der werte Mitforist „Konservativer“ derjenige ist, den ich „digital“ seit vielen Jahren kenne und schätze, ist Ihre Kritik zwar allgemein 100%ig zu unterschreiben, aber auf diese konkrete Person sicher nicht zutreffend.

    Mit Konservativer in einem (bildlichen) Schilderwall zu stehen, wäre mir genauso eine Ehre, wie mit Ihnen, dem wohl – wie mir auch nicht – selbst dann die Sprüche nicht ausgehen, wenn einem der Arsch auf Grundeis geht.

    • Sehr geehrter Exmeyer
      Wiederum meinen Dank für für die erneut von Ihnen geäußerten freundlichen Worte.
      Wir kennen uns nun schon einige Jahre und ich erinnere mich mit Sympathie an unseren Gedankenaustausch über die „soziale Frage“. Das ich Sie ebenfalls schätze soll nicht unerwähnt bleiben.
      Auch für mich ist es eine Ehre mit Ihnen im (bildlichen) Schildwall zu stehen. Aufgrund gewisser Entwicklungen innerhalb der hiesigen Rechten bleibt abzuwarten, wer sich dort noch einreihen wird.
      Dabei wäre Einigkeit, wenigstens in Bezug auf Selbsterhalt, dringend erforderlich, immerhin geht es für uns Deutsche (zumindest für diejenigen, die dazu stehen) um Sein oder nicht Sein.

      Was die Konservativen anbelangt, weiß ich über Sie eher wenig, da ich mich in meinem Leben bislang hauptsächlich unter (im weitesten Sinne) Linken bewegt habe. Erst seit gut 10 Jahren habe ich (über das Netz) Kontakt zur (ebenfalls im weitesten Sinne) politischen Rechten aufgenommen.
      Obgleich ich mich unter Linken bewegte, war ich eher unpolitisch eingestellt, inssbesondere auch in meinem Studiengang auf der Universität, wo wir Studenten uns fachlich und viele von uns auch politisch spezialisierten (von der DKP und anderen K-Gruppen bis zu den Grünen). Auf letzteres habe ich mangels Interesse verzichtet, schloss mich keiner Gruppierung an.
      Kurz, bevor ich mein Studium (mit Diplom) beendete, implodierte der real existierende Sozialismus. Das schlug in meinem Studiengang ein wie eine Bombe, denn nicht wenige Professoren und Studenten waren Anhänger des real existierenden Sozialismus.

      Sich in diesem Umfeld als Konservativen zu bezeichnen geht gar nicht, deshalb habe ich zunächst dieses Pseudonym gewählt, auch ohne genau zu wissen, was ein Konservativer wirklich ist (heute würde ich mich „Rechtsaußen“ nennen, doch ich behalte mein Pseudonym aus Gründen der Kontinuität).
      Da ich ein Vielleser bin, habe ich mir entsprechende Literatur besorgt, z.B. „Lexikon des Konservatismus“ (nur noch antiquarisch zu bekommen), „Die Konservative Revolution in Deutschland 1918-1932“ und den Aufsatz „Sterbender Konservatismus und Wiedergeburt der Nation“ von Günter Maschke (veröffentlicht in der Aufsatzsammlung „Das bewaffnete Wort“). Abschließend aus dem letzgenannten Aufsatz ein Zitat, das an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrigläßt:

      „…
      Doch kann die Aufgabe ja nur so groß sein, wie die Niederlage vollständig und der Mangel an Bewußtsein über die Lage unter dem neuen Super-Versailles gravierend. Der erste Schritt ist die geistige, ja, die psychische und affektive Lösung vom Unternehmen Bundesrepublik, der zweite der Versuch zu gründlichem Denken. Mit den konservativen Ängstlichkeiten und Bedenklichkeiten, mit diesem vermeintlich realistisch-an-den-Dingen-kleben ist nichts mehr auszurichten. Wie überall kommt auch hier das Große nur aus dem Überschuß, der im konservativen Denken knapp war und heute der Zwangsbewirtschaftung unterliegt.
      »Ich glaube und bekenne, daß ein Volk nichts höher zu achten hat, als die Würde und Freiheit seines Daseyns… Daß der Schandfleck einer feigen Unterwerfung nie zu verwischen ist… daß ich die falsche Klugheit, mit der sich die kleinen Geister der Gefahr entziehen wollen, für das Verderblichste halte, was Furcht und Angst einflößen konnten.« (Carl v. Clausewitz).
      Am Beginn der Nationwerdung steht häufig der Bürgerkrieg; wenig spricht dafür, daß am Beginn ihrer Wiedergewinnung etwas anderes stehen könnte, da der größte Feind der Nation ein Teil ihrer selbst ist. Das ist keine blutige Wildwest-Romantik, sondern eine plausible Folgerung nach der Rekognoszierung des Krisengeländes.
      Die Konservativen, die mehr als ein Jahrhundert lang ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellten und dabei immer die Geprellten waren, blinde, halb- blinde oder sehende, weshalb sollte es ihnen nicht gelingen, sich zu opfern, indem sie sich endlich als Konservative abschaffen, um als Nationalrevolutionäre wieder aufzuerstehen? Trotz allem sind sie wohl diejenigen, die die Verkommenheit der gegenwärtigen Gesellschaft noch am besten begreifen, die ihr gegenüber die stärksten Affekte haben. Zum erstenmal haben sie eine reelle Chance: Avantgarde zu sein.“

      PS.
      Man mag zu Rolf Peter Sieferle stehen wie man will, nicht zuletzt seine letzten Texte (erschienen in „Tumult“) und Bücher („Kaplaken: Finis Germania“, „Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung (Die Werkreihe von Tumult)“ enthalten einiges an erhellendem Material und sind von daher lesenswert.

      Was Thomas Hoof anbelangt, spielt dieser in einer eigenen Liga, ähnlich wie beispielsweise Exmeyer, G. Wheat und die Betreiber dieser Seite.

      • Sehr geehrter Konservativer,
        ich denke, daß man Ihren Alias, also „Konservativer“, durchaus auch positiv verstehen kann, fern dem CDU-CSU- oder grünem Mülltrennungsspießer. Das Problem ist dabei ja weder die grammatikalische Bedeutung des Wortes, des Erhalters, noch die eigentliche, also die einer Person, die Versucht Tun und Denken auf einer grundsätzlichen Betrachtung des Menschen aufzubauen unter dem Versuch sich des Pudels Kern zu nähern.

        Das Problem ist der Begriffsdiebstahl durch linksliberale Feiglinge.

        Zu T. Hoof: Auch wenn ich sein Peak-Oil-Annahme für völlig verfrüht halte, hat er die richtigen Ansätze; im Schreiben wohl auch, aber vor allem als Unternehmer. Aber (von außen Betrachtet) nicht ganz zu Ende gedacht. Egal: Besser ein guter Plan heute, als ein perfekter morgen, sagte General Patton. Sage ich mir auch.

  4. Immer diese Grundsatzkritik, nur defätistisch. Sprachlich hübsch aussehendes Schwadronieren über nationale Revolutionen, die vor wer weiß wie vielen Jahrzehnten hätten stattfinden müssen.

    Nun, die Warnungen von „konservativer“ Seite waren durchaus vernehmbar, aber jeder der den Menschen, noch dazu den deutschen kennt, weiß, dass in der Tat erst beim gefährdeten Spanien-Urlaub der Spaß aufhört und er dann überhaupt erst für so mystische Sphären wie den Erhalt seiner Identität konditioniert werden kann. Vor der Revolution kommt die Evolution der Frustration. Kritik muss konstruktiv sein und beim Machbaren ansetzen, sonst sollte sie in einem Krieg (der Ideen) bekämpft werden.

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